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Allergien heilen ohne Chemie (Teil 2) Den Körper entgiften - das Immunsystem stärken von Henning Müller-Burzler
Allergien infolge einer Verdauungsschwäche Bei einem Großteil aller Allergiker liegt eine durch Giftablagerungen entstandene Funktionsschwäche der Bauchspeicheldrüse vor. Die Folge ist, dass die Nahrung nicht mehr richtig verdaut wird und vermehrt im Darm fault oder gärt. Daher leiden zunehmend mehr Menschen unter häufigen Blähungen, weichen Stühlen bis Durchfällen aber auch Verstopfung, permanenten Darmflorastörungen bis hin zu immer wiederkehrendem oder ständigem Pilzbefall des Darms. All diese Beschwerden entstehen vor allem dann, wenn mehr gegessen wird, als von den Verdauungssäften verdaut, das heißt zerlegt werden kann. Kleine Mahlzeiten werden bei derart betroffenen Menschen daher in der Regel deutlich besser vertragen als große. Ist die Darmflora längere Zeit erkrankt, verändert sich die Darmwand und wird großporiger, so dass noch nicht richtig verdaute größere Eiweißmoleküle und -bruchstücke vom Darm ins Blut übertreten können. Dort sind jedoch nur die kleinen Bausteine der Eiweiße, die sogenannten Aminosäuren, erwünscht, aus denen der Körper dann sein eigenes Eiweiß aufbaut. Ganze Eiweißmoleküle oder deren größere Bruchstücke sind hingegen hochgradig giftig im Blut und müssen sofort vom Immunsystem vernichtet werden. Ist das Abwehrsystem bereits zu stark geschwächt oder wird es durch zu viele unverdaute Eiweiße überfordert, muss es die Notbremse ziehen und bildet vermehrt Antikörper. Diese koppeln sich an die eingedrungenen Fremdeiweiße an und machen sie so unschädlich. In der Regel merkt sich der Körper diese erste Überbelastung und schüttet beim nächsten Kontakt mit demselben Eiweiß sicherheitshalber eine noch größere Menge an Antikörpern aus, denn er weiß ja nicht wie viel von dem unverdauten Eiweiß letztendlich im Blut ankommen wird. Gleichzeitig werden das Histamin und die Prostaglandine freigesetzt, die dann zusammen mit den Antigen-Antikörper-Komplexen für die allergischen Reaktionen verantwortlich sind. Eine solche Überreaktion nennt man dann eine verdauungskraftbedingte Nahrungsmittelallergie. Zwei Gruppen umweltbedingter Allergiker Grundsätzlich gibt es daher zwei Gruppen umweltbedingter Allergiker: Die erste Gruppe hat ausschließlich ein durch giftige Substanzen geschwächtes Immunsystem, weshalb die Betroffenen je nach der individuellen Immunschwäche Allergien auf grundsätzlich alle körperfremden Substanzen entwickeln können. Das können Allergien auf Hausstaub (genauer: der Kot der Hausstaubmilben), Blütenpollen, Waschmittel, alle möglichen chemischen Substanzen, Metalle, Insektengifte oder Tierhaare aber auch auf Nahrungsmittel sein. Bei der zweiten Gruppe liegt neben der allgemeinen Schwächung des Abwehrsytems auch eine Verdauungsschwäche zumeist der Bauchspeicheldrüse vor, wodurch die Nahrung nicht optimal verdaut werden kann. Verdauungskraftbedingte Darmbeschwerden und eine Verstärkung sowie Zunahme der Allergien sind die Folge. Wollen wir Allergien daher ursächlich und dauerhaft heilen, muss der Körper einerseits entgiftet und andererseits eine möglicherweise geschwächte Verdauungskraft wieder aufgebaut werden. Wer das nicht tut, kann mit Hilfe rein symptomatischer Allergietherapien, die in der Regel nur für eine relativ kurze Zeit das Immunsystem stärken, zwar eine Linderung der Symptome jedoch nur selten eine Heilung erreichen. Die Entstehung von Allergien bei Babys und Kleinkindern Viele Eltern fragen sich heute, warum ihre Babys oder Kleinkinder zum Teil hochgradig