Lebenselixier aus Lavagestein

Wie ein kroatischer Erfinder mit einer Feinmahltechnik
die Nanomedizin revolutioniert

von Ingomar Schwelz

Begeistert zeigt Tihomir Lelas auf die silbrig glänzende Maschine aus Manganstahl. „Da drinnen“, sagt der kroatische Erfinder, „ist gerade die Molekül-Hölle los.“ Die Luft scheint zu brennen als der schlanke, vielleicht zwei Meter lange spezielle Apparat mit der Lautstärke eines startenden Flugzeugs aufheult. Mit 40.000 Umdrehungen pro Minute bringt der Motor zwei gegenläufige Rotoren aus Stahl, Diamanten und hochwertiger Keramik auf Hochtouren. Ventilatorschaufeln pulverisieren in dem künstlichen Zyklon das eingebrachte Vulkangestein, dessen Teilchen jede zehn- tausendstel Sekunde mit dreifacher Schallgeschwindigkeit zusammenstoßen. Beschleunigt von einer Kraft, die dreimal höher ist als die die nötig ist, eine Rakete in die Erdumlaufbahn zu katapultieren, wird die Struktur des Kristallgitters der Körnchen aufgerissen.  

Schließlich spuckt die Anlage nach dem zentrifugalen Zermalmungs-Spektakel in der Werkshalle der Fabrik am Stadtrand der kroatischen Stadt Osijek ein elektrisch hochgeladenes, weisses Pulver aus. Dessen Teilchen haben nur noch die Größe von mehreren milliardstel Millimeter. „Das ist reinstes Lebenselixier“, sagt Lelas schliesslich mit zufriedener Miene während einige seiner Mitarbeiter das aus reiner Kieselsäure entstandene Nano-Puder in Kapseln füllen.

Alles geschieht per Hand, weil das ultrafeine Pulver anders nicht abzupacken ist. „Weisses Gold“ nennen sie hier das Pulver des großgewachsenen Erfinders  aus Zagreb. Mit seiner weltweit einzigartigen patentierten Mikronisierungs-Technologie namens “tribo-mechanische Aktivierung” (TMA) schaffte der 56jährige einen Durchbruch in der Nanomedizin. Wenn Wirkstoffe wie Kieselsäure mit seiner Verwirbelungstechnik zerkleinert werden, nimmt ihr energetisches Potential gleich um mehrere hundert Prozent zu.  

Viele Wissenschafter sehen in dem physikalischen Verfahren gar eine Revolution in der Naturheilkunde. „Wir glauben“, meint  Peter Rohsmann, „einen Schlüssel zur Therapie bisher unheilbarer Krankheiten in der Hand zu haben.“ Wie immer mehr Mediziner schwört der Münchner Arzt auf das biologisch aktive Super-Mineral, das vor allem bei chronischen Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Herzkreislaufproblemen, Diabetes und Alzheimer für erstaunliche Erfolge sorgt.  Die Körnchen des Vulkanstaubes binden mit ihrer optimalen Größe, Form, ihren freien Ladungen und ihrer extrem großen spezifischen Oberfläche schädliche Stoffwechselprodukte leicht an sich und entschlacken so die Zelle. Durch die rund 300fach gesteigerte Ausschüttung von negativen Elektronen können die ungepaarten Elektronen der so genannten “Freien Radikalen” neutralisiert werden.  Diese aggressiven Sauerstoffmoleküle gelten als Auslöser vieler Erkrankungen sowie des Alterungsprozesses. Da der Körper des Menschen aufgrund von Umweltbelastungen, psychischem und physischem Stress inzwischen rund 17 Kilogramm “Freie Radikale” im Schnitt pro Jahr zu verarbeiten hat, gilt das Lavagestein als effektive Zellnahrung bei der Krankheitsvorbeugung. Es hat nachweislich  eine über tausendfach stärkere Radikalenfänger-Wirkung als die Vitamine C und E. 

Ein Blick durch’s Elektronenmikroskop: Gemahlenes Zeolith ( Vulkanmineralien ) im Nanobereich. 

