| Frauenpower von der Wiese Phytoöstrogene aus Rotklee für gesunde Hormontherapien. Hilfe bei Bluthochdruck und Herzkreislauferkrankungen von Hendrik Hannes Lasse die Nahrung deine Medizin sein, empfahl Aristoteles schon im 4 Jahrh. v. Ch. den Menschen, die den gesundheitlichen Rat des Philosophen suchten. Dass diese antike These auch heute noch so gültig wie eh und je ist, kann man vielen Studien entnehmen, die sich mit dem Thema Ernährung und Gesundheit auseinandersetzen. Eine besonders eindrucksvolle Studie beschäftigt sich mit der Verbreitungsdichte von Frauenbeschwerden weltweit. Dabei stellte sich heraus, dass Europa ein überaus hohes Aufkommen an symptomatischen Störungen aufweist, wohingegen die Frauen Lateinamerikas und Asiens im fast zu vernachlässigendem Maße von diesen Krankheitssymptomen berührt werden. Neueste wissenschaftliche Veröffentlichungen führen dies auf sog. Phytohormone zurück, die man über die Nahrung in Form von Isoflavonen zu sich nimmt. Diese wiederum findet man hauptsächlich in Hülsenfrüchten, wie Erbsen, Bohnen und Soja, die man auf dem europäischem Tischlein deck dich in viel zu geringem Masse vorfindet. Doch keine Angst. Die Wissenschaft hat den Weg geebnet um auch diese Nahrungslücke zu schließen. Mit Rotklee fand man eine Pflanze direkt vor der Haustüre, deren hochwertige Extrakte nicht nur ein extrem hohes Quantum an Isoflavonen auswiesen, sondern auch von höchster Qualität! Wissenswertes zu RotkleeRotklee (Trifolium pratense) aus der Familie der Schmetterlingsblüter kennt bestimmt jedermann von heimischen Wiesenflächen. Was dieses scheinbar unbedeutende Pflänzchen jedoch für heilbringende Wirkstoffe in sich verbirgt, konnte man bislang noch nicht erahnen. Erst durch den Zusammenschluss österreichischer namhafter Kapazitäten auf dem Gebiet der Frauenheilkunde und Pharmakologie, wurden bahnbrechende Fakten zutage gefördert. So fand der Leiter der Forschungsgruppe Klimakterium, Prof. Dr. J. C. Huber (Uni Wien) mit seinem Kollegium (Ass.-Prof. Dr. M. Metka, Univ.-Prof. Dr. A. Jungbauer und Uni.-Prof. Dr. W. Kubelka) heraus, dass Rotklee Isoflavone (Phytoöstrogene) in quantitativ höherer Menge aufweist als Soja, das bisher als die vielleicht reichste Quelle an Isofalvonen und Proteinen galt. Das war jedoch vor den Rotklee-Entdeckungen. Darüber hinaus sind die Rotklee Isoflavone auch noch qualitativ hochwertiger. Der Qualitätsunterschied besteht darin, dass die Isoflavone des Rotklees nicht protein- sondern glycosegebunden sind, was eine deutliche Verbesserung der Bioverfügbarkeit bedeutet. Der Rotklee-Extrakt stellt eine völlig neue Substanz dar, mit einem breiten Spektrum an Östrogen wirksamen Phytoöstrogenen, deren Wirksamkeit man als Östrogenrezeptoren bereits in Laborversuchen nachgewiesen hat. Dadurch haben die Substanzen des Rotklees einen bedeutenden Einfluss auf die Harmonie des Hormonstoffwechsels. Man entwickelte auf Basis dieser neuen Erkenntnisse vor einigen Jahren Kultivierungs- und Extraktherstellungsverfahren, mit dem Ergebnis dass die Rotkleewirkstoffe bis zu 50 x effizienter sein können als die von Soja ! Auch die immens hohe Bioverfügbarkeit der Isoflavonaglyka (vom Zucker getrennte Isoflavone) des Rotklee Extraktes ist vom Extraktions- und Aufbereitungsverfahren abhängig. Durch Rotklee neue Horizonte in der HormontherapieNur etwa 40 mg (Milligramm) Rotklee-Extrakt können bei Peri- und Postmenopausalen Beschwerden bereits spürbar wirkungsaktiv sein. Bei einer österreichischen Doppelblindstudie mit 110 Frauen im Alter