Naturkosmetik

Hautprobleme

an der Wurzel packen

Wahrhaftig natürliche Produkte unterstützen wichtige Zellfunktionen im menschlichen Körper. Kosmetik mit hohen Aloe Vera-Anteilen – ein „Königsweg“ bei Problemlösungen? 

Von Gabriele Pronath

Kosmetik - griech. Kosmetike - die Kunst des Schmückens, kosmos – die Ordnung! Ewige Jugend und Schönheit ist seit Menschengedenken der Traum aller Völker. Mit welchen Hilfsmitteln können wir dies erreichen? Durch kosmetische Operationen, Faltenunterspritzung, cremen was das Zeug hält? Oder reden auch Sie sich ein, dass ein paar Falten nicht nur Männer interessanter machen? Nehmen Sie gleichmütig die ersten Fältchen hin? Müssen wir uns damit abfinden oder können wir sie mit Hilfe der Kosmetikindustrie einfach wegzaubern? 

Mit mehr als zwei Quadratmetern ist unsere Haut das größte Organ mit vielen Funktionen. Laufend erneuert sich unser gesamter Körper. Es vollziehen sich stündlich ca. 20 Milliarden Zellteilungen. Zellen und Zellgewebe bilden sich immer wieder neu. Mit zunehmenden Alter verlangsamt sich jedoch die Zellteilung, der Hauterneuerungsprozess wird gemächlicher und der gesamte Organismus ein wenig müder. Die Kollagen- und Elastinfasern verlieren an Elastizität und Spannkraft. Unsere Gesundheit und der Zustand der Haut hängt von der Pflege, unserer Psyche, unseren Genen und zu einem nicht zu unterschätzenden Teil auch von unserer Ernährung ab. Wenn wir auch nur einen dieser Punkte vernachlässigen, teilen und erneuern sich unsere Zellen nicht mehr mit der benötigten Qualität.

Die Wissenschaft arbeitet seit Jahren fieberhaft an ultimativen Jungbrunnen-Rezepten. Es werden immer wieder Produkte auf den Markt gebracht, die ewige Jugend versprechen. Die konventionelle Kosmetik jedoch beschönigt, wie im ursprünglichem Sinne, nur die Oberfläche, ohne evtl. Probleme zu beheben. Fehlende Stoffe werden ergänzt, die Haut so verwöhnt, dass sie keinen Grund mehr hat diese selbst zu produzieren - unsere Haut wird von diesen Produkten abhängig.  

Die Naturkosmetik dagegen packt unsere Hautprobleme an der Wurzel. Sie gibt der Haut subtile Impulse und positive Reize und bringt die Lebensenergie wieder in Gang.

Die Naturkosmetik ist in der Lage, die Zellen wieder in ihrer ursprünglichen Funktion arbeiten zu lassen.

Echte Naturkosmetikprodukte haben eine ausgleichende und harmonisierende Funktion. Die übliche Bewertung der Haut nach Ihrem Zustand (trocken, fettig, empfindlich, Mischhaut) spielt keine Rolle. Wenn die Hautzellen wieder selbstständig arbeiten, produzieren sie automatisch die richtige Menge Fett, Wasser, u.s.w.. Wirklich gute Produkte, basierend auf natürlichen Inhaltsstoffen, sind somit für jeden Hauttyp geeignet. Sie spenden Feuchtigkeit, schützen unsere Zellen vor freien Radikalen, regen die Erneuerung der Zellen an und straffen das Gewebe. Sie verzögern den Alterungsprozess der Haut und heben äußere Einflüsse von Sonne, Wind und Heizungsluft auf. 

In der Naturkosmetik werden ausschließlich die Gesundheit der Haut erhaltende, hautfreundliche und natürliche Rohstoffe wie pflanzliche Öle, Fette, Wachse, Kräuter und Heilpflanzenextrakte, ätherische Aromen und Öle verwendet. Diese stammen aus kontrolliert biologischem und/oder biologisch-dynamischem Anbau. Anorganische Salze (Magnesiumulfat) und mineralische Rohstoffe (Natriumchlorid) Emulgatoren und Tenside, die durch Hydrolyse, Hydrierung, Veresterung oder Umesterung aus folgenden Naturstoffen gewonnen werden: -Fette, Öle und Wachse – Lecithine – Lanolin – Mono-, Oglio- und Polysaccaride- Proteine und Lipoproteine sind grundsätzlich erlaubt.

Es werden weder genmanipulierte Pflanzenteile, tierische Rohstoffe (tier. Walrat und sonstige tier. Fette wie Murmeltierfett, Schildkrötenöl, Nerzöl, tier. Collagen und Frischzellen) noch synthetische Farb- und Duftstoffe sowie ethoxillierte Rohstoffe und Silikone verwendet. Außerdem wird natürlicherweise auf hautreizende, allergisierende Inhaltsstoffe verzichtet. Alle in diesen Produkten befindlichen Inhaltstoffe müssen deklariert werden (Volldeklaration).

