Altes Heilmittel mit weitgefächertem Wirkungsbereich

Mumijo: Heilerde vom Dach der Welt

Schon Aristoteles wusste:  Mumijo schützt den Körper vor Krankheiten

Von Hendrik Hannes

Asien,- ein Kontinent der es in jeder Zeitepoche verstand, mit seinen Errungenschaften den weltweiten Fortschritt mit neuen Sicht- und Denkensweisen zu beflügeln. In Punkto Gesundheit findet man daher einen unvergleichbaren Pool an Wissen und alten Traditionen die nicht selten ihre Wurzeln vor Tausend und mehr Jahren begründeten.

Mit der Mumijo-Heilerde wurde nun ein gut behütetes Gesundheitsgeheimnis (wieder) enthüllt, das nun - hoffentlich - unaufhaltsam seinen Weg zu den Menschen findet, die aus Unwissenheit noch keine Gelegenheit hatten, ihre persönliche Gesundheitserfahrung damit zu machen. 

Bleibt nur zu hoffen, dass es den Behörden und der Pharmalobby nicht wieder gelingt, dem Hilfesuchenden ein weiteres hochwirksames und gleichzeitig vollkommenen unbedenkliches Naturprodukt vorzuenthalten !

Was ist Mumijo ?

Das Wort Mumijo bedeutet „den Körper vor Krankheiten schützen“. Mumijo hat darüber hinaus in den Regionen, wo man es kennt, sehr vielfältige Namen. Im altpersischen steht der Wortteil “mum” für Wachs,- eine Umschreibung des äußeren Erscheinungsbildes. Bei Mumijo handelt es sich um eine besondere Form von Erde, die zur Entstehung bestimmte Voraussetzungen benötigt. Von 1000 bis zu mehr als 5000 Metern über dem Meeresspiegel findet diese außergewöhnliche Naturlaune optimale Wachstumsgrundlagen. Unbedingte Voraussetzung für die Entstehung des heilungsaktiven Mumijos ist ein Standort, der einer langen und intensiven Sonnenbestrahlung ausgesetzt ist, eine besonders reine Luft sowie unbelastete Böden aufweist, und eine spezielle Fauna und Flora vorfindet, die man bislang nur in ihren Grundelementen kennt.

In seiner Rohform ist Mumijo eine gelblich-schwarze, manchmal auch rote homogene, gut wasserlösliche Masse, mit bitter, säuerlichem Geschmack, der allgemein hin als angenehm empfunden wird. Durch neuerliche Forschungen, die vor allem aus der Vorreiter Metropole in Kirgisistan stammen, stellte sich heraus, dass sämtliche Inhaltsstoffe zu einem Großteil aus pflanzlicher Konsistenz herrühren. Der russische Pharmakologe D. D. Djenchorow formulierte 1995 Mumijo so: “..komplexes hochmolekulares organisch-minerales Stoffwechselprodukt aerober Mikroorganismen, entstanden im Zerfallsprozess von Pflanzenresten, Flechten und aus Tannen-, Fichten- und Kieferharzen, die aus der Wurzel herrühren.”

Mumijo ist jedoch nicht gleich Mumijo. So gibt es auch bei Mumijo fünf bisher bekannte Unterarten, die sehr unterschiedlich in Ihrem Wirkstoffgehalt sein können. Allen gemein jedoch ist der hohe Gehalt an Eiweiß, Aminosäuren (18 – 20), Mineralstoffen, Spurenelementen, Alkaloiden, antiseptisch und antibiotischen, sowie vieler weiterer Mumijo spezifischer Substanzen.  

Verschieden Mumijo-Varietäten

Da wäre das eher unbekannte ARTSCH Mumijo, das man als Verkrustung in Felsspalten findet. Über diese Abart finden sich derzeit so gut wie keine Informationen. Auf dem Markt wird man daher vergeblich nach dieser Art suchen.