allergisch reagieren, obwohl sie doch nur relativ kurze Zeit Kontakt zur Außenwelt gehabt hatten. Die Ursache für die Entstehung von Allergien bei Babys und Kleinkindern sind wiederum die vielen verschiedenen Umweltgifte und chemischen Medikamente. Denn in der Schwangerschaft löst sich unter dem Einfluss der Schwangerschaftshormone ein Teil dieser chemischen Substanzen und Schwermetalle neben den ganz normalen Stoffwechselablagerungen vermehrt aus dem Bindegewebe und den Organen und gelangt über die Plazenta in das heranwachsende Baby. Die immer häufiger vorkommende Schwangerschaftsübelkeit lässt sich vor allem auf eine starke Leberbelastung durch diese Entgiftung zurückführen, wenn die Leber mehr entgiften muss, als sie kann. Dabei stauen sich die gelösten Gifte und Schlacken dann regelrecht vor der Leber im Blut. Und da der Magen, die Bauchspeicheldrüse und der Darm ihr Blut direkt der Leber zuführen, kann sich ein Rückstau natürlich primär in diesen Organen bemerkbar machen. Übelkeit, Erbrechen, vermehrte Blähungen, Stuhlbeschwerden, Hämorrhoiden und Venenstauungen in den Beinen bis hin zu stauungsbedingten Darmflorastörungen und Pilzerkrankungen sind daher häufige Symptome für dieses Leiden. Alle Maßnahmen, die den Leberstoffwechsel unterstützen, können diese Beschwerden lindern oder beseitigen. Aber auch wenn der Leberstau durch eine geeignete Lebertherapie kompensiert wird, befinden sich die Gifte im Blut und erreichen über die Plazenta den Embryo beziehungsweise Fötus. Beim nicht kompensierten Leberstau können das natürlich bedeutend mehr sein! Das ungeborene Kind lagert nun diese Umweltgifte und chemischen Medikamente in seinem Bindegewebe und in den Organen ab. Je nach der Affinität der Gifte zu bestimmten Körperregionen und der genetischen Veranlagung können sie auch in die abwehrzellbildenden Organe (Lymphknoten, Thymusdrüse, Milz etc.) gelangen, wodurch das Immunsystem bereits im Mutterleib in Mitleidenschaft gezogen wird. Immer häufiger sind von diesen Giftablagerungen aber auch die Bauchspeicheldrüse oder der Magen betroffen, weshalb die Bildung der Verdauungssäfte schon ab der Geburt mehr oder weniger geschwächt sein kann. In den meisten Fällen liegt dann eine Eiweißverdauungsstörung vor. Das ist der Grund, warum in den letzten Jahren immer mehr Babys mit einem stark geschwächten Immunsystem und einer durch chemische Substanzen oder Schwermetalle bedingten Verdauungsschwäche geboren werden. Manchmal weisen sie sogar nur ein Viertel oder Fünftel der normalen Verdauungskraft auf. Die Verdauungskraft ist dann so gering, dass diese Babys nicht einmal 200 ml Muttermilch mit nur 2,4 Gramm Eiweiß verdauen können. In weniger starken Fällen reagieren sie darauf mit Blähungen, leichten Bauchschmerzen, Durchfällen und Darmflorastörungen. In extremeren Fällen werden die sogenannten Drei-Monats-Koliken hingegen zu Sechs-Monats-Koliken oder enden überhaupt nicht mehr. Außerdem entstehen durch die vermehrte Eiweißfäulnis relativ häufig zusätzliche Pilzerkrankungen (Candidapilze etc.) im Darm, die auch als weißer Soor im Mund auftreten können. Und oft entwickeln sich schon in den ersten Tagen nach der Geburt Allergien auf das nicht verdaute Muttermilcheiweiß oder auf irgendwelche Inhaltsstoffe der adaptierten Flaschennahrung. Eine ursächliche und dauerhafte Heilung von allen Allergien bei derart betroffenen Kindern ist nur möglich, wenn der Körper zumindest teilweise entgiftet wird und sich im Verlauf der Therapie auch die Verdauungskraft wieder normalisiert. Die Rolle des Mobilfunks bei der Allergieentstehung Dass wir besonders in den letzten Jahren