Alle kosmetischen Naturprodukte, sofern sie keinen hohen Alkoholanteil haben, verderben schnell, d.h. Fette werden ranzig, und wasserhaltige Produkte werden von Bakterien, Hefen oder Schimmelpilzen heimgesucht, wenn sie nicht haltbar gemacht werden. Verdorbene Produkte sind nicht nur unästethisch, sondern sogar schädlich. Viele naturkosmetische Rezepturen sind so ausgerichtet, dass sie  eine kosmetische und eine stabilisierende Funktion haben, z.B. Vitamin E, welches die Haut vor schädlichen  Umwelteinflüssen und freien Radikalen schützt und als „Antiranz“ Fette daran hindert zu verderben.  Als zusätzliche Konservierungsstoffe sind Benzoesäure und ihre Salze, Salizylsäure und ihre Salze, Sorbinsäure und ihre Salze sowie Benzylalkohol erlaubt (siehe Deklarierungspflicht).

Ethische Gesichtspunkte

Ein wichtiges Argument für die Herstellung von Naturkosmetik ist die Achtung von Mensch, Tier und Umwelt als Grundlage unseres ethischen Selbstverständnisses. Zu Herstellung werden keine Tierversuche durchgeführt oder in Auftrag gegeben. Die Hersteller greifen auf altbekannte Rohstoffe zurück und verzichten auf die in der konventionellen Kosmetikindustrie so hochgelobten neu entdeckten Ingredienzien, denn: Einschlägige EU-Richtlinien, das Chemikaliengesetzt und die Gefahrstoffverordnung fordern, dass jeder in der Kosmetik eingesetzte neue Inhaltsstoff im Rahmen des Verbraucherschutzes im Tierversuch getestet sein muss. Seit dem 01. Juni 1998 jedoch sind Tierversuche zur Entwicklung von Körperpflegemitteln verboten.

Außerdem wird der Nutzen von Tierversuchen schon seit geraumer Zeit selbst in medizinischen Fachkreisen angezweifelt. Tiere unterscheiden sich in ihrer Komplexität als biologischer Gesamtorganismus grundsätzlich vom Menschen.

Im Dezember 1987 schrieben Prof. Dr. med. Kienle, Prof. Dr. Burghardt und Prof. Dr. Knipping in der Zeitschrift „Fortschritt der Medizin“: „Toxikologische Untersuchungen am Tier, die die Unbedenklichkeit einer Substanz für die Anwendung am Menschen belegen sollen, haben nur eine Alibifunktion...“

Untersagt sind werbende Aussagen wie: Kosmetik ohne Tierversuche“ oder „not tested on animals“. Sie gelten nach heutiger Rechtssprechung als Irreführung des Verbrauchers und als Tatbestand des unlauteren Wettbewerbs.

Ganzheitliche Naturkosmetik

Der Begriff Naturkosmetik ist weder geschützt noch durch das Gesetzt eindeutig definiert. Er „ver-„ziert häufig Produkte die nur wenig Prozente Pflanzenextrakt oder pflanzliches Öl enthalten und die Kundinnen  darüber hinaus hinsichtlich der Herkunft der Ingredienzien im Unklaren lassen. Die Naturkosmetik versteht sich als der ganzheitliche Ansatz für natürliche bzw. naturbelassene eingesetzte Wirkstoffe die der langfristigen Gesunderhaltung dienen und die Verbraucher als mündige Bürger die Wahl lassen, welche Inhaltsstoffe sie ihrem Körper gönnen möchten oder nicht . Eine echte Absicherung von Rezepturverträglichkeiten erfolgt am sichersten durch Verträglichkeitstest von wissenschaftlichen Instituten und durch dermatologische Tests an freiwilligen Versuchspersonen.

Auch durch Naturkosmetik sind wir nur bedingt in der Lage Hautprobleme von außen dauerhaft zu lösen. Durch gesunde Ernährung, Verzicht auf Kaffee, Schwarztee, Alkohol und Nikotin, am besten verbunden mit natürlicher Nahrungsergänzung kann man Stress kompensieren und das innere und auch äußere Gleichgewicht wieder finden. Umgekehrt macht uns ein Ungleichgewicht anfällig für Krankheiten. Unzufriedenheit, Befindlichkeitsstörungen durch zivilisationsbedingte Mangelernährung, zwischenmenschliche Beziehungsprobleme, all dies spiegelt sich häufig im Äußeren, sprich im Gesicht - unserem Seelenspiegel, wider. 

Die Rolle der Aloe Vera-Pflanze

Wie haben wir jetzt die Möglichkeit auf absolut natürlicher Basis unser Innen und Außen zu pflegen und gesund zu erhalten? Welche Möglichkeiten gibt es, Naturstoffe zu verwenden welche nicht an Tieren getestet werden müssen, weil sie schon seit 6000 Jahren von Menschen verwendet werden?