Die biomedizinische Anwendung der Nanotechnologie wurde möglich, weil die Zerkleinerungs-Maschinen immer effektiver arbeiten. „Bislang hatten wir nur rund drei bis vier Prozent des Ausgangsstoffes in Nanogrösse bringen können“, sagt Lelas, „jetzt sind es 100 Prozent.“ Dafür sorgte unter anderem eine erhöhte Beschleunigung der Teilchen sowie ein Abkühlen des Zerreibe-Prozesses auf minus 180 Grad. Die Folge: Mehr freigesetzte Energie und ein stark erhöhter Informationsaustausch. „Wirksubstanzen werden plötzlich für die Zelle verfügbar“, erklärt Lelas. So entwickle beispielsweise 100 Milligramm aktiviertes Brennesselpulver aus der High-Tech-Mühle zusammen mit dem Trägerstoff Silizium die Eigenschaften von 100 Gramm nicht zerriebenen Pulvers. Dadurch wird beispielsweise auch der Blutreinigungseffekt dieses altbewährten Naturheilmittels 1000fach gesteigert. „Es ist so als ob man Licht ohne Energieaufwand in die Zelle bringen kann“, beschreibt sichtlich verblüfft der französische Molekularbiologe Francois-Xavier Maxant die Wirkung der aktivierten, reaktionsfreudigen Vulkanerde. Und Arzt Peter Rohsmann meint trocken: „Es ist wie die Entstehung von Solarenergie – nur ohne Sonne.“ Welche mystischen Wirkungen die Kieselsäure haben kann, hatte Erfinder Lelas erst durch einen Zufall entdeckt. Da der Stoff schon seit langem als gute Filter und Absorber giftiger Stoffwechselprodukte galt, hatte sich der umtriebige Forscher 1987 angeboten, einen Schweinemastbetrieb nahe der österreichischen Stadt Deutschlandsberg vom penetranten Ammoniumgeruch zu befreien.

Mit dieser Spezialmahlmaschine gelang es TihomirLelas, das Zeolith in Nanobereich zu mahlen. Dieses Verfahren bezeichnet man als TMAZ (tribomech nisch aktivierte Zeolithe). 

Das Experiment wurde zum durchschlagenden Erfolg. Der pulverisierte Siedestein sorgte nicht nur schnell für frische Luft. “Die Schweine schleckten den Gestankfresser wie verrückt”, erzählt Lelas. Die Folge: Es starben weniger Tiere als normal und der Kannibalismus nahm genauso ab wie der Durchfall. Was Tieren guttut, muss auch Menschen helfen, sagt sich der Erfinder, schluckte das Vulkanmineral und heilte damit sein Rheuma im Knie. Und nicht nur das: Schwerkranke Freunde von ihm wurden überraschend wieder gesund, nachdem sie das mikronisierte Mineral eingenommen hatten.  

Inzwischen gilt der sanfte Radikalenfänger als “biologisches Rostschutzmittel” schlechthin. Die Mineralien haben ein tetraederförmiges Kristallgitter mit einer Silizium-Aluminium-Oxid-Struktur, das in seinen Kanälen austauschbare Erdalkali-Kationen von Kalzium, Magnesium, Natrium und Kalium im Verbund mit Kristallwasser enthält. “Das reguliert und stabilisiert den Elektrolythaushalt der Körperflüssigkeiten”, erklärt Dr. Slavko Ivkovic, der als erster Arzt das zerriebene Gestein als Heilmittel einsetzte.  „Die Kanäle haben mit 0,4 Nanometer genau jene Größe, um beispielsweise Ammonium- und Schwermetallionen zu neutralisieren.“ Die durch die Wirbel-Aktivierung freigesetzten Ionen, so meint Ivkovic, bahnen sich wie von selbst den Weg durch den Körper zu den Stellen mit den größten elektrischen Ladungsunterschieden und löse diese auf.  

Inzwischen umweht das Mittel eine so starke Aura, dass selbst Hollywood-Stars regelmäßig Großbestellungen aufgeben. Es sei vor allem auch der Ruf als Stoff gegen das Altern, vermutet Ivkovic. Die Nachfrage zog an, als Toxikologen bekannt gaben, dass mit dem Vulkangestein gefütterte Mäuse auch mit sechs und sieben Jahren noch quicklebendig waren. Normalerweise sterben die Tiere mit drei Jahren. Die Mäuse hatten den Stoff erhalten, um dessen mögliche Giftigkeit zu prüfen.  

Der mit einem Zauber umwobene Zeolith entstand aus flüssigem Vulkanmagma, dessen geologische Struktur sich schließlich in Jahrmillionen im Wasser der Meere herausbildete. “Der Stein speichert offensichtlich so etwas wie die Urkraft der Natur ”, sagt Erfinder Lelas. „Er hat wohl über mehr als 70 Millionen Jahre viele erdgeschichtlichen Ereignisse gesehen und die verschiedensten Informationen gespeichert. Kein Wunder, dass Silizium mit seinem ,Erinnerungsvermögen` heute als Material für Computer-Speicherchips dient.” 

Die Eroberung der Welt der Atome und Moleküle durch die Wirbel-Aktivierung hat für den Erfinder allerdings gerade erst begonnen. Künftig will er noch tiefer in den Nanokosmos eindringen. „Eines Tages“, sagt Tihomir Lelas, „gibt der Stein das Geheimnis des Lebens ganz frei.“

Wenn Sie mehr über das Produkt erfahren möchten: Info-Telefon: 08762 - 727 98 43, Fax: 08762 - 727 98 44, E-mail: info@arcadia-eden.de