Für den Inhalt der folgenden Beiträge zum Thema „Vitametik“ ist der  Berufsverband für Vitametik® e.V., Hans-Thoma-Straße 9 69190 Walldorf, Tel. 06227/61566 - Fax. 06227/30167, info@vitametik.de www.vitametik.de  verantwortlich.
Redaktion: Brigitte Burghardt, Alexander Deubert.


 

Vitametik® die Gesundheitspflege für Wirbelsäule und Nervensystem

Auch unsere Zähne reagieren auf Stress

von W. Rütten, Zahnarzt 

Stress und Okklusionsstörungen (Aufhebung des Zahnreihenschlusses) führen immer öfter zu dem Krankheitsbild des Bruxismus (Knirschen und Pressen). Die Folgen hiervon sind in der Regel Kiefergelenksbeschwerden, die zu Behinderungen bei der Mundöffnung führen,  Ziehen und Drücken im Bereich des gesamten Kopfes, Ohrprobleme bis hin zu Gleichgewichtsstörungen und schließlich Bewegungseinschränkungen und Schmerzen besonders im Bereich der Nacken-  und Rückenmuskulatur.

Diese Störungen der Funktion mit ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen wie Muskelfunktions- und Kiefergelenksstörungen werden mit der Fachbezeichnung „Myoarthropathie“ bezeichnet. 

Das Auslöseschema des „Knirschens und Pressens“, welches zur Ausprägung einer chronischen Myoarthropathie führt, verläuft in drei Stufen.

  1. Die durch Stress ausgelöste Phase der Alarmreaktion.
  2. Die Phase des Widerstandes, in welcher der Körper versucht sich den Stressbedingungen anzupassen.
  3. Das Absinken des Widerstandes bis zum Systemzusammenbruch in der Erschöpfungsphase.

Besonders im fortgeschrittenen Stadium der Myoarthropathie können die auslösenden Ursachen nicht mehr voneinander unterschieden werden, da sie in eine wechselseitige Beziehung zueinander getreten sind.

Das heißt, es können sowohl häufige Stresssituationen als auch Okklusionsstörungen vorliegen, was wiederum bedeutet, daß Stress Okklusionsstörungen bedingen kann und umgekehrt.

Ursachen für Okklusionsstörungen können vielfältig sein: fehlende Zähne, zu hohe Versorgungen durch Füllungen und Zahnersatz (eher selten, da behebbar), abgebrochene kieferorthopädische Maßnahmen (relativ häufig), angeborene Zahnfehlstellungen. 

Ebenso vielfältig die Stressursachen, die, besonders in der heutigen Zeit, jedem ein Begriff sein dürften.

Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, daß das Knirschen der Zähne im Bereich der Schneide- und Eckzähne auf Verhaltensmuster unserer Steinzeitvorfahren zurückzuführen ist. In dieser grauen Vorzeit war dies eine Drohgebärde. In unserer „modernen“ Zeit führen wir diese „Drohgebärden“ fast ausschliesslich nachts durch.

Bedingt durch dieses „Fehlverhalten“ kommt es als Folge zu Verspannungen der am Hinterhauptbein des knöchernen Schädels ansetzenden Muskulatur, die durch ihre Quer- und Längsverbindungen den Körper bis zu den Füßen durchläuft. Die Zahnmedizin versucht diese auslösenden Ursachen mit sogenannten „Aufbißschienen“ zu unterbrechen. Die Verschiedenartigkeit solcher Aufbißschienen, bzw. „Brille für die Zähne“ erklärt sich durch die Art des Bruxismus  (Knirschen, Pressen, Zustand des Kiefergelenkes, Abnutzung der Kauflächen).

Dieses zahnmedizinische Vorgehen stellt jedoch lediglich eine symptombezogene Therapie dar, die es dem Betroffenen zwar ermöglicht seinen Unterkiefer wieder besser zu gebrauchen, aber keineswegs die Ursache behebt. 

Nun stellt sich die Frage: was geschieht mit der verspannten Nackenmuskulatur und dem „Rest“ des Körpers?

