„Damit die Seele die Psyche heilt“
Institut in Oberhaching schult Menschen in spirituell-geistigen Heilmethoden. Dabei wird auch die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit gefördert.

Das SPIRITUAL HEALING INSTITUT® in Oberhaching gilt seit vielen Jahren als eine der bekanntesten Adressen, wenn es um spirituelle und persönliche Entwicklung geht. Zusammen mit ihrem Partner Robert Böhm leitet die Heilpraktikerin Viola Schmidt die Seminar- und Ausbildungseinrichtung bei München. Beide haben die ursprünglich von dem Amerikaner Ron Lavin begründete Methode ONE LIGHT HEALING TOUCH® (OLHT) zu einem dynamischen, lebendigen, sich bei jeder Gruppe neu und anders formierenden Gefüge weiterentwickelt.

Mit Viola Schmidt sprach Grenzenlos-Herausgeber Roland Häke.

Viola, Sie selbst und Robert Böhm kommen beide aus ganz weltlichen Berufen. Was waren die Auslöser für das, was Sie als OLHT-Lehrer heute tun?

Ich hatte zeitlebens unter einer Vielzahl von Allergien und Empfindlichkeiten gelitten. Keiner konnte mir helfen. Die Schulmedizin und viele, viele Behandlungen hatte ich durch.
Die heilende Wirkung von Energiearbeit nach ONE LIGHT HEALING TOUCH® war lebensnotwendig für mich. Und es hat funktioniert. Irgendwann hatte ich dann diese gesundheitlichen Probleme nicht mehr und andere fragten, wie ich das gemacht habe.
Zunächst gab ich über viele Jahre Sessions in meiner Heilpraxis. Danach bin ich immer mehr in die Seminararbeit hineingewachsen. Ich habe meine Klienten und Teilnehmer menschlich beraten, auf dem Lebensweg begleitet, energetisch geheilt, betreut und bei auftretenden Erstverschlimmerungsphasen oder anderen Problemen behandelt. Oft rund um die Uhr – 7 Tage die Woche.

Viola Schmidt: „Jeder Mensch hat das Recht, seine feinstoffliche Seite, sein Herz und seine Seele kennen zu lernen. Jeder Mensch kann sich spirituell öffnen und sich entwickeln und dadurch auf allen Ebenen heil werden - das ist doch der Sinn der menschlichen Inkarnation auf Erden“.

Ich habe innerhalb von 20 Jahren sehr viel Erfahrung sammeln können. Jeder Mensch ist ja so einzigartig – auch wenn viele Krankheiten oder Probleme gleich zu sein scheinen. Jedem muss man sich ganz individuell widmen. Eine einzelne Technik nutzt da nicht viel. In vielen verschiedenen Energie-Ausbildungen (z.B. bei Tom Johanson, Chris Griscom und anderen) habe ich zwar die Energiewelt kennen gelernt, aber nicht die anderen Teile des Menschseins (therapeutisch-psychologisch, körperlich etc.) erfassen können. Immer hatte etwas gefehlt, was ich mir bei anderen Lehrern holen mußte. Puzzlearbeit.
Ich habe einen integrativen Weg gesucht, der die Körperarbeit, Energiearbeit, spirituelle Arbeit, emotionale Heilarbeit miteinander verbindet und wirklich ALLE Ebenen des Menschen umfasst. ONE LIGHT HEALING TOUCH® ist für mich dieser Weg. All diese Erfahrungen und tiefes Wissen fließt nun in unsere Seminare mit ein und verbindet alle Teile ganzheitlich.

Robert hat 7 Jahre in einem Hospiz sterbende Menschen begleitet – auch während des spirituell-energetischen Übergangs vom Leben zum Tod. Wie wenig Menschen auf dieses Ereignis innerlich vorbereitet sind und wie viel Angst sie haben, den Körper loszulassen - mit dem sie identifiziert sind - hat ihn sehr erschüttert.

