|
Reiki: Verbindung zur „universalen Energie“ „Uraltes
Energiesystem“ hat mehr zu bieten als esoterische Schwärmerei: Von Barbara Simonsohn Reiki, was ist das? Viele haben das Wort schon gehört, und der Begriff hat sogar Eingang in den Fremdwörter-Duden gefunden. Für viele ist “Reiki” aber immer noch ein schwammiger Begriff, mit dem sie nicht viel anfangen können. Als Grenzenlos-Autorin Barbara Simonsohn Reiki vor mehr als 20 Jahren in der Findhorn-Gemeinschaft von Gary Samer kennen lernte, stellte sie nach eigenen Angaben fest, dass sie wesentlich weniger Schlaf brauchte. Sie komme nun mit 5 bis 6 Stunden statt früher bis zu 10 Stunden aus, und fühle sich ausgeruht und munter. Leerlaufphasen und “tote Punkte” kenne sie nicht mehr. Einschlaf- und Durchschlafprobleme seien verschwunden, und sie würde „fast nie mehr krank“. Wo sie früher zwei bis drei Erkältungen in einem Winter hatte, stelle sich jetzt nur alle zwei bis drei Jahre eine Grippe oder ein Schnupfen ein. Zudem könne sie mit Stress viel besser umgehen und sei trotz Dreifachbelastung – zwei Kinder, Haushalt, berufstätig – fast immer guter Dinge. Barbara Simonsohn erklärt uns Reiki - aus ihrer Sicht. Es handelt sich bei Reiki um ein uraltes Energiesystem zur Heilung von Körper, Geist und Seele und zur Persönlichkeitsentwicklung. Die Spuren führen uns weit in die Geschichte der Menschheit zurück, und es ist sicher kein Zufall, dass diese alte Lehre jetzt am Beginn des Neuen Zeitalters wieder entdeckt wurde. In allen Kulturen und Völkern gab es Menschen, die mit hohen Bewusstseinszuständen vertraut waren und sich für Frieden, Brüderlichkeit und bedingungsloser Liebe unter den Menschen einsetzten. Viele Jahrhunderte und Jahrtausende hinweg war das komplexe System von kosmischen Symbolen zur Aktivierung von Energie und Lebenskraft, auch als “Geheimnis der kosmischen Gesetze” bezeichnet, verfügbar, bis es vorübergehend in Vergessenheit geriet. Erst ein Japaner namens Dr. Mikao Usui entdeckte diese Weisheitslehre Mitte vorletzten Jahrhunderts wieder, und Hawayo Takata brachte sie in den siebziger Jahren erstmals in den Westen.
Einige bezeichnen Reiki auch als “Weg zur Erleuchtung mit Heilung als willkommene Begleiterscheinung.” Wieder entdeckt wurde dieses Energiesystem von Dr. Mikao Usui, der vor mehr als 150 Jahren in Japan lebte und wirkte. Ursprünglich kommt Reiki aber nicht aus Japan, sondern aus dem Bereich Nordindien und Tibet. Tibetische Medizinlamas, die ich in buddhistischen Zentren in Hamburg traf, kennen die kosmischen Symbole, auf denen das Reiki-System beruht. Carl Gustav Jung bezeichnet kosmische Symbole als “Grundlagen des Menschseins” und das Wissen um diese Symbole als “höchstes Wissen, was uns zur Verfügung steht.”
Die Verbindung zu universaler Energie geht nie wieder verloren, erfährt man im I.Grad-Seminar. Außerdem lernt man in einem I.Grad-Reikiseminar auch, wie man sich selbst, andere, Tiere und Pflanzen behandelt. Vor allem ist Reiki eine Selbsthilfe-Methode. Es gibt vier Positionen am Kopf, vier auf der Vorderseite und vier auf dem Rücken, so dass man auch sagt: “Jeder, der bis vier zählen kann, kann erfolgreich ein Reikiseminar absolvieren.” Nachzulesen sind die Positionen und vieles mehr in zahlreichen Reiki-Büchern, die es auf dem Markt gibt
Auch werden die Möglichkeiten, Stress abzubauen und heitere Gelassenheit zu gewinnen, ausführlich vorgestellt. In den USA ist Reiki besonders bekannt als Möglichkeit des “Stressmanagement”, der Stressbewältigung, und die Ausbildung ist dort staatlich anerkannt als Zusatzausbildung für Krankenschwestern und Krankenpfleger.
Allerdings können wir mit Reiki nichts erzwingen. Wenn jemand “verschnupft” bleiben, oder an einem anderen Problem festhalten möchte, können wir nichts erzwingen. Wir als Behandler stellen die Energie zur Verfügung, aus der der Behandelte das macht, was gerade zu seinem Besten ist. Heilungskrisen können, ähnlich wie bei der Homöopathie, auf der körperlichen und seelischen Ebene auftreten. Was dann gilt, um schnell durch eine Krise – “Chance zur Wandlung” - hindurch zu kommen: nicht etwa weniger, sondern mehr Reiki!
Reiki hilft bei kleinen Verletzungen im Haushalt oder auf der Reise, zum Beispiel, wenn man sich in den Finger schneidet oder sich an etwas Heißem verbrennt. Man hat seine “Hausapotheke” sozusagen immer bei sich, ob bei Nasenbluten, kleinen Unfällen, Bauchschmerzen oder Verstauchungen. Heilungsprozesse werden gefördert, und es braucht bei Verbrennungen zum Beispiel gar nicht zu Brandblasen kommen, wenn gleich Reiki praktiziert wird.
Es geht bei Reiki um mehr als um ganzheitliche Ursachenbehandlung von seelischen und körperlichen Leiden, und auch um mehr als die Harmonisierung oder “Heilung” von zwischenmenschlichen Beziehungen. Das Erstaunlichste an Reiki ist für mich ist der Bewusstseinsschub, den die meisten Menschen fast sofort erleben. Reiki unterstützt uns in unserem Wachstum und hilft uns, unsere menschlichen Schwächen anzunehmen und loszulassen, um vollkommener zu werden und damit der zu sein, der wir in Wirklichkeit sind.
David Spangler spricht in seinem Buch “New Age – die Geburt eines Neuen Zeitalters” davon, dass sich jetzt zu Beginn des Wassermannzeitalters hohe Energien auf die Erde ergießen. Es gelte, uns auf diese Energiefrequenz – die Frequenz bedingungsloser Liebe und Ekstase – ein zu schwingen, um dem Neuen Zeitalter und dem damit verbundenen Paradigmenwechsel als Geburtshelfer dienen zu können. Unsere letztendliche Heilung ist unsere Erleuchtung, und das damit erreichte Einheitsbewusstsein wiederum ist Voraussetzung zur Heilung der Erde. Mit Reiki tanken wir die höchste Energieschwingung im Universum und werden zu effektiven Lichtarbeitern für uns und andere Lebewesen auf diesem Planeten. Erleuchtung ist unser Geburtsrecht, bedingungslose Liebe unsere wahre Natur, und der Tod ist eine Illusion. Daran erinnert uns Reiki tagtäglich.
|