Durch die Verspannung im Nackenbereich passt sich der oberste Halswirbel (Atlas) den Spannungsverhältnissen an und dreht sich in Richtung des größten Zuges. Die Folge ist, daß diese Verspannungen der Rückenmuskulatur entlang, unter Einbeziehung der Brust- und Rückenmuskulatur weitergeleitet wird. Logischerweise passen sich die Wirbelkörper dem Zug und Druck an, wodurch eine Verkrümmung entsteht, die durch das Becken wieder ausgeglichen wird. Durch den Ausgleich des Beckens (von der Natur geregelt, weil der Kopf immer in der Körpermitte sein muß) erklärt sich auch ein scheinbarer Beinlängenunterschied (die Zusammenhänge zwischen Stress – Muskelanspannung und die Auswirkungen auf das Nervensystem und die Wirbelsäule sind ausführlich in dem Buch von Volker Hoffmann „Vitametik – Eine Antwort auf Stress“ dargestellt).

Diese Körperreaktion hat weitere Folgen: die Ausgleichsreaktion der Wirbelsäule führt dazu, dass die Wirbelkörper seitenunterschiedliche Abstände aufweisen, die ungleichen Bewegungsabläufe können zu Beschwerden führen, was häufig mit Unwohlsein und Beeinträchtigungen im Alltag verbunden ist.

Da die vitametische Behandlungsweise ohne Manipulationen an den Wirbelkörpern durchgeführt wird, ist dies eine Möglichkeit, ohne Risiko für die eigene Gesundheit die Muskulatur zu entspannen und seinen Körperzellen und seinem Nervensystem die Möglichkeit zu eröffnen sich wieder zu regenerieren, so wie es die Natur vorgesehen hat.

Eigene sehr positive Erfahrungen mit der Vitametik® liegen diesen Aussagen zu Grunde. 


Zwei Powertage mit Fachfortbildung

5. VITAMETIK® - Kongress in Wüstenrot 

von Monika Thau 

„Es ist unglaublich, wie viel Kraft die Seele dem Körper zu verleihen mag.”  

Dies wusste nicht nur schon Alexander von Humboldt, so dachten auch die bundesweit angereisten über 100 Vitametiker, die sich am ersten Aprilwochenende 2003 im idyllischen Wüstenrot zu ihrem nunmehr schon fünften Kongress trafen. Das Wiedersehen war herzlich, denn jeder der Teilnehmer konnte viel Neues und Interessantes über seine praktische Tätigkeit mit seiner Vitametik® berichten. Die ersten kollegialen Gespräche gab es schon am Freitagabend im Vorfeld des eigentlichen Kongressprogramms, das von abwechslungsreicher Vielfalt geprägt war.  

Begrüßung, Eröffnung, praktische Anwendung

Am Samstag begrüßte der Vorsitzende des Berufsverbandes für Vitametik® ?e.V. Günter Heede - wie immer, leicht und locker - seine Kolleginnen und Kollegen und wünschte allen einen guten Kongressverlauf. Das geplante Gesamtprogramm mit zusätzlichen Hinweisen zu den

Fachvorträgen, wie z.B. ”Physiotherapie und Vitametik” – wurde vom Vorsitzenden vorab mit interessanten Eckpunkten beleuchtet. Und eines war ihm noch wichtig: ”Alle Teilnehmer haben wie zu jedem Kongress die Möglichkeit, während des ganzen Tages, die praktische Anwendung der Vitametik  in einem besonderen dafür ausgestatteten Raum zu vertiefen.” Davon nahmen die Vitametiker regen Gebrauch. ”Die gemessene Impulsauslösung zeigte bei allen Teilnehmern Werte, die für die gesundheitliche Gesamtpflege unserer Klienten Top sind” , freute sich der Berufsverbandsvorsitzende am Ende des Kongresses.

Rechtsangelegenheiten

Im weiteren Verlauf des Samstages referierte vor allen Teilnehmenden der Anwalt  des Berufsverbandes über Rechtsangelegenheiten in Verbindung mit der Vitametik®. Bei der anschließenden offenen Fragerunde konnten die Teilnehmer verschiedene Infos bzw. Probleme klären. Diese wurden vom Rechtsanwalt Markus Balze mit praxisbezogenen Aussagen unterlegt und immer sachlich und kompetent beantwortet. In der nachfolgenden Mittagspause gab es weitere aufschlussreiche Gespräche in kleinen Gruppen zu dieser Thematik.

Acht Fachvorträge

Der Nachmittag war geprägt von acht speziellen Fachvorträgen, die in zwei Seminarräumen stattfanden. Jeder Vitametiker konnte nach seinem Interesse und Informationsbedürfnis ganz individuell ”seine” Vorträge, die jeweils 45 Minuten Kompaktwissen vermittelten, besuchen. ”Diese freie Vortragswahl finde ich Klasse”, sagte Ulrike Schmidt, ”vor allem, dass diese von unseren Kolleginnen und Kollegen gehalten werden ist super. Hier habe ich sofort den Fachkontakt mit dem Vortragenden  geknüpft.” Die dabei auftretenden Fragen wurden dann  im Rundumgespräch gemeinsam diskutiert. 

