Nährstoffmangel
und die drastischen Folgen

Interview mit dem Vitalstoff-Experten Thomas Glattes
Wir leben doch gesund ! Zumindest nehmen wir dies an. Jeden Tag können wir unserem Körper wertvolle Nahrung wie Obst und Gemüse gönnen. Auch müssen die meisten Menschen in unserer westlichen Gesellschaft nicht mehr hungern. Ernährungsmängel wären somit auszuschließen. Dennoch leiden immer mehr Menschen an chronischen Erkrankungen, wie Allergien, Neurodermitis, Psoriasis (Schuppenflechte), Autoimmunerkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs.... Die Liste ist endlos lang.
Grenzenlos-Herausgeber Roland Häke befragte Thomas Glattes, Geschäftsführer der Firma proV Nutraceutical in Vinkeveen bei Amsterdam und erörterte dabei auch das Thema „Mangelt es unserer Nahrung?“.
 



Thomas Glattes

Herr Glattes, Ihre Firma bietet weltweit Nahrungsergänzungen und Orthomolekulare Wirkstoffe an, da kommt Ihnen dieses Thema doch gelegen?

Thomas Glattes:
„Ja, der stetig wachsende Mangel an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen in unserer Nahrung hat einen Bedarf geschaffen, den wir als Anbieter natürlicher Mikronährstoff-Produkte abdecken können. Gesundheitsbewusste Menschen profitieren davon.“

Aber wir sind doch gut und ausreichend ernährt, zumindest wird dies von offiziellen Stellen behauptet?

Thomas Glattes: „Dies ist leider nur die halbe Wahrheit. Mediziner und Biochemiker weisen schon seit Jahren darauf hin, dass Mangel an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen primäre Ursachen chronischer Erkrankungen sind. Selbst bei Kindern herrscht hier bereits Unterversorgung.“

Dies sind doch Aussagen einzelner Personen, gibt es denn keine aussagekräftigeren Fakten?

Thomas Glattes: „Natürlich gibt es diese. Nehmen wir als Beispiel die Untersuchungen der Firma Geigy /Schweiz, welche bereits 1985 die in Obst und Gemüse enthaltenen Konzentrationen an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen analysierte. Ausgehend von diesen Ergebnissen und eigenen Untersuchungen 1996 und 2002, hat das Lebensmittellabor des Sanatoriums Obertal/ Karlsruhe den drastischen Verlust an wertvollen Mikronährstoffen in Obst und Gemüse belegt. Ganz aktuell, berichtet die renommierte europäische Agrar-Universität Wageningen‚ in gekauftem Obst und Gemüse seien fast keine Vitamine und Mineralien mehr enthalten. Verluste von 60 - 80% sind keine Seltenheit.
Der Agrar-Wissenschaftler Paul Blokker warnt: ‚Wenn wir nicht bald eingreifen, dann ist die Gesundheit unserer ganzen Bevölkerung in Gefahr.‘
Stellen Sie sich einmal vor, wie es in 10 Jahren aussehen könnte, wenn sich diese Abwärtsspirale weiterdreht und sie wird sich weiterdrehen, wenn nichts dagegen unternommen wird. Man darf diese erschreckenden Fakten einfach nicht mehr tot reden. In den Niederlanden gehen deswegen bereits die Verbraucherschutzver- bände auf die Barrikaden. Das wird mit Sicherheit auch noch in Deutschland und anderen EU-Ländern geschehen. Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem nur noch Aufklärung und letztendlich die Korrektur des Systems, das Überleben sichert.“

Wir leben doch heute alle länger als noch vor 100 Jahren, so schlecht ist es doch um unsere Gesundheit nicht bestellt?

Thomas Glattes: „Hier fällt mir die Sterbestatistik ein, welche der schweizer Mikronährstoff-Experte Dr. Lothar Burgerstein in seinem Buch ‚Heilwirkung von Nährstoffen‘ veröffentlichte. Von insgesamt 59 204 Todesfällen in der Schweiz 1982, starben nur 197 Personen an natürlicher Altersschwäche. 59 102 Menschen starben in Folge von Krankheiten. Laut Burgerstein ließe sich diese Statistik auch auf andere EU Staaten projizieren. Beachten Sie bitte, das war 1982. Heute sind die Belastungen welche auf uns wirken noch größer.
Dr. med. Fritz Roithinger, der bekannte Kitzbühler Naturheilarzt hielt zu diesem Thema einen Vortrag mit dem Titel ‚Gesund sterben‘. Das klingt zwar makaber, doch wer möchte nicht einmal gesund sterben und nicht in Folge von Krankheiten dahinsiechen.
Mit welcher Lebensqualität wir eines Tages alt werden, entscheiden wir heute durch unsere Verhaltensweise. Später können wir das Rad nicht mehr zurückdrehen.

Kann man sich also nur noch mit Nahrungsergänzungen gesund erhalten?

Thomas Glattes: „Wenn man die genannten Fakten kritisch betrachtet, dann muss man zu diesem Schluss kommen. Selbstverständlich spielt auch der Lebensstil und die Qualität unserer Lebensmittel eine entscheidende Rolle. So sollte man immer gesunder Biokost den Vorzug geben. Dabei sehe ich weniger auf den Vitamin-Gehalt der Bioware, viel wichtiger ist die Tatsache, dass diese Nahrung deutlich weniger Gifte enthält als herkömmliche Lebensmittel.“

Aber so viel Gift enthalten Obst und Gemüse doch auch nicht. Es gibt doch Grenzwerte.

