Meeresalge Limu Moui   
Vital-Quelle aus dem Südpazifik
Von der Natur komponierte Mischung beinhaltet zahlreiche Nährstoffe, stärkt Immunsystem und soll dadurch bei Krebserkrankungen helfen.

von René Schwalbe

Auf der uralten Pazifik-Inselwelt Tonga leben Menschen mit außergewöhnlicher Gesundheit und Vitalität. Sie sind robust, gesund, kräftig und voller Leben bis ins hohe Alter. Zivilisationskrankheiten der westlichen Welt wie Krebs, Diabetes, Allergien, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Rheuma sind auf Tonga fast unbekannt. Nach dem Geheimnis ihrer Vitalität befragt, weisen die Tonganesen auf eine unauffällige Meerespflanze hin, die sie täglich essen: Limu Moui, ein „Meeresgemüse“, welches direkt vor ihrer Küste heimisch ist, ist ihre Quelle für Langlebigkeit, Gesundheit und Vitalität.

Wissenschaftliche Studien haben nun gezeigt: Wichtigster Inhaltsstoff der Limu Moui ist das Fucoidan, dessen wohltuende Effekte auf den menschlichen Körper in über 300 verschiedenen wissenschaftlichen Studien belegt wurden. Fucoidan ist ein sulfatiertes Polysaccharid mit ausgezeichneten immunstärkenden Eigenschaften. In Studien stellte sich ein therapeutisches Potential im Kampf gegen Krebs heraus.

  • Ozeanische Wundernahrung

Limu Moui (bot. Sphaerotrichia divaricata) wächst im unverdorbenen Meereswasser vor der Küste von Tonga in dichten Unterwasserwäldern. Limu Moui enthält eine durch die Natur perfekt komponierte Mischung aus Nährstoffen, die sich gegenseitig ergänzen: Polysaccharide wie Fucoidan und Laminarin, Aminosäuren, ungesättigte Fettsäuren wie EPA, DHA, Vitamin C, B-Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente wie Kalzium, Magnesium, Eisen, Mangan, Zink, Bor, Jod, eine Vielzahl antioxidativer Polyphenole, Alginat, Chlorophyll, Fucoxanthin und Enzyme.

Polysaccharide sind lebenswichtig für eine optimale Funktion des Immunsystems. Sie sind wesentliche Bausteine für Zellmembranen und vermitteln dort verschiedene Funktionen. Menschliche Zellmembranen besitzen einen Mantel (Glykokalix) aus komplexen Polysacchariden, der sehr wichtig für den Zusammenhalt der Zellen im Gewebeverbund und für ihre Wechselbeziehungen ist. Diese Glykokalix hilft „Gutes“ von „Schlechtem“ zu unterscheiden. Damit erfüllt sie wesentliche Aufgaben in der Immunabwehr. Zellen mit einer gut entwickelten Glykokalix verfügen über größere Abwehrkräfte als Zellen mit geringem Polysaccharidmantel. Unser Körper produziert in jungen Jahren selbst genügend Polysaccharide. Später geht jedoch die Eigenproduktion zurück und wir sind auf die Zufuhr mit der Nahrung angewiesen.

Die Forschungen zur Rolle der Polysaccharide für die Selbstheilungskräfte des Organismus stehen noch am Anfang. Offenbar haben Menschen mit einem ernährungsbedingten Mangel an sulfatierten Polysacchariden ein höheres Risiko, an Krankheiten wie Anämie, rheumatischer Arthritis, Infektion der Atemwege oder sogar Krebs zu erkranken.

Limu Moui enthält das sulfatierte Polysaccharid Fucoidan. Über Fucoidan liegen allein über 500 verschiedene Berichte in der über das Internet abrufbaren medizinischen Wissensdatenbank Pubmed vor (http://www.pubmed.org).

  • Fucoidan stärkt das Immunsystem

Die Forschungsarbeiten von Dr. Kyosuke Owa zeigen, dass Fucoidan die Erneuerung von Killer-Zellen und von B-Zellen fördert und dadurch die Abwehr gegen fremde Eindringlinge stärkt. In einer Studie wurde fucoidanhaltige Limu Moui 20 Tage lang an Mäuse verfüttert. Die Mäuse hatten nach Verzehr der Alge etwa doppelt so viele natürlichen Killerzellen im Blut wie ihre normal ernährten Artgenossen.

Vielleicht noch spannender als seine antibakterielle Kraft ist das Potenzial von Fucoidan bei der Bekämpfung von Virus-Infektionen (z.B. Herpes-Viren, HIV). Da virale Infektionen nicht mit Antibiotika behandelt werden können, kommt dem Fucoidan eine bedeutsame Rolle für die Abwehr von Viren zu. Studien haben gezeigt, dass Fucoidan sich an eingehüllte Viren anbindet und dadurch ihre Fähigkeit behindert, Wirtszellen zu infizieren. Wenn ein Virus nicht in eine Wirtszelle eindringen kann, dann kann er sich nicht vermehren. Fucoidan hilft dem Immunsystem darüber hinaus auch, spätere Reproduktionsstadien des Virus anzugreifen und zu vernichten. Fucoidan erhöht die Produktion von bestimmten Arten von Interleukinen und Interferonen. Damit kurbelt Fucoidan die Effektivität unseres Immunsystems an.

  • Fucoidan - Vielversprechende Krebstherapie?