Themen aus dem Vortragsprogramm sowie den Gesprächsforen waren u. a. die vitametische Anwendung bei Babys, Kleinkindern und Menschen, die pflegebedürftig im Bett liegen müssen. Dieser Vortrag wurde fachkompetent von Paul Kokai referiert und jeder Teilnehmer konnte nicht nur sein theoretisches Wissen – wie in jedem anderen Seminar auch – auffrischen, sondern auch praktische Übungen absolvieren.

Michaela Loizenbauer erzählte über ihre Erfahrungen aus der täglichen Arbeit mit Behinderten in ihrer Praxis. Die freundliche, offene und angenehme Art und Weise ihres Vortrages übertrug sich schnell auf die Zuhörer. Es kam zu einem äußerst intensiven Erfahrungsaustausch zwischen den Vitametikern, aus dem besonders die jüngeren Kolleginnen und Kollegen Nutzen ziehen konnten. 

Anregungen für seine Arbeit holen, konnte sich auch jeder, der den Fachvortrag über echte und unechte Beinlängendifferenz verfolgte. Geschickt und humorvoll mit persönlichen Erlebnissen gepaart, ”brachte” Petra Beiler ihr ”Wissen an den Mann”. 

”Die Selbstheilungskräfte des Körpers und die Vitametik” waren ein Teil des Samstagsprogamms, welches Günter Heede seinen Kolleginnen und Kollegen darbot.

Über Wissenswertes in punkto: ”Fitness – Energie – gesunde Ernährung” sprach Diana Bintert. Sie führte aus, dass Energie und Leistung des Menschen abhängig sind von:

  • bewusster Ernährung (sprich: ”Lebens”– mittel und mindestens zwei bis drei Liter Flüssigkeit täglich – nicht in Plastikflaschen abgefüllt – zu sich nehmen )
  • genügend Sauerstoffzufuhr
  • sportliche Betätigung und
  • eventuellen Nahrungsergänzungsmitteln.

Diese vier Aspekte sollten im ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Das Maß der Dinge ist wie immer entscheidend! Die Referentin führte aus, dass Nahrung  Leben enthalten und erhalten soll, was schon Prof. Kollath einst mit den Worten zusammenfasste: ”Belasst die Nahrung so natürlich wie möglich.”

Neben diesen Faktoren, die jeder für die Erhaltung seiner Gesundheit beachten sollte, wurde in einem weiteren Forum mit Ulrike Schmidt, der Umgang mit Stress erörtert. 

Dass Physiotherapie und Vitametik sich sinnvoll ergänzen können, stellte Dörte Ulrich überzeugend dar, die selbst in einer Klinik als Physiotherapeutin und Vitametikerin arbeitet. Sie trug in ihrem Vortrag ”lebendige” Beispiele von Vitametikklienten und Patienten der Physiotherapie vor, die diese Methoden im ”Doppelpack” nutzen und mit ihrem erzielten Wohlbefinden sehr zufrieden sind.

Wichtig und anregend waren die Ausführungen von Reinhardt Wurzel, der das erfolgreiche Führen seiner Praxis beleuchtete. Er zeigte anhand von eigenen Aktivitäten und statistischen Dokumentationen auf wie sich sein ”vitametischer Werdegang” positiv entwickelt hat.

Kongress war ein Erfolg

Am Schluss waren sich die Kongressteilnehmer einig, dass ihre gestellten Erwartungen in Erfüllung gingen, sie Erfahrungen sammeln und Neues mit nach Hause nehmen konnten. Die Vitametik im Zusammenhang mit einer gesunden Lebensführung ist fähig, den Menschen ungeahnte Möglichkeiten zu eröffnen. Alle Teilnehmer freuen sich auf den Oktober-Kongress und das Wiedersehen mit ihren netten Kollegen. So endete auch dieser 5. Kongress in Übereinstimmung und Harmonie der Teilnehmer und mit dem Resümee für die weitere Praxisarbeit aller.  