zwischen 48 60 Jahren, trat laut dem Untersuchungsbericht eine signifikante Besserung der Symptome wie Schweißausbrüche, Depressionen, Hitzewallungen, u.a. bei über 84 % der Testfrauen ein. Damit öffnet sich ein völlig neuer Horizont in der Hormontherapie. Obwohl Rotklee im Grunde genommen dieselbe Wirkung hat wie herkömmliche Hormonpräparate die man gegen Osteoporose (auch prophylaktisch) und postmenopausalen Beschwerden verabreicht, gibt es dennoch einen gewichtigen Unterschied mit erheblichen Folgen: Im Gegensatz zu herkömmlichen Hormonpräparaten beeinflussen die Phytohormone des Rotklees nicht das Wachstum der Brust und Gebärmutterzellen, was einen erheblichen Einfluss zur Meidung auf die Entstehung hormonell bedingter Tumore hat. Ihr antagonistischer (= aktivierungshemmender) Effekt am Östrogenrezeptor kann sowohl den Tumorwachstum als auch seine Entstehung verhindern. Die biologische Aktivität der Isofalvone lässt sich auf die Strukturverwandtheit mit den Östrogenen zurückführen. Sie greifen durch ihre Bindungsfähigkeit auf den Östrogen-Rezeptor direkt in den Hormonhaushalt ein. Diese Wirkungsweise von Isoflavonen nennt man auch SERM was für Selektiver Östrogen Rezeptor Modulator steht. Vereinfacht gesprochen bedeutet dies, dass die Rotklee Wirkstoffe durch vorrangige Aktivierung des beta-Östrogenrezeptors anregend wirken auf das Gehirn, Herzkreislaufsystem und die Knochen. Auch der Cholesterin- und Triglyzeridspiegel wird durch die Rotklee Isoflavone signifikant reduziert. Am Ende werden die Isoflavone über Leber und Darm resorbiert, nachdem sie dort metabolisiert wurden. Die Produkte aus diesem Prozess können nun viele weitere biologische Effekte auslösen. Rotklee sinnvoll für jeden Tag - nicht nur bei FrauenleidenGlücklicherweise handelt es sich bei Rotklee nicht um eine knappe Naturressource, sondern um eine reichlich vorhandene. Wegen der fortschreitenden Umweltzerstörung sollte man aber schon einen Blick auf die Rückstände werfen. Rotklee Präparate sind in Apotheken (PZN 2248336), Reformhäusern und Bioläden als Kapseln, Tabletten oder Pulver zu beziehen. Eine hinreichende und ergänzende Versorgung an Isoflavonen, nicht nur für Frauen, die zwar mit Sicherheit den größten Nutzen im Rotklee finden, sondern auch für Männer und Kinder. Vor allem Menschen die an Bluthochdruck, Arteriosklerose, Herzkreislauferkrankungen, Tumoren und stoffwechselbedingten Erkrankungen leiden, könnten im Rotklee einen Weg zu mehr Lebensqualität finden. Am besten lässt man es aber gar nicht erst zu dramatischen Krankheitsverläufen kommen und sucht sein Gesundheitsheil im effizienten Prophylaxe Breitbandspektrum der Rotkleewirkstoffe. Eine willkommene Nahrungsergänzung für alle und jedermann mit dem Prädikat sinnvoll für jeden Tag. Auch der globalen Umweltzerstörung könnte man durch die Verwendung von Rotklee zu Leibe rücken. So könnte man auch im industriellen Gebrauch Soja durch Rotklee ersetzen. Damit ließe sich ein merkbarer Rückgang des FCKW Ausstoßes durch die Monokultivierung von Sojaplantagen herbeiführen. Ein solcher Prozess muss aber mit höchster Sensibilität erfolgen, damit die Menschen, die ihren Lebensunterhalt mit dem Soja-Anbau bestreiten müssen, nicht die bescheidene Lebensgrundlage abrupt verlieren, sondern die Chance haben, sich einen alternativen und umweltverträglichen Erwerbsweg aufzubauen. Rotklee - ein tolles Produkt von Mutter Natur, das phantastische Perspektiven eröffnet, wenn man diese zu nutzen weiß !
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