von Ulrich Arndt Ureinwohner der Karibik und der Südseeinseln schätzen die Noni-Pflanze seit langem als Universal-Heilmittel. Nach dem Boom des Noni-Fruchtsaftes in den USA wird er auch hier immer beliebter. Doch ist er den stolzen Preis auch wert? Jetzt wurden verschiedene Noni-Produkte auf ihre energetisch-gesundheitliche Wirkung hin getestet. Nur wenigen Gesundheitsprodukten eilt ein derart positiver Ruf voraus wie dem Noni-Saft: Von Allergien und Arthritis bis zu Krebs, von Stress-Symptomen und Depressionen bis zur Suchtentwöhnung scheint es fast keine Krankheit und keine Befindlichkeitsstörung zu geben, bei der der Saft dieser tropischen Frucht nicht helfen soll. Das ist zumindest das Ergebnis der Befragung von 10 000 Patienten in nordamerikanischen Arzt- und Naturheilpraxen, die über mehrere Monate hinweg Noni getrunken haben. Während die Ureinwohner tropischer Regionen seit langem praktisch alle Teile des Noni-Baumes - Blätter, Wurzeln, Rinde, Samen, den Saft aus Blattstielen und die Früchte verwenden, beruhen die von den US-Therapeuten beschriebenen Heilerfolge allein auf dem Saftgenuss. Binnen kürzester Zeit war in den USA aus dem Geheimtipp Noni ein Riesen-Gesundheitsboom geworden. 1996 kam der „Kraft-Saft“ erstmals in den US-Handel. Im September diesen Jahres überstieg der Weltumsatz des Marktführers „Morinda“ (Marktanteil mit seinem „Tahitian Noni“ über 90 Prozent) erstmals die 40 Millionen Dollar Marke – im Monat! Hinzu kommen mittlerweile etliche kleinere Firmen, die ebenfalls Noni-Saft anbieten. Dazu wird - neben dem Saft - auch Noni in Form von gefriergetrocknetem Pulver und in Kapseln angeboten. Noni ist so innerhalb weniger Jahre zu einem der beliebtesten Nahrungsergänzungsmittel überhaupt geworden.
In Australien wird die Noni „Käsefrucht“ genannt, da die reifen, bis zu 30 Zentimeter großen Früchte einen unangenehm käsigen Geruch verbreiten und wenig schmackhaft sind. Bei den Polynesiern heißt es, dass sogar böse Geistwesen vom Geruch der Noni vertrieben werden. Der sehr eigentümliche Geschmack hatte bisher eine weitere Verbreitung der Früchte verhindert. Heute erhältliche Noni-Säfte werden daher je nach Hersteller mit anderen Furchtsäften etwa von Weintrauben, Heidel- und Erdbeere oder teilweise mit noch mehr Wasser gemischt, um sie schmackhafter zu machen. Hier sind Qualitätsunterschiede schon am Gehalt an Noni ersichtlich. Als reine Nonisäfte werden Anteile von 90 bis 95 Prozent Noni angesehen. Unterschiede zwischen Noni-Säften verschiedener Anbieter bestehen außerdem in der Herkunft der Früchte, und im Herstellungsprozess, wo es neben pürierten Säften und Direktsäften auch solche aus Konzentraten und Gefriertrocknung gibt. Eine Besonderheit sind die Abtropfsäfte. Bei ihnen reift die Frucht 6 Wochen lang nach. Durch eine natürliche enzymatische Wandlung verdirbt die Frucht nicht, sondern verflüssigt sich und der Saft tritt aus der Schale aus. Bei dieser traditionellen, auch von den Ureinwohner verwendeten Methode verbleiben 15-20 Prozent der Flüssigkeit in der Frucht, weshalb die meisten Hersteller Pressverfahren verwenden.