Die Muskulatur - Ein Spiegel der inneren und äußeren Balance

von Volker Hoffmann © 

Viel wird heute von Balance, von Gleichgewicht gesprochen. Doch wann und wie sind wir in der Balance, bzw. Dysbalance? Eine sehr einfache Möglichkeit festzustellen ob sich jemand im Gleichgewicht befindet, ist die Überprüfung seiner muskulären Spannung. Denn aus der Stressforschung ist bekannt, dass sich jede Art von Stress in der Muskulatur in Form von Anspannung auswirkt. Gemeint sind Stressoren, die uns nicht nur kurzfristig, sondern vor allem längerfristig belasten, wie zum Beispiel Sorgen am Arbeitsplatz, in der Familie, eigene Krankheit oder  Krankheit eines Familienangehörigen, um nur ein paar wenige zu nennen.

Dass uns solche Zustände aus der Bahn werfen können und uns psychisch belasten, wissen wir. Dass sich dieser Stress aber immer auch körperlich auswirkt, wird oft als „ist doch nicht der Rede wert“ abgetan.

Doch bereits die ersten Vorzeichen lassen sich in Form einer muskulären Dysbalance erkennen. In der Vitametik verwenden wir hierfür eine einfache Methode. Wir überprüfen mittels eines speziellen Beintests die muskuläre Spannung der Rückenmuskulatur.

Da sich Anspannung immer seitenunterschiedlich auswirkt, lässt sich bei fast allen Menschen eine Dysbalance in der Beinlänge feststellen, was auch als muskulär bedingter Beckenschiefstand bezeichnet werden kann.

Ein solcher stellt sich gewöhnlich nicht von heute auf morgen ein, sondern entwickelt sich über Jahre und Jahrzehnte. Als Ursache kann von einer Anspannung im Bereich der Nackenmuskeln ausgegangen werden. Diese Muskeln spannen sich in Stresszuständen zuerst an, was in verschiedenen Studien festgestellt werden konnte.  

Die Rückenmuskulatur versucht diese seitenunterschiedliche Anspannung zu kompensieren, was sich über den gesamten Rücken bis hin zum Becken auswirkt. Mit der Folge einer scheinbaren Beinlängendifferenz (siehe Abbildung).

Somit haben wir in der Vitametik einen Anzeiger für Stress, gleichwohl aber auch einen Anzeiger für Balance. Denn ein Mensch, welcher sich muskulär nicht im Gleichgewicht befindet, wird auch kein inneres Gleichgewicht haben können und umgekehrt, denn es gilt: wie innen so außen – wie außen so innen.

Deshalb wird der Vitametik  in der Prävention von Spannungszuständen eine immer größere Rolle zukommen und immer mehr Menschen können durch die vitametische Entspannung zu einer äußeren Balance finden, die dann auch innerlich spürbar werden kann. 


Besser Sehen durch Entspannung

Von Petra R. Beiler, Vitametikerin und Heilpraktikerin 

Leben bedeutet Herausforderung. Wir Menschen sind Teil der Natur, eingebettet in ein großes Ganzes. Es ist zu beobachten, dass viele diese Zusammengehörigkeit mit der Natur zunehmend weniger fühlen. In einer immer technischeren Umwelt, einer als immer schneller und fordernder empfundenen Zeit, ist die Herausforderung, die das Leben an uns stellt, für viele Menschen nur noch purer Stress.

Physisch und/oder emotional fordert Stress in der so genannten zivilisierten Welt einen immer höheren Preis: der Zusammenhang zwischen Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen bis hin zum Infakt, Ohrgeräusche, Migräne u.v.m. sowie seelischen Erkrankungen und Stress steht außer Frage. Die Verbindung zwischen unserem Gemütszustand und der Sehfunktion besteht in ähnlicher Form. Wenn wir anhand der letzten 100 Jahre die mannigfaltigen Aufgaben und Funktionen des Auges betrachten, ist es fast unglaublich, wie gut sich die Augen diesen Forderungen angepasst haben.

Aber zu welchem Preis? Sicherlich kennen viele von Ihnen das Gefühl, wie sich unsere Augen im Laufe des Tages verändern. Nach einer Nacht mit ausreichend Schlaf, fühlen wir uns ausgeruht und sehen dem Tag mit „frischen“ Augen entgegen. Abends sind die Augen müde, manchmal auch trockener und leicht gerötet. Wie kommt das?

Die Augen sind unser „Tor zur Welt“. Sie vermitteln einen ersten Eindruck. Über den Sehnerv werden Informationen zu unserem Gehirn geleitet und dort zu Bildern umgewandelt. Die komplizierte Muskulatur des Auges ermöglicht dabei zum einen die Bewegung, zum anderen die Anpassung an Umweltbedingungen (z.B. Licht).