Traditionell verwendeten die Kahuna-Heiler Limu Moui in der Behandlung von Krebsgeschwüren. Die Daten westlicher Wissenschaftler legen nun nahe, dass der Fucoidan-Anteil der Limu Moui der Grund für die beobachtete antikanzerogene Wirkung ist.

Tees, Harbison & Gelman untersuchten 1984 die Anti-Tumor-Aktivität von Fucoidan im Tiermodell. Hierzu verfütterten sie täglich an Ratten 5 mg des krebserregenden Stoffes 7,12-Dimethyl-Benza-Anthracen, welcher Brustkrebs auslöst und maßen die Zeit, wie schnell sich Tumore bildeten. Ein Teil der Ratten wurde mit fucoidanhaltigen Algen ernährt, der andere Teil zur Kontrolle normal. Es zeigte sich, dass die Ratten der Kontrollgruppe bereits nach 11 Wochen Tumore bekamen. Die Ratten der Fucoidan-Gruppe entwickelten jedoch erst nach 19 Wochen Geschwüre. Damit konnte gezeigt werden, dass eine fucoidan-haltige Nahrung das Entstehen von Tumoren zeitlich deutlich verhindern kann.

Vier Wege, wie Fucoidan Krebs bekämpfen kann

1. Fucoidan veranlasst Krebszellen zur  Selbstzerstörung (Apoptose)
Eine japanische Studie zeigte, dass Fucoidan in-vitro Krebszellen innerhalb von 72 Stunden zerstörte. Dabei ging die Zerstörung von den Zellen selbst aus.

2. Fucoidan kann gefährliche Zellteilungen anhalten
In in-vitro-Tests mit menschlichen Lungenkrebszellen blockierte Fucoidan wirksam die G1-Phase der Zellteilung, und hemmte dadurch die Bildung des bösartigen Tumors.

3. Fucoidan kann Krebszellen vom Wachstum abhalten
Fucoidan aktiviert Interleukin- und Interferon-Verbindungen im Immunsystem, welche das bösartiges Zellwachstum hemmen und dadurch einen Anti-Tumor-Effekt haben. Gleichzeitig werden natürliche Killerzellen aktiviert, um die bösartigen Zellen zu zerstören.

4. Fucoidan hemmt die Tochtergeschwürbildung (Metastase)
Versuche an Labormäusen zeigten, dass Fucoidan bösartige Lungenkarzinome an ihrer Ausbreitung hinderten. Offenbar blockiert Fucoidan die Fähigkeit von Tumorzellen an anderen Zellen anzudocken. Fucoidan kann also eine zentrale Rolle in der Unterstützung des Immunsystems im Kampf gegen Krebs spielen. Gegenwärtig wird Fucoidan zur Behandlung von Magenkrebs, Dickdarm- und Lungenkrebs sowie von Leukämie verwendet. Ärzte berichten, dass es sehr effektiv und dabei relativ frei von Nebenwirkungen ist.

  • Limu Moui ist die natürliche Quelle von Fucoidan

Limu Moui täglich zu essen, kann dazu beitragen, Krankheiten zu verhindern und bis ins hohe Alter Gesundheit und Wohlbefinden zu erhalten. Leider ist die Chance, dass Menschen der westlichen Welt regelmäßig Limu Moui zubereiten und essen werden, sehr gering. Zu ungewöhnlich ist die gummiartige Beschaffenheit und der Geschmack der Alge für die mitteleuropäischen Zungen. Glücklicherweise gibt es aber die Alternative, Limu Moui in Form flüssiger Extrakte (“Original Limu Saft”) als  Nahrungsergänzung zu sich zu nehmen.

Bereits 30 bis 60 ml des Original Limu Saftes genügen, um den Körper täglich mit wertvollem Fucoidan und anderen Limu Moui-Stoffen zu versorgen. In Phasen besonderer Belastung durch Stress oder Krankheiten kann die Menge ohne Bedenken auf das Dreifache erhöht werden. Nebenwirkungen wie bei Arzneimitteln üblich sind von fucoidanhaltigen Lebensmitteln wie dem Limu Moui Saft nicht zu erwarten.

  • Persönlicher Hinweis des Autors

Limu Moui ist natürlich kein Wundermittel. Das durch Limu Moui angeregte und unterstützte Immunsystem und der verbesserte Zellstoffwechsel sind in erster Linie dafür verantwortlich, dass sich die körpereigenen Selbstheilungskräfte revitalisieren und es so zu überraschenden Erfolgen kommt.

Ich selbst konnte über einen Zeitraum von 6 Monaten überaus positive Effekte von Limu Moui feststellen: eine gesteigerte körperliche und geistige Energie, ein geringeres Schlafbedürfnis, eine schnellere Erholung nach körperlicher oder geistiger Arbeit, kein oder nur geringer Muskelkater nach sportlicher Anstrengung, eine bessere Verdauung. Diese Erfahrungen sind völlig subjektiv und vielleicht nicht allein auf Limu Moui zurückzuführen. Dennoch ermuntern sie mich, mit dem täglichem Genuss von 30 ml Limu Moui Saft fortzufahren.

Der Autor René Schwalbe ist Biologe und Chemiker. Er war jahrelang in der Pharmaindustrie in verschiedenen Funktionen erfolgreich tätig. Seit vielen Jahren interessiert er sich für das gesundheitliche Potential von Naturstoffen und für Themen der gesunden Ernährung.

Sein Buch „Limu Moui - Jungbrunnen aus dem Südpazifik“ ist im Verlag „Best of Nature“ (ISBN 3-00-012272-9) erschienen.