Der Gehalt an Enzymen jedoch soll um das 80fache über dem anderer Fruchtsäfte liegen. Vor allem soll aber das Alkaloid Xeronin bzw. seine Vorstufe das Pro-Xeronin für die positiven gesundheitlichen Wirkungen verantwortlich sein. Ihm wird eine sehr bedeutsame Rolle im Stoffwechsel zugeschrieben. Einzelne andere Inhaltsstoffe sollen sogar einen positiven Einfluss auf Krebserkrankungen haben. An der Universität von Hawaii wurde in Tierversuchen an Mäusen eine lebensverlängernde Wirkung bei Krebs bestätigt. In etlichen Zeitungsartikeln wird daher bereits überschwänglich von Nonisaft als neuem Krebs- und Allheilmittel berichtet, obwohl einige Forscher ihre Tests gar nicht mit dem Saft, sondern mit Blatt- oder Wurzelextrakten durchgeführt haben. So bewiesen etwa die französischen Wissenschaftler am „Laboratoire de Pharmacognosie“ der Universität Metz an Mäusen die schmerzlindernde Wirkung von Noni anhand eines wässrigen Extraktes der Wurzel des Noni-Baumes. Am LIFE-TESTinstitut wurde nun die bioenergetische Wirkung mehrerer Säfte und eines Noni-Pulvers im Vergleich mit einem hochwertigen Multivitaminsaft aus kontrolliert-biologischem Anbau und einem sehr preiswerten, mit Industriezucker versetzten Fruchtsaft untersucht (siehe unter: www.life-testinstitut.de ).
Die Ergebnisse Mit einer ersten Energieerhöhung reagierten zunächst gleich viele Personen auf Noni wie auf den nachgezuckerten Kirschsaft. Im Unterschied zu den Vergleichssäften tritt jedoch bei Noni zugleich auch eine energetische Harmonisierung ein. Das geschieht erstaunlicherweise sehr individuell, gewissermaßen interaktiv: So zeigten die energetischen Messwerte bei einer nervösen Person eine, auch für den Probanden selbst sofort spürbare, Beruhigung durch Noni. Bei Schilddrüsen-Unterfunktion fand eine energetische Aktivierung im Bereich der Schilddrüse statt. Chronischer Energiemangel und Müdigkeit wurde durch eine Aktivierung ausgeglichen. Bei vielen fand eine Harmonisierung der Meridian-Energien statt, das heißt Meridiane mit geringer oder zu hoher Energie kamen in einen mittleren, ausgeglichenen Energiebereich. Die unterschiedlichen energetischen Störungen wurden also den individuellen Schwächen gemäß gezielt ausgeglichen. Die intensivste Wirkung, sowohl in der Harmonisierung, als auch in der energetischen Aktivierung hatten dabei der „Tahitian Noni“ (Preis pro Liter ca. 52 Euro im Network-Vertrieb ca. 38.- Euro) und die beiden „ProV“-Abtropfsäfte, der „Noni - hochwertiger Abtropfsaft“ und der „Dynamisch-organische Noni-Abtropf-Saft“ (beide: Preis pro Liter ca. 44 Euro). Bei diesen lagen die bioenergetischen Wirkungen in Größenordnungen wie sie sonst von naturheilkundlichen Heilmitteln erreicht werden. Wobei der „Dynamisch-organische Noni-Abtropf-Saft“ sich knapp als Spitzenreiter zeigte.
Hier wurde nur der am weitesten verbreitete Saft der Spitzengruppe, der „Tahitian Noni“ verwendet. Die HFS-Bilder zeigten eine geringe Aktivierung des so genannten Basis-Chakras, also jenes Energiezentrum, dem in der östlichen Medizin eine große Bedeutung für das Maß an Lebensenergie zugeschrieben wird. Noch auffälliger war die Anregung des so genannten „energetischen Fingerrings“. Dieses Phänomen tritt eigentlich nur bei intensiven Meditationen oder anderen energetischen und spirituellen Aktivitäten, Einflüssen und Therapien auf – nämlich immer dann, wenn die Ordnung des menschlichen Energiesystems gestärkt und die Verbindung mit höheren energetischen Steuerungsebenen wie den Chakras intensiviert werden. Dabei zeigt das HFS-Bild Energie-Verbindungen zwischen den einzelnen Fingerkuppen bzw. ihren sichtbaren Energieringen. „Noch nie habe ich diesen Effekt bei einem Lebensmittel gesehen“, betont der Erfinder der HFS-Fotografie, Hans Christian Seidl. Seinen Interpretationen zufolge könne der Noni-Saft über diese energetische „Anbindung“ bei längerer regelmäßiger Einnahme eine größere Ordnung im gesamten Energiesystem von Körper, Geist und Seele bewirken. Das bedeute aber auch, dass durch Noni-Saft nicht immer zwingend davon ausgegangen werden kann, dass ganz bestimmte Krankheiten oder Symptome gelindert oder sogar geheilt werden. Vielmehr sei die positive Wirkung des Fruchtsaftes sehr viel allgemeiner, dadurch zugleich weit grundlegender und energetisch tiefgehender, eben „ganzheitlicher“ als nur ein Kurieren bestimmter Symptome.
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