Ein Weg, für mich der Königsweg, ist die Aloe Vera. Sie hilft uns Zellen die Ihren Gleichklang verloren haben, wieder an ihre Funktion zu erinnern und die Harmonie wieder herzustellen. Dies gilt für die äußere Anwendung genauso wie für die Aloe Vera Blattmark-Getränke, die wie ein Gemüsesaft dazu dienen unsere Ernährung durch mehr als 400 Inhaltsstoffe zu ergänzen.

Ich persönlich setze zur natürlichen Schönheitspflege aller Hauttypen Produkte mit einem hohen Anteil (von 35 % bis 99,6 %) Aloe Vera Barbadensis Miller ein. Ob sensible Problemhaut, trockene und schuppige oder fettige Haut – Aloe Vera wirkt hier in jeder Beziehung ausgleichend und harmonisierend. Sie steigert die Spannkraft und Festigung der Haut. Aloe versorgt die Haut örtlich mit wertvollen Aufbau- und Nährstoffen und vor allem mit Feuchtigkeit. Sie beugt der Fältchenbildung vor und macht die Haut samtig weich und geschmeidig. Die Aloe hat den gleichen ph-Wert wie unsere Haut. Deshalb unterstützt die Aloe Vera, auch bei Hautirritationen, Problem- und sonnenbeanspruchte Haut, die regenerierende Kraft der Aloe und alle lebensnotwendigen Nährstoffe dorthin zu transportieren, wo sie gebraucht werden. Sie schützt die Haut vor umweltbedingten schädigenden Einflüssen sowie gegen Kälte und Wärme.

Die vollbiologischen Bausteine der Aloe tragen erheblich dazu bei, die Rekonstruktion neuer Hautzellen anzuregen und das gesamte Hautbild zu regenerieren. Dadurch wird der Alterungsprozess der Haut durch Aloe Vera erheblich beeinflusst. In der Dermatologie regeneriert das Gel erschlafftes Gewebe (an der Universität Texas wurde bewiesen, dass durch die Verwendung von Aloe Vera Gel der Zellerneuerungsrhythmus sechs- bis achtmal erhöht wird), verdaut abgestorbene Zellen, gibt trockener Haut wieder Feuchtigkeit und dringt tief in die Hautschichten ein. Tatsächlich ist die Aloe Vera (lat. „die wahre Aloe“) aufgrund ihrer biochemischen Zusammensetzung so gut und umfangreich wie eine kleine Hausapotheke.

Worauf man beim Kauf von Aloe Vera Produkten achten sollte

Die Zahl der begeisterten Anhänger von Aloe Vera wächst ständig, weil jeder die eigene gute Erfahrung mit Freunden und Nachbarn teilen will. Dieser, seit den Anfängen anhaltende, Erfolg machte deutlich, dass nur ein allgemein anerkanntes Gütezeichen die Qualität der Aloe Produkte auf die Dauer garantieren konnte. So wurde 1981 das „Nationale Wissenschaftliche Aloe-Komitee“ unter dem Label NASC (National Aloe Science Council) ins Leben gerufen, das sich zum Ziel setzte, den neuen Industriezweig gegen unfairen Wettbewerb und zahllose Reglements zu schützen.

1982 bildeten Vertreter von 25 Mitgliedsunternehmen einen Ausschuss, der einen Moralkodex ausarbeitete und sich über ein Testprogramm einigte.  Man wollte eine vollkommen unparteiische Qualitätskontrolle einführen und wählte zu diesem Zweck ein unabhängiges Labor, das Reinheit und Menge des, in jedem Produkt vorhandenen, Aloe Gels untersuchen sollte. Die Unternehmen, deren Produkte dem festgesetzten hohen Qualitäts-Standard entsprachen, sollten homologiert werden und das Gütezeichen des Nationalen Wissenschaftlichen Komitees erhalten. Das anspruchsvolle Testprogramm wurde 1985 gestartet. Inzwischen sind mehr als 60 Aloe-Hersteller mit ca. 200 Produkten Träger des einfarbigen NASC-Stempels. Dieser wurde mittlerweile internationalisiert und heißt IASC (International Aloe Science Council = internationaler wissenschaftlicher Beirat). Der IASC ist eine Non-Profit-Organisation, d.h. eine Verbraucherschutzorganisation.

Die Autorin Gabriele Pronath, gelernte Ind.-Kauffrau und Reiki-Meisterin, beschäftigt sich seit frühester Jugend mit dem Thema Gesundheit. Während ihrer Heilpraktiker-Ausbildung, lernte sie außer Shiatsu auch Fussreflexzonenmassage bei Hanne Marquardt. Seit fast vier Jahren ist sie nun, zusammen mit ihrem Mann hauptberuflich Partner von Forever Living Products.

Kontaktadresse: Weichselleite 10, 90587 Obermichelbach,
Tel.: 0911/6324733, Fax: -/6324744, email: gaby@aloevera-d.de