Wenn ein Mensch seine Seele nicht zu Lebzeiten kennen gelernt hat, sich nicht als Bewusstseinswesen begreift, sondern nur als physischer Körper und eine Psyche, die aufgrund von traumatischen Kindheitserlebnissen und Alltagsüberforderungen geprägt ist, dann hat dieser es sehr schwer im Sterben zu lernen, dass er das alles zurücklassen muss.
Im Laufe seiner vielen Jahre in der Heilpraxis und auch an den Sterbebetten hat er auch viele so genannte „spirituelle“ Menschen erlebt, die nur aufgrund von Glauben oder erhofften Träumen blumige, beruhigende Vorstellungen der geistigen Welt hatten. Kaum einer hatte erlebte Erfahrung und wirkliches Wissen über die geistigen Dimensionen und wer man selbst ist.
Das hat ihn veranlasst, Zen-Schüler bei Willigis Jäger zu werden und auch über die Meditation hinaus direkte Erfahrung mit den geistigen Ebenen zu suchen. So haben wir uns gefunden und geben seither dieses Wissen und diese Erfahrungsmöglichkeiten während unserer Jahresseminarreihe an ehrlich tief sehnsuchtsvolle Menschen, die sich selbst finden möchten, weiter.

Der Publizist Harald Wiesendanger, der sich seit vielen Jahren mit dem Thema Geistiges Heilen durchaus positiv zugewandt befasst, steht Ausbildungen zum Heiler recht kritisch gegenüber.
Was würden Sie ihm antworten, wenn er das Erlernen des Geistigen Heilens anzweifelt ?

Herr Wiesendanger hat teilweise Recht. Wer geistiges Heilen als Lernen von Heiltechniken begreift, die körperliche Symptome wegzaubern sollen, kann es nicht lernen. Geistiges Heilen ist nicht die geistige Variante der Schulmedizin, sondern geht weit darüber hinaus. Aber jeder Mensch kann lernen, sich für die schöpferisch-göttlichen Energien meditativ zu öffnen und diese fließen zu lassen. Genauso wie ein Mensch lernen kann Klavier zu spielen oder Rad zu fahren, so kann jeder auch lernen, seine übersinnlichen Sinne übend zu öffnen. Diese Sinne sind angeboren.

Der Eine hat vielleicht eine besondere Begabung und so wie „Mozart“ große Konzerte gegeben hat, erweist dieser vielen Menschen mit seinen heilenden Fähigkeiten einen großen Dienst. Bei einem Anderen freut sich der Bekanntenkreis und die Familie über die unterhaltende Musik zu Hause – respektive dem heilenden Begleiten innerhalb der Familie.

Aber jeder Mensch hat seinen Platz in diesem Universum, seine Aufgabe und seine innere Kraft und Begabung. Bei jedem sieht sie anders aus. Doch wir gehen aus Erfahrung davon aus, dass jeder Mensch eigene Verletzungen seiner Psyche und seines Körpers ursächlich verstehen und dadurch heilen darf und auch heilen kann. Jeder Mensch hat das Recht, seine feinstoffliche Seite, sein Herz und seine Seele kennen zu lernen. Jeder Mensch kann sich spirituell öffnen und sich entwickeln und dadurch auf allen Ebenen heil werden - das ist doch der Sinn der menschlichen Inkarnation auf Erden.

Sie und Robert Böhm bezeichnen sich als mediale Heilpraktiker. Wie macht sich die Medialität bei Ihnen bemerkbar und wie gehen Sie im Alltag damit um ?

Heute zum Beispiel bekam ich einen Anruf: eine Mutter, deren kleiner Sohn, 2 Jahre alt, sich seit einer Woche sehr irritiert und verstört verhält. Ich „sah“, dass er einen Schock hatte, ein Todeserlebnis und innerlich überfordert und verzweifelt ist. Gleichzeitig sah ich sein Energiefeld nicht mehr stabil in seinem Körper, sondern etwas verschoben und wie „lose“ beim Körper pendeln.

Es stellte sich heraus, dass der Junge zufällig bei der Spontangeburt seiner Schwester vor einer Woche dabei gewesen ist und den Vorgang nicht verstehen konnte. In der Kommunikation mit seinem Höheren Selbst erzählte er mir, dass er dachte, seine Mutter stirbt. Da er in seinem Alter noch voll mit seiner Mutter identifiziert ist, ging er davon aus, dass er jetzt mit ihr zusammen stirbt. Und mit all den Schreien und dem Blut kamen ihm auch noch Erinnerungen an vergangene Leben hoch, in denen er Kriege mit denselben Bilderfragmenten erlebt hatte. Kein Wunder, dass er verstört ist.
Ich habe innerlich mit ihm gesprochen und ihm über sein Höheres Selbst erklärt, was geschehen ist und geholfen, die Erfahrung vor einer Woche mit den Erlebnissen aus vergangenen Leben zu trennen. Gleichzeitig habe ich ihn als Energiewesen – per Fernheilung – zu seinem Körper orientiert und stabilisiert.

