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Geistiges Heilen gehört in einigen Nachbarländern
Deutschlands seit vielen Jahren zum Gesundheitswesen. Bei uns wurde
diese Heilform erst 2004 durch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts
legalisiert. Maßgeblichen Anteil an dem positiven Ausgang dieser
jahrzehntelang währenden Auseinandersetzung „Staat gegen Heiler“ hatte
der Dachverband Geistiges Heilen e.V. Vom 3. bis 5. Oktober veranstaltet
der DGH im Hotel Lindner in Rodenburg an der Fulda seinen siebten
Kongress.
Handauflegen, Therapeutic Touch, Besprechen,
Gesundbeten, Exorzismus, Krankenwallfahrten, Magnetopathie, Fernheilung,
Heilenergetik, Schamanismus, Reiki, Prana-Heilung. All diese Begriffe
nennt das Internetlexikon Wikipedia als Formen des „Geistigen Heilens“.
Über fast alle dieser Bereiche und einige mehr kann sich der
interessierte Besucher beim Kongress in Rodenburg informieren. Ein
Nachteil: Die zahlreichen Vorträge und Workshops erschweren die Wahl,
welchen Programmpunkt man besuchen möchte. Das große Plus der
Veranstaltung: Viele Referenten zeigen das praktische Anwenden des
Heilens im Alltag auf.
Auch Themen, die auf den ersten Blick nicht zum
„Geistheilen“ zu gehören scheinen, kommen zur Sprache. So berichtet
Martin Almiks über „Heilen mit Farben nach der Farbtherapie von Theo
Gimbel“. „Tanzen und Heilen“ ist eine weitere Facette, die dem Kongress
eine besondere Note verleihen kann. Referenten wie Sai Choletti, Heidi
Hofmann, Oliver Klatt oder Wolf Ondruschka sind in der Heilerszene
bekannt und geben in Vorträgen und Workshops Einblick in ihre
Tätigkeiten.
Kongresskarten kosten 130.- (für 3 Tage) sowie
zwischen 30.- und 80.- (Tageskarten).
Info: Steigerweg 55 69115 Heidelberg, Tel. 06221-16 96 06,
info@dgh-ev.de
, www.dgh-ev.de
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