Welch große Bedeutung entwicklungsgeschichtlich unseren Augen und speziell der Muskulatur zukommt, zeigt sich auch daran, dass alleine vier unserer zwölf  Hirnnerven alleine das Auge versorgen. Drei dieser vier „Augenhirnnerven“ sind ausschließlich für die Muskulatur unserer Augen zuständig. 

1851 sah der deutsche Wissenschaftler, Physiologe und Philosoph Hermann Ludwig Ferdinand von Helmholtz als erster die Bewegung der Linse, die durch die Veränderung ihrer Form die „Scharfseinstellung“ zwischen Nah- und Fernsehen ermöglicht.

Vor rund 100 Jahren entdeckte der New Yorker Facharzt für Augenkrankheiten Dr. William H. Bates in Untersuchungen, die er über 40 Jahre vorantrieb, dass Sehdefekte und sogar Krankheiten des Auges durch emotionalen Stress und Druck beeinflusst werden können. Seine These war, dass neben der Linse auch der Augapfel in der Lage ist, seine Form zu verändern. Der Augapfel in seiner Form ist nicht fixiert, sie kann sich ständig ändern, als Reaktion auf viele Faktoren, darunter auch die Spannungsmuskeln. Bates war in Fachkreisen nicht unumstritten. Seine Theorien wurden aber von Kollegen nie widerlegt.

Muskulatur verhält sich dabei immer konsequent. Im angespannten Zustand ist ein Muskel kurz und dick, im entspannten lang und dünn. Er ist dabei aber stets Teil eines komplexen Gefüges, einer Kette mit vielen einzelnen Gliedern. Spannt ein Muskel an, hat das automatisch Auswirkungen zunächst auf seinen direkten Gegenspieler und dann auf alle weitern „Mitspieler“. Stress ist Anspannung und Ungleichgewicht. Übrigens nicht nur beim Auge, aber eben auch dort.

Eine Möglichkeit ganzheitlich zu entspannen, völlig ohne Risiko und Nebenwirkungen, und übrigens auch, ohne dass man daran glauben muss, ist Vitametik. Ein sanfter, gezielter Impuls sorgt dafür, dass unser Körper, soweit es ihm möglich ist, in eine tiefe Entspannung geht. Vorher angespannte Muskulatur lässt los.

Dadurch werden Nerven von Druck befreit, sie können ihr Aufgabe, wie Versorgung der Zellen und Regeneration, wieder zu unserem Besten nachkommen. Unabhängig vom Alter, auch Kinderaugen sind zwischen Schule, Fernsehen und Computer schon absolut gefordert, kann Vitametik hilfreich eingesetzt werden. Da die Entspannung über das Nervensystem vermittelt wird, umfasst sie im besten Sinne den „ganzen Menschen“. 


Häufig gestellte Fragen zur Vitametik®  

Wie läuft eine Behandlung genau ab?

Nachdem Sie mit Ihrem Vitametiker über den Grund Ihres Besuches und über Ihr Anliegen gesprochen haben, wird er zunächst sehr feinfühlig an Ihrer Halsmuskulatur die Anspannungen ertasten, die in der Regel seitenunterschiedlich  vorliegen. Um die Anspannung zu erkennen, nimmt er anschließend einen Beintest vor, bei dem Sie auf einer speziellen Anwendungsliege auf dem Bauch liegen. Es lässt sich dadurch das muskuläre Ungleichgewicht entlang der Wirbelsäule erkennen, was sich in einem scheinbaren Beckenschiefstand, beziehungsweise in einer Beinlängendifferenz zeigt. Nun folgt die Impulsauslösung. Hierzu drehen Sie sich auf die Seite. Der Vitametiker löst dann mit seinen Daumen, nachdem er eine spezielle Stellung eingenommen hat, an dem Punkt der Halsmuskulatur, der die stärkste Spannung aufweist, seinen gezielten Impuls aus. Sie liegen dann noch circa fünf Minuten in dieser Position auf der Anwendungsliege. Es erfolgt noch einmal der Beintest zur Kontrolle, ob sich die Muskulatur schon so weit entspannt hat. Nach diesem zweiten Beintest kommt es zur Ruhephase in angenehmer Atmosphäre mit sanfter Hintergrundmusik zum Entspannen und Wohlfühlen. Sie müssen sich für die vitametische Anwendung nicht entkleiden.  