Robert Böhm

Für nächste Woche hat die Mutter einen Termin vereinbart und wird mit dem Jungen vorbeikommen. Dann kann ich vor Ort helfen, dass er das schreckliche Erlebnis verarbeiten kann und den Schock energetisch rausziehen.

Wer oder was heilt, wenn Sie am bzw. mit Menschen arbeiten und wie geschieht körperliche Heilung ?

Die Seele heilt die Psyche und gemeinsam mit der Psyche heilt die Seele dann den Körper. Sofern nicht ein Lernschritt der Seele vorliegt und die körperliche Beeinträchtigung bis zum Verstehen noch bestehen bleiben muss.
Der Körper ist nur der Lautsprecher oder der sichtbare Ausdruck der feinstofflichen Energiekörper. Wenn die energetischen Ströme zum und durch den Körper hindurch gestört sind, können die Selbstheilungskräfte des Körpers nicht mehr funktionieren – ihnen ist dann der „Strom“ ausgegangen.

Der Heiler dient hier als Medium, als Kanal für diese energetischen Ströme des Universums und repariert - mit Einverständnis der Seele und dem Schöpfer - die energetische Kommunikation zwischen den feinstofflichen Energiekörpern der Seele und dem Körper des Betreffenden. Wie ein Elektriker, der die Leitung wieder repariert und Verbindungen wieder herstellt. Dem geht meistens ein spiritueller Lernschritt voraus, sonst kann es sein, dass diese „Reparatur“ nicht stabil bleibt, weil die Kommunikation zwischen der Seele und dem Körper immer noch gestört ist.

In Ihren Publikationen und Informationsunterlagen sprechen Sie von „fremden Einflüssen“, die uns Menschen zusetzen. Was verstehen Sie darunter und wie können wir uns davor schützen?

Im verzweifelten Bedürfnis geliebt zu werden, Bestätigung und Anerkennung zu bekommen richten wir uns ständig nach den offensichtlichen und unterschwelligen Erwartungen anderer Menschen. Im Laufe vieler Jahre sind wir nicht mehr in der Lage zu unterscheiden zwischen eigenen Impulsen und denen anderer. Das bezeichnen wir als Fremdeinflüsse. Wenn ein Mensch lernt, die bedingungslose Liebe in sich selbst zu finden, wenn er alte Verletzungen heilen und sich selbst kennen lernen kann, wird er in sich ruhen und weniger Fremdeinflüsse aufnehmen.

Der Gedanke sich schützen zu wollen, ist ein Irrtum. Versuchen Menschen nicht, sich vor dem zu schützen, was sie bereits schon einmal verletzt hat? Dann ist das, wovor sie sich schützen möchten doch bereits passiert und Vergangenheit. Doch durch den Schutzgedanken werden diese Erlebnisse immer wieder auf die Zukunft projiziert, mit Gefühlen verstärkt und so „bestellt“. Wenn die alten Verletzungen stattdessen geheilt werden, werden dieselben Verletzungen nicht mehr weiter magnetisch angezogen. Das ist Heilung. Sich schützen wollen ist der Versuch, einen Trick zu benutzen, damit ich mich neuen Verletzungen und Lernschritten nicht mehr stellen muss. Aber das ist unrealistisch und lebensfremd und nährt nur die Hoffnung, sich in einen schützenden Käfig stellen zu können, der dann aber langsam zu einem Gefängnis wird.

Den Kontakt mit dem so genannten „Höheren Selbst“ bezeichnen Sie als sehr wichtig bei der spirituellen Arbeit. Wie kann ich mir das vorstellen ?

Der Mensch besteht aus Körper, Geist und Seele. Die Psyche ist dabei Teil des Körperenergiefeldes. Körper und Psyche schwingen auf einer irdischen (niedrigeren) Energiefrequenz. Sie würden ja auch den Chef eines Unternehmens fragen und nicht einen Mitarbeiter, wenn es gilt, die Firmenstruktur zu ändern, oder? Aber es ist ein Entwicklungs- und Lernprozess, selbst auf der Energiefrequenz des Höheren Selbst zu schwingen, um von einem HS zum anderen kommunizieren zu können.

