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Astromedizin
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Messinstrument gesundheitlicher
Wirklichkeiten |
von
Anna D. Garuda
Wer
sich fundiert und auf seriöse Art und Weise mit seinem Geburtshoroskop –
vielleicht mit Hilfe eines ebenso seriösen Astrologen – beschäftigen
konnte, stellt fest, dass die Radix mit den 12 Tierkreiszeichen und den
verschiedenen Planeten in den so genannten „Häusern“ eine ganz hervor-
ragende Möglichkeit bietet, Fragen die einem das Leben stellt, mit einigem
Tiefgang zu beantworten. Zumeist geht es bei der „normalen“ Astrologie um
Fragen zu Beruf, Geld oder Liebe. Die uralte Wissenschaft ermöglicht
jedoch nicht nur psycho- logische, seelische und charakterliche
Diagnosemöglichkeiten, sondern kann auch im medizinischen Rahmen sinnvoll
eingesetzt werden. Anna D. Garuda, Astrologin und Buchautorin, stellt uns
die „Astromedizin“ mit ihren Möglichkeiten vor und zeigt uns mit einem
kurzen historischen Rückblick auch, dass Fragen zur Gesundheit und
Astrologie schon seit Urzeiten zusammengehören.
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Ursprung der medizinischen Astrologie
Wir
Menschen als lebender Mikrokosmos sind ein Abbild des lebendigen
Makrokosmos. Das Universum beeinflusst uns, aber auch wir beeinflussen
alles um uns herum durch Worte, Gedanken und Handlungen. Felszeichnungen
in der