Weiter verbreitet hingegen ist das BOITUM Mumijo, als flüssige bis wachsartige Masse ist es an Höhlenwänden und in Spalten zu finden. Ausgangsprodukt sind verschiedene, gepresste Wurzelsäfte, vor allem von Juniperus Pflanzen. Das HONIG-WACHS Mumijo entstand, wie der Name schon sagt, aus wildlebenden Bienenvölkern die sich im Laufe der Jahre durch chemische Prozesse verfestigt haben.  

Extrem hohe Lagen mit intensiver UV Strahlung hingegen benötigt das MINERALEM Mumijo, das sich nach vorliegenden Kenntnissen aus Mineralien, Bakterien und Flechten bildet.  Als letzte der Mumijo Varietäten gibt es noch das FLECHTEN Mumijo. Dies Art entsteht als Stoffwechselprodukt von Flechten, deren Eiweißen und durch organische Säuren.

Obwohl man über die Entstehung nicht viel weiß, geht man davon aus, dass es etwa 20 Jahre und länger dauert, bis man das fertige Rohmumijo ernten kann. Nach der Ernte ist es von entscheidender Bedeutung, wie das Rohmumijo gesäubert wird. Beste Ware kommt aus Kirgisistan, wo es mit frischem Quellwasser gereinigt wird.

Indisches Mumijo wird leider aus Kostengründen meist ungereinigt aufbereitet.

Mumijo-Pioniere und ihre Gesundheitserfahrung

Schon Aristoteles schwor auf Mumijo. Er und sein Schüler Alexander Makedonski fanden einen Weg, die Echtheit von Mumijo festzustellen. Im 11. Jahrhundert war es der berühmte griechische Arzt und Philosoph Avicenna, der wirksame Zubereitungen für Geschwüre, Prellungen, Gehörgangsentzündungen, Magen- und Atemwegserkrankungen entwickelte.

Im 12. Jahrhundert beschrieb Muhammed Tabib in seinem Werk “Lassatul Nisso” die aphrodisierende und fruchtbarkeitssteigernde Wirkung von Mumijo in Verbindung mit Karottensaft. An dieser Stelle sei bemerkt, dass Mumijo in Verbindung mit Sanddornöl bei Potenzschwäche wahre Wunder bewirken soll. Muhammed Hussein Schrasi schrieb in seinem Buch “Schatzkammer der Arznei” über unglaubliche Erfolge zu den Indikationen ZNS Harmonisierung, Herz-/Kreislauf Tonikum, Frauenleiden, Magen-/Darmerkrankungen, Hämorrhoiden, Traumata und Knochenfrakturen. Er empfiehlt, Mumijo stets mit Honig, Milch oder Pfirsichöl einzunehmen.  

Anfang des 18. Jahrhundert war Mumijo eine bekannte und dokumentierte Arznei in Deutschland, Frankreich und England. Der Pharmakologe Robert James erstellte 1776 gemäß seinen Untersuchungen folgendes Urteil : “....als Heilmittel zur allgemeinen Regeneration und gegen Entzündungen sowie Toxikosen.”

In der Praxis können die Indikationen von vielen dankbaren Heilsuchenden bestätigt werden, aus deren  Erfahrungsberichten man auch entnehmen kann, dass Knochenbrüche mit Mumijo wesentlich schneller heilten, Magen- / Darm Probleme ein schnelles Ende fanden und der ganzheitliche Gesundheitsstatus sich deutlich verbesserte.

Mumijo ist eine sehr knappe Naturressource. So versteht es sich, dass Mumijo kein Mittel für jeden Tag ist. Vielmehr wird es als Kurtonikum oder Akuttherapeutikum verwendet. Sehr gute Qualität erhält man - wie schon erwähnt - aus Zentralasien und den Hochgebirgsanrainer Staaten, wie Kirgisistan. Zudem ist Mumijo bereits in Apotheken erhältlich (PZN 2251806). Natürlich auch im Reformhandel sowie in gut sortierten Naturkostläden.

Der Autor Hendrik Hannes ist Experte für gesunde und sinnvolle Nahrungsergänzungen wie für in Vergessenheit geratene alte und uralte Mittel der Volksheilkunde. Zwei Bücher von ihm sind im Windpferd-Verlag, Aitrang erschienen.

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