Ist die Vitametik® gefährlich, beziehungsweise tut die Anwendung weh?

Die Anwendung ist weder gefährlich noch tut sie weh. Sie wird im Gegenteil als sehr entspannend und angenehm empfunden, da sich direkt im Anschluss an den Impuls die Muskulatur und damit das Nervensystem entspannt. 

Muss ich nach einer vitametischen Anwendung mit Nebenwirkungen rechnen?

Nebenwirkungen sind nach einer Anwendung nicht zu erwarten. Hin und wieder kann es durch die schnelle Entspannung zu Reaktionen (wie zum Beispiel Muskelkater) kommen, wenn die Muskulatur bereits über längere Zeit angespannt war. 

Kann die Vitametik® von jedermann, unabhängig einer Erkrankung in Anspruch genommen werden?

Da die Vitametik® eine ganzheitliche Gesundheitspflege ist, kann sie unabhängig von irgendwelchen Erkrankungen in Anspruch genommen werden. Sollte sie auch, denn bei jeder Krankheit ist es wichtig einen guten und entspannten Status der Muskulatur und des Nervensystems zu erreichen, da sich der Körper dadurch besser regenerieren kann.

Gibt es bezüglich des Alters Einschränkungen?

Bei der Vitametik® gibt es diesbezüglich keine Einschränkungen. Sie wird vom Säugling bis ins hohe Alter angewendet, da unsere innere Weisheit von der Geburt an bis zum Tod darauf ausgerichtet ist, den Körper zu regenerieren. 

Wird die Anwendung von den Krankenkassen übernommen?

Nein. Die Vitametik® ist eine persönliche Gesundheitspflege und obliegt jedem Einzelnen. Sie wird deshalb auch nicht von den Krankenkassen übernommen. 

Wie oft muss ich zum Vitametiker gehen?

Das hängt ganz vom individuellen Körperstatus ab .Es gibt hierfür auch keine Pauschalregel. Im allgemeinen kann jedoch gesagt werden, dass es zu Beginn sinnvoll ist vier bis sechs Termine im Wochenabstand zu veranschlagen. Im weiteren Verlauf, wenn sich die Muskulatur so weit entspannt hat, dass es zu einer Stabilisierung gekommen ist, empfiehlt es sich, die Anwendungen in größeren Abständen (alle vier bis sechs Wochen) zu wiederholen, damit sich der Zustand weiterhin stabilisieren kann. Da es sich bei der Vitametik® um eine Gesundheitspflege handelt, ist es sinnvoll die Anwendungen ein bis vier mal jährlich zu wiederholen. Es lässt sich dadurch ein besseres körperliches und seelisches Entspannungsniveau erhalten.

Muss ich an die Vitametik® glauben, damit sie eine Wirkung erzielt?

Nein. Denn es handelt sich bei der Vitametik® um eine rein physikalische Anwendung, die sich an den Naturgesetzen orientiert. Die Muskelentspannung funktioniert mit oder ohne Glauben.

Die Anwendung selbst bleibt in ihrer technischen Ausführung immer gleich, was die im Berufsverband für Vitametik® e.V. (BVV) organisierten Vitametiker in Fortbildungskursen auch immer wieder nachweisen.

Ist es unbedingt notwendig nach der Behandlung noch zu ruhen?

Hier wird sich ein Vitametiker auf keine Kompromisse einlassen. Denn das Nachruhen (circa 20 Minuten) nach der Anwendung trägt maßgeblich zum Erfolg der vitametischen Entspannung bei. Deshalb sollte man sich die entsprechende Zeit nehmen und an diesem Tag im Anschluss an die Anwendung auch keine größeren Anstrengungen, die mit Muskelanspannung verknüpft sind (schweres Heben, Sport, Gartenarbeit, Bügeln, Gardinen aufhängen usw.) unternehmen. 

Beschränkt sich die Wirkung nur auf die Wirbelsäule und das Nervensystem?

Nein. Die Vitametik® versteht sich als eine ganzheitliche Gesundheitspflege. Ganzheitlich heißt immer, dass Körper und Seele inbegriffen sind. Der Entspannungsimpuls wirkt über die Muskulatur auf das Zentralnervensystem. Da dieses das Kontroll- und Steuerungsinstrument für unsere innere Weisheit ist, wird sich die Anwendung auch immer auf den ganzen Menschen beziehen.