eine deutliche Zunahme von Allergien beobachten können, hängt nicht nur mit der gleichbleibenden Schadstoffbelastung unserer Umwelt zusammen, sondern steht auch mit der stetig intensiver werdenden Mobilfunkstrahlung in Verbindung. Dabei scheint es regelrecht zu einem Synergieeffekt zwischen den im Körper abgelagerten Chemikalien und Schwermetallen und der völlig unnatürlichen Mobilfunkstrahlung zu kommen. Würden wir uns ausschließlich an der Natur orientieren, dürften wir für den Mobilfunk nur ungepulste Gleichstromfrequenzen verwenden. Bei der derzeitig angewandten Mobilfunktechnologie handelt es sich hingegen um völlig naturfremde gepulste Hochfrequenzen (periodisches Funken), die zudem noch auf Wechselstrom basiert. Diese Strahlung ist vergleichbar mit der Wirkung eines Bohrhammers, die bis ins Innerste unserer Körperzellen vordringen kann. Sie kann daher viel eher genetische Veränderungen im Zellkern hervorrufen als eine ungepulste Gleichstromstrahlung. Auf jeden Fall führt sie jedoch zu einer flächendeckenden Schwächung des Immunsystems bei Mensch und Tier, wodurch nicht nur bereits vorhandene Allergien verstärkt werden, sondern auch neue Allergien leichter entstehen. Daneben werden aber auch viele andere Krankheiten und Symptome durch den Mobilfunk negativ beeinflusst oder verursacht (siehe den Mobilfunk-Report in der ZeitenSchrift Nr. 24/4. Quartal 1999).
Ursächliche Heilungswege für alle allergischen Erkrankungen Viele Jahre hatte ich nach neuen Wegen und Mitteln gesucht, mit denen wir unser Immunsystem stärken, den ganzen Körper von allen Umweltgiften und Schlacken entgiften und eine möglicherweise geschwächte Verdauungskraft wieder aufbauen können. Nach zehnjähriger Forschungszeit stieß ich 1992 endlich auf eine an sich uralte Ernährungsweise, mit der all dies möglich ist. In meinem Buch “Gesund und Allergiefrei” habe ich sie ausführlich beschrieben. Rohe Früchte, Nüsse und Ölsamen (Mandeln, Haselnüsse, Sonnenblumenkerne, Sesamsamen etc.) sowie das rohe angekeimte Getreide sind in der Lage, unseren gesamten Körper nicht nur von allen Umweltgiften, chemisch-pharmazeutischen Medikamenten und Stoffwechselschlacken zu befreien, sondern auch die gesamte Eiweiß-, Kohlenhydrat- und Fettverdauung zu regenerieren. Allerdings müssen diese Lebensmittel auf eine bestimmte Art kombiniert und zusätzlich gründlich gekaut, ja regelrecht verflüssigt werden. Durch diese Maßnahmen werden enorme Stoffwechselprozesse in Gang gesetzt, wodurch das Immunsystem auf unvergleichliche Weise gestärkt wird und alle Entgiftungsenzyme und die sogenannten Stoffwechselkatalysatoren um ein Vielfaches intensiver arbeiten als sonst. Die Entgiftung des Bindegewebes und aller Organe ist mit dieser Methode stärker als bei jeder mir bekannten anderen Entgiftungstherapie, stärker sogar als beim Fasten. Sie ist so stark, dass man diese Anwendung anfangs mit nur kleinen Mengen von 10 bis 30 Gramm Nüssen oder Samen zwei- bis dreimal wöchentlich beginnen sollte. Ich selbst heilte mit dieser Methode in den Jahren 1992 und 1993 meine eigenen Allergien. Heute empfehle ich sie jedoch nicht nur bei Allergien, sondern auch bei allen anderen umwelt- und stoffwechselbedingten Erkrankungen; denn es gibt kaum eine Krankheit, die nicht durch sie gelindert oder geheilt werden kann. Wer daher Spaß daran hat, sich gesund zu ernähren, und die Nahrung als Heilmittel nutzen möchte, kann mit dieser Methode wahre “Wunder” erleben.
In der kommenden Ausgabe (März) schreibt Henning Müller-Burzler im dritten Teil der Serie „Allergien heilen ohne Chemie“ über
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