Thomas Glattes: „Laut einer 2007 von Greenpeace durchgeführten Studie, wurden in den letzten Jahren die Grenzwerte von unter krebsverdacht stehenden Pestiziden in Europa vielfach angehoben, in Einzelfällen um bis zu 1400 Prozent. Dies allein ist erschreckend genug. Wir werden ja auch noch durch andere Gifte belastet.
Denken Sie nur an chemische Farbstoffe in Lebensmittel, Haltbarmacher, die Umweltverschmutzung, Quecksilber in Zahnfüllungen oder Kontaktchemikalien. Bedenken Sie, Gifte reichern sich im Körper an.
Ich las vor kurzem, wir würden unserem Körper jährlich ca. 4,5kg Gifte und chemische Substanzen zuführen. Unser Organismus hat also zwei Extreme zu bewältigen. Zum einen mangelt es unserer Nahrung an lebensnotwendigen Hilfsstoffen, zum anderen werden wir langsam vergiftet. Gifte sind Vitaminräuber, denn durch Sie entstehen gefährliche Radikale in unserem Körper und diese vernichten Vitamine und auch manche Spurenelemente.
Unsere Entgiftungsorgane, die Leber und Nieren, benötigen umso mehr Mikronährstoffe, umso mehr Gifte sie zu entsorgen haben. Der Bedarf an diesen wichtigen Hilfsstoffen ist heute, zumindest in den Industriestaaten, alleine wegen der Gifte wesentlich höher, als noch von 100 Jahren. Hinzu kommen Faktoren wie Stress oder Medikamente. Auch diese können Vitamin- und Mineralstoff-Räuber sein.“

Drastische Verluste!
2008: Die Agrar-Universität Wageningen berichtet: „In Obst und Gemüse sind fast keine Vitamine und Mineralien mehr enthalten.
Verluste von 60 - 80% sind keine Seltenheit!“

Sollten wir also zusätzlich zur gesunden Biokost Vitamine einnehmen? Müssen wir dabei etwas beachten?

Thomas Glattes: „Aus meiner Sicht ‚Ja.‘ Um den nötigen Vitaminbedarf über Biokost abzudecken, müssten wir ständig große Nahrungsmengen zu uns nehmen. Das passt einfach nicht mehr in unsere schnelllebigen Zeit. Denken Sie dabei auch an die Kosten für die Lebensmittel. Viele Menschen könnten sich das nicht mehr leisten. Wir sollten auch darauf achten, dass die Säure/Basen-Balance unseres Körpers ausgeglichen ist und die Verdauung reibungslos funktioniert.
Unsere Firma bietet hierfür ein einzigartiges Produktkonzept an.
Wir nennen es das ‚Drei-Stufen-Programm‘. Was nützt es, wenn wir unserem Körper zwar genügend Vitamine und andere Mikronährstoffe zur Verfügung stellen, diese aber in Folge von Störungen nicht ausreichend über den Darm aufgenommen oder in die Körperzellen transportiert werden können? Denn eine Übersäuerung des Körpers oder Störungen des Verdauungssystems sind meist nur die Folgen von Mangel und falscher Ernährung.
Selbstverständlich müssen Vitamine hundert Prozent natürlichen Ursprung haben und nicht synthetisch aus Erdöl gewonnen sein. Synthetische Produkte sind meist nur sehr schlechte Kopien des Originals aus der Natur. Außerdem sind deren physikalische Schwingungsmuster oder sagen wir Informationen, nicht naturidentisch.
Deswegen spielen quantenphysikalische Bewertungen der Rohstoffe eine bedeutende Rolle bei Produkten aus dem Hause proV Nutraceutical.“

Das Drei-Stufen-Programm von proV
- Säure/Basen Balance
- Balancierung der Darmflora
- Grundversorgung

Wie kann man sich als Verbraucher auf dem kaum überschaubaren Markt der Nahrungsergänzungsprodukte orientieren? Auf was sollte man achten?

Thomas Glattes: „Der Begriff Nahrungsergänzung bedeutet nicht gleich ‚Natur’. Synthetische Farbstoffe, Geschmacksverstärker und Zuckerersatzstoffe gehören laut unserem Verständnis nicht in Vitamin-Produkte. Beachten sollte man deswegen auch die Inhaltstoffe. Jeder Hersteller, der natürliche Mikronährstoff-Produkte anbietet, wird auch darauf hinweisen. Orthomolekular-Wissenschaftler, wie Prof. Dr. med. M. Murray, Prof. Dr. Earl Mindel, Prof. Dr. Papas, auch Universitäten wie die Bastyr-University/Seattle und viele andere weisen seit Jahren darauf hin, natürlichen Quellen den Vorzug zu geben. Nehmen Sie unser Unternehmen. proV Nutraceutical gibt der Natur den Vorzug.

Herr Glattes, wir bedanken uns für das informative Gespräch. Möchten Sie abschließend noch eine grundsätzliche Empfehlung an unsere Leser richten?

Thomas Glattes: „Ja, sehr gerne. Entscheiden Sie sich immer für die Natur. Dies sollte selbstverständlich auch für Vitaminprodukte gelten. Und bleiben Sie kritisch, besonders wenn es um Ihre Gesundheit geht.

Bei Fragen stehen Thomas Glattes und sein Berater-Team gerne zur Verfügung.
Tel. 0031-297 532 114, Fax 0031-297 532 129
e-mail: kontakt@prov-international.com