Bei welchen Krankheiten kann Geistheilung tatsächlich helfen und wie äußert sich Ihrer Erfahrung nach geistiges Heilen in der Befindlichkeit von Kranken ?

Es gibt spirituelle Krankheiten, die eine Unterstützung für die Entwicklung der Seele des Kranken erforderlich machen. Diese Entwicklung geht mit Erkenntnissen, Verstehen und der Erfahrung der geistigen Welt einher – die dann alles in einem größeren Zusammenhang und „neuem Licht“ erscheinen lässt. Krebs und viele chronische oder bedrohliche Krankheiten gehören dazu. Karmische Einflüsse wirken sich ebenfalls oft so tief aus, dass die Schulmedizin an die Grenzen stößt. Hier kann oft nur geistiges-spirituelles Heilen weiterhelfen, wenn dieses ursächlich ausgerichtet ist.
Der Entwicklungs- und Lernprozess des Kranken steht dann im Vordergrund und braucht Zeit. Showeffekte sind da eher Scharlatanerie und halten nicht lange. Doch es gibt auch in unserer Praxis Knochenbrüche, die innerhalb einer halben Stunde mit Licht wieder verbunden wurden und geheilt waren (mit Röntgenbild bestätigt), Nervenbahnen, die neu gebaut worden sind, Gewebe, welches genäht worden ist usw.

Besonders beeindruckend waren und sind für mich immer diese seltenen Spontanheilungen, die immer eine besondere Kraft freisetzen und immer unter besonderen Bedingungen auftreten. Ich erinnere mich an eine Frau, die Nierenkrebs hatte. Wie immer versuchte ich, das auslösende Trauma zu finden. Nieren haben mit Wasser zu tun und mit Angst.
Mit Hilfe dieses Musters und einer Rückführungstechnik konnten wir die Ursache finden: eine Überschwemmungskatastrophe in Thailand, wo diese Patientin aufgewachsen ist. Sie war damals 3 Jahre alt und hatte die Panik der Eltern entsetzt unter Schock in sich gespeichert gehabt. Als die Erinnerung der Patientin wieder wach wurde, sah sie die Bilder, die Gefühle explodierten, sie schrie und schlug um sich. Gleichzeitig zog ich ihr den Schock, die energetische Ladung aus den Nieren, balancierte ihr Energiefeld und stabilisierte die Seele im Körper. Die Röntgenaufnahme 2 Tage später zeigte keinen Krebstumor mehr. Die OP wurde abgesagt.

Sie sprechen bei Ihrer Arbeit von „spirituellem Licht“. Was verstehen Sie darunter ?

Sichtbares Licht ist das einer Lampe. Spirituelles Licht ist fühlbares Licht, welches wie Liebe erlebt – aber nicht gesehen werden kann. Spirituelles Licht erreicht unser Herz und unsere Seele. Sichtbares Licht erreicht nur unseren Körper.

Sie und Robert Böhm bieten in ihrem Institut – so ist mein Eindruck – eine sehr gründliche und intensive Schulung in mehreren Stufen und über mehrere Jahre an. Sie möchten die Menschen fördern aber Sie fordern auch sehr deutlich zur Mitarbeit auf. Wie reagieren Ihre Seminarteilnehmer auf dieses „fördern und fordern“ ?

Unsere Seminarteilnehmer sind reife und oft sehr erfahrene Menschen, die selbstbewusst und selbstbestimmt die Verantwortung für sich übernehmen möchten. Sie möchten aus der Ohnmacht und Abhängigkeit von anderen Menschen herausgehen.
Sie möchten selbst bestimmen, wer wann was mit ihnen macht und warum. Sie möchten sich als spirituelle Wesen erfahren, sich und ihr Leben ändern und sich entwickeln. Das geht schneller und ist auch billiger, wenn man mitarbeitet, weil dann alle Prozesse nicht so lange dauern. Wir möchten Menschen nicht von uns abhängig machen, sondern vermitteln, was an Kräften und Fähigkeiten in den Menschen selbst steckt.

Das macht Freude an der Eigenentdeckung und vermittelt Selbstvertrauen. Da braucht man gar nicht „fordern“.

 

Konzentrierte Seminararbeit bei One Light Healing Touch®. Viola Schmidt und Robert Böhm leiten Basis-, Ausbildungs- und verschiedene Ergänzungskurse.

