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Mexikanische Yams-Wurzel Altwerden verlangsamen - Hormone neu beleben Von Hendrik Hannes Der Wunsch nach ewiger Jugend und Gesundheit ist wahrscheinlich so alt, wie der Mensch selbst. Die Suche nach einem Wundermittel, womit man diesen Wunsch realisieren kann, zieht sich durch alle Epochen der Zeitgeschichte. Der durchschlagende Erfolg allerdings blieb bislang aus. Trotz modernster Technik ist es bislang niemanden gelungen, den natürlichen Alterungsprozess aufzuhalten. Doch versteht man nun die Mechanismen des täglichen Zerfallsprozesses sehr viel besser. Auch wenn das Ziel noch in weiter Ferne liegt, so hat man dennoch schon Erfolge auf den Teiletappen dorthin. So legt man nun sein Augenmerk nicht mehr auf die ewige Jugend, sondern versucht das Alter mit neuer Vitalität, guter Gesundheit und maximaler Lebensqualität zu bereichern. Mit der mexikanischen Yams-Wurzel hat man einen effizienten Helfer gefunden, der auch für junge Menschen von großer Bedeutung sein kann.
Unter all den Arten stach vor allem die mexikanische Yamswurzel hervor, in der man eine bedeutende Substanz vorfand, die bei den anderen Familienangehörigen nicht, oder nur in unbedeutendem Maß auftauchte. Diese Substanz nennt sich “Diosgenin”, und beschäftigt japanische Wissenschaftler bereits seit 1936. Genau diese Substanz ist es auch, die Frauen bei Stoffwechselbedingten Menoproblemen hilft, den Alterungsprozess erheblich bremst und die Qualität in den Altersruheabend bringen kann.
Das gesundheitliche Gleichgewicht beruht auf vielen Faktoren. Einer der primärsten Faktoren ist der ausgewogene Stoffwechsel. Dies setzt voraus, dass der Körper über hinreichend Substanzen verfügt, die einen Stoffwechsel überhaupt erst möglich machen. In diesem Zusammenhang erscheint der Wirkstoff Diosgenin von gewichtiger Bedeutung. Zum einen ist das Diosgenin von Wirkung und Aufbau dem Gestagen Progesteron sehr ähnlich. Das Progesteron zählt zu den wichtigsten Gestagenen (lat. gestare = tragen). Beinahe alle biologischen Effekte werden im Zusammenspiel mit Östrogenen ausgelöst. So ist ein Stoffwechselgleichgewicht nur dann möglich wenn einerseits das Östrogen- / Gestagen Verhältnis ausgewogen und andererseits die zeitliche Abfolge des Zusammenwirkens aufeinander abgestimmt ist. Gestagene, die man auch als Gelbkörperhormone kennt, werden vorwiegend (auch beim Mann) in der Nebennierenrinde gebildet, sowie im Corpus luteum und der Plazenta. Im übrigen ist das Progesteron auch beim Schwangerschaftstest von größter Bedeutung. Das “verstoffwechselte” Pregnadiol wird über die Nieren als Glukoronid ausgeschieden, was bei früheren Schwangerschaftstests recht zuverlässig Auskunft über den eventuellen Gebärstatus gab. Das eben beschriebene Zusammenspiel unter den Hormonen ist unter anderem auch für nahezu alle Reproduktionsfunktionen zuständig sowie von bestimmender Funktion auf den Menstruationszyklus. In die Hormonsynthese sind aber generell alle Organe einbezogen, deren Zellen spezifische Hormonrezeptoren aufweisen. Zum besseren Verständnis einige Beispiele hierzu: Steigerung der Empfangsbereitschaft bei der Frau durch regulative Einflussnahme auf die Geschlechtsorgane, sowie schwangerschaftserhaltende Wirkung durch Beeinflussung des Zervikalsekrets, der Spermienkapazitation (beim Mann), des Eitransportes (bei der Frau) sowie die Einwirkung auf die Beschaffenheit des tubalen (Eileiter) und uterinen (Gebärmutter) Milieus. Dies sind nur einige der Mechanismen, die mir an dieser Stelle wichtig erscheinen, jedoch längst nicht alle. Eine absolut wichtige Eigenschaft möchte ich dennoch anführen. Ein primäres Naturgesetz ist die Dualität, die bei den Gestagenen mit “Partialwirkung” umschrieben wird. Damit ist gemeint, dass diese Gestagene sowohl die Hormonproduktion fördern aber auch hemmen können, indem Sie direkten Einfluss auf die Hormonbildenden Organe nehmen. Gestagene sind also auf kosmischen Gesetzen beruhende Regulative, die zu einem gesundheitlichen Gleichgewicht führen, sofern sie genügend Grundstoffe haben, wozu auch in besonderem Maß das yamseigene Diosgenin zählt.
Wie schnell man altert, oder besser gesagt “zerfällt” und wie lange man optimale Gesundheit genießen kann ist von vielen Faktoren abhängig. Sieht man vom natürlichen Verschleiß ab, dem jeder Mensch unterliegt (dem man jedoch mit gezielten Nahrungsergänzungsmitteln entgegenwirken kann!), so muss man bei diesem Unterfangen auf zellulärer Ebene anfangen. Man findet die Antwort in der Auseinandersetzung mit den freien Radikalen, die immer wieder als “Bösewichte” dargestellt werden. Freie Radikale entstehen unter Einwirkung von Sonnenlicht und sie haben die Aufgabe, ähnlich wie die Ameisen, den Organismus von Unrat in Form von angeschlagenen oder abgestorbenen Zellen zu reinigen. Ohne sie würde der Organismus durch abgestorbene Zellen verschlacken, die wiederum Nahrung für pathogene (krankmachender) Mikroben wären. Das Problem sind also nicht die “freien Radikale” sondern ursächlich ein gestörter Stoffwechsel und Vitalstoffdefizite woraus eine gestörte Zellregeneration die “Zellentsorger” auf den Spielplan ruft. Das Diosgenin, das im Yams-Extrakt in wirkungsaktiver Menge enthalten ist, reguliert nicht nur, wie vorher beschrieben, den Stoffwechsel, sondern hat primäre Funktion bei der Zellneubildung. In diesem Zusammenhang hat man schon einiges vom “Superhormon” DHEA (Dehydro-Epain-Drosteron) das etwa bis zum 18. Lebensjahr in der Nebennierenrinde im ausreichendem Maße gebildet wird, gehört. Ab dann baut der Körper die eigene DHEA Produktion ab – wir beginnen zu altern. Mit der Yams-Wurzel und ihrem Diosgenin regt man den Körper wieder an, vermehrt DHEA zu produzieren. Der ganz wichtige Unterschied zum Fertighormon DHEA besteht darin, dass man mit der Yams-Wurzel nicht falsch dosieren kann. Der Körper produziert nur soviel DHEA wie er auch benötigt, wodurch keine schädlichen Nebenwirkungen durch Überdosierung entstehen können. Unterstützend kann man die DHEA-Synthese fördern, indem man Faktoren meidet, die dieses Hormon oder dessen Produktion blockieren. Wie beispielsweise Nikotin, Alkohol, Übergewicht, Stress (destruktiver), Zucker, weißes Mehl oder zu wenig Schlaf. Förderlich ist der Verzehr von Obst und Gemüse, Ballaststoffen und ausreichend Bewegung. In einer Zusammenstellung von Professor H. Bankhofer kann man lesen, dass die Wirkung des DHEA’s sehr viel weitläufiger ist als bisher angenommen. So lassen jüngste Studien darauf schließen, dass DHEA hilfreich bei Herz-/Kreislauferkrankungen, Osteoporose, Übergewicht und Gedächtnisschwäche ist. Mit der mexikanischen Yams-Wurzel hält man sich im Gesundheitsgleichgewicht. Zur regelmäßigen Einnahme wird jedoch erst ab 40 - 45 Jahren geraten. Schwangere sollten während der Schwangerschaft ganz von Yams ablassen. Da das Diosgenin der Yams Wurzel, wie auch das Progesteron, zu einem erhöhtem Wasser und Natrium Bedarf führt, sollten bedachte Konsumenten sich ausreichend mit diesen Stoffen versorgen. Durchdachte Yams Präparate sind mit Vitamin C versehen, was dazu beiträgt, dass das Diosgenin schneller verarbeitet werden kann. Sie sehen, liebe Grenzenlos-Leser: es liegt nicht alles allein in Gottes Hand: Auch Sie haben Möglichkeiten, das Maß Ihrer persönlichen Lebensqualität selbst zu setzen.
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