 

Welche Ausbildung kann ich an Ihrem Institut in welchen Schritten / Stufen erhalten und wie kann ich diese dann auch beruflich anwenden ?

Es ist ein Weg zur Selbsterkenntnis – das, was man als spirituelles Licht-/Bewusstseinswesen wirklich ist. Es ist ein nach Hause kommen, ein „In-Einklang-kommen“ mit dem Universum und ein Entspannen ins Leben, so wie der Sinn des Lebens gemeint ist.
ONE LIGHT HEALING TOUCH® ist ein Entwicklungsweg ins Sein, ein tatsächlicher spiritueller Pfad, der Stufe für Stufe nachvollziehbar und gezielt gegangen werden kann. Erst wenn das Bewusstsein, Herz und Seele eines Menschen gereift ist, und derjenige versteht, was Menschsein bedeutet, kann er andere Menschen auf dem Weg der Heilung ganzheitlich und ursächlich unterstützen. Heiltechniken sind nur so gut, wie die Tiefe des Bewusstseins des Heilers entwickelt ist. Daher bieten wir für Interessierte und für Mitarbeiter des Gesundheitswesens einen Jahresprozess an, in welchem man die ganze Welt des geistigen Heilens kennenlernen kann.

Aktuelle Seminartermine mit Viola Schmidt und Robert Böhm:
OLHT-Spiritual Healing-Basisseminar®
17./18.05.08 Frankfurt / 30./31.08.08 München
06./07.09.08 Frankfurt / 13./14.09.08 München
20./21.09.08 Darmstadt
Die nächsten OLHT-Jahresheilerschulen ab 22.09.08 bei Frankfurt / ab 18.10.08 bei München.
Alle Termine sind auch auf www.olht.de zu finden.
Genaue Informationen zu den einzelnen Kursen sind im Institut (Adresse am Ende des Beitrages) erhältlich.
Als OLHT-spirituell-energetischer Heiler kann man dieses Wissen dann bei Patienten/Klienten in vielfältigen Heilsituationen anwenden . Ergänzende Kurse können spezielle Themen dann vertiefen: spirituelle Sterbebegleitung, Practitioner-Ausbildung, Kraftortreisen und viele mehr. Zusammen mit unserem bundesweiten Betreuungsnetzwerk an Assistenten begleiten wir die Entwicklung Stufe für Stufe.

Welche Ereignisse in Ihrem Leben haben Sie besonders nachhaltig geprägt?

Meine große Sensibilität, die ich viele Jahre als Schwäche verstanden habe und die mir durch Allergien solchen Kummer gemacht hatte, plötzlich als Stärke zu entdecken, als mediale Begabung. Das war für mich wie ein Wunder.

Das Nachhaltigste war: Ich bin im Urlaub gewesen. 21 Jahre alt. Starker Wind ist aufgekommen, der über das Meer fegte, das Wasser schaumig aufpeitschte und in feinem, kühlem Hauch über die Klippen der Felsenküste zog. Und etwas in mir ist innerlich aufgerissen, weit - hat sich ausgedehnt über das Land, das Meer und immer weiter. Sehnsuchtsvoll und tief ahnend. Meine Aura dehnte sich aus, mein Ich dehnte sich aus – bis darin alles umflossen, schließlich alles enthalten war.

Pures Bewusstsein blieb übrig. Gnade. Ohne Grenzen sein. Übermäßiges Glücklichsein. Eines von vielen Erleuchtungserlebnissen, welche ich in den letzen 20 Jahren hatte. Diese Seinserfahrungen waren immer Wendepunkte in meinem Leben.

Sie haben mich verstehen gelehrt, was Göttlichkeit ist, was Mensch-sein bedeutet und was der Wesenskern eines jeden einzelnen Lebewesens ist. Sie haben mir tiefe Hochachtung und Respekt vor der Einzigartigkeit und tiefen Kraft eines jeden Wesens vermittelt. Und Dankbarkeit, für viele Menschen seitdem Wegbegleiter sein zu dürfen auf ihrem Weg zu sich selbst.
Ein anderer Wendepunkt war die tiefe Not, dass ich meinen alten Beruf als Chef-Sekretärin von heute auf morgen nicht mehr ausüben konnte, weil ich mich urplötzlich, mich vor Krämpfen windend, übergeben musste, wenn ich daran dachte, mich wieder in einer Firma anstellen zu lassen.

Ich saß tagelang im Sessel und heulte und wusste nicht, wie ich jetzt das Geld für die Miete und alles andere verdienen sollte. Gleichzeitig riefen aber immer wieder Menschen an, die meinen Rat suchten und endlich hatte ich es verstanden: ich fing an, ein Stundenhonorar zu nehmen, statt meine Gabe kostenlos zu verschenken.

Zwölf Tage später ergab sich mein erstes Seminar. So schubste mich das Leben in die Heilarbeit.

Viola Schmidt - hier zusammen mit Robert Böhm: „Die Seele heilt die Psyche und gemeinsam mit der Psyche heilt die Seele dann den Körper".

Was sind Ihre Schwerpunkte in der Arbeit als Energiearbeiterin?

Wirklich ganzheitliche Energiearbeit sollte tatsächlich ganzheitlich sein. Im Energiefeld wird jede Verschiebung und Veränderung wie in einem Uhrwerk auch alle anderen Bereiche beeinflussen. Es bleibt uns also nichts anderes übrig, wenn wir vernünftig arbeiten wollen, als dass wir uns mit allem Energetischen auskennen müssen.

Der Schwerpunkt ist das, was dieser Mensch in Not gerade braucht.
Unsere Erfahrung und die vielen Jahre fundierter Ausbildung befähigen uns, dies alles hier tun zu können: Auraheilung, Punktheilung und magnetisches Heilen, z.B. bei Schmerzen, Körper energetisieren, Chakren heilen, ausrichten und in eine Energielinie bringen.

Löcher/Risse nähen, Besetzungen rausholen, Zeitlinienheilung und Karmareinigung. Fremdenergien beseitigen. Energieschnüre schneiden, Erzengel-Heilungen, channeln, Erdungsverbindung aufbauen (Grounding), alte energetische Bild-Belastungen rausziehen (Ketten, Schwerter, Kugeln, etc.), vergangene Leben integrieren, eigene Energie zurückholen (Seelenrückführung), verstorbene Seelen ins Licht begleiten, Lichtsäule, weiße-Lichtheilung-Gottes, Traumen und Schocks heilen, Blockaden (z.B. von Ritualen aus alten Leben) loslassen, männlich-weiblicher Energieausgleich (z. B. bei Krisen in zwischenmenschlichen Beziehungen), Farbheilungen, Christusbewusstsein und Marien-Energie-Heilungen, Heilungen durch Geistheilerkontakt, Segnungen und Heilgebete, Heilwasser herstellen, Fernheilungen, Geistführer kontaktieren, Lichtkörperprozesse begleiten und Kombinationen davon.

Was möchten Sie Menschen, die sich mit Energiearbeit beschäftigen wollen, besonders ans Herz legen?

Das Wichtigste ist Erdung. Viele denken, sie seien geerdet, weil sie vernünftig sind. Aber tatsächlich geerdet zu sein ist eine Kunst. Menschen, die sich wirklich mit Energiearbeit beschäftigen wollen, sollten sich nicht mit Ausschnitten aus der Energiearbeit begnügen, sondern eine systematische, ganzheitliche Ausbildung besuchen, in der alles miteinander verwoben wird, Übergänge und Zusammenhänge erklärt werden.
Viele gehen autodidaktisch vor und machen unwissentlich grobe Fehler, die ihnen selbst und anderen schaden – auch durch das Anwenden von manchmal zu hohen Energien oder weil sie nicht zwischen ihrer Eigenenergie und Fremdenergie unterscheiden können und dadurch ihre eigene Energie beim Heilen verlieren.
Bei einem Heiler sollte mediales Bewusstsein, Geduld (um die eigene Begabung herauszuarbeiten), Erfahrung, Herz und Verstand zusammenkommen.
Manche haben viel Wissen – ihnen fehlt es an breiter Erfahrung, Tiefe und Herz. Andere haben eine große spirituelle Sehnsucht, Herz und Tiefe – ihnen fehlt es an Informationen. Warum sich mit einem Teil begnügen, wenn man alles haben kann?

Viola Schmidt, herzlichen Dank für das Gespräch !

Informationen zu ONE LIGHT HEALING TOUCH®: SPIRITUAL HEALING INSTITUT®, Kirchplatz 13, D-82041 Oberhaching, Tel. 089 - 62830408, Fax 089 - 62 83 04 06, viola.schmidt@t-online.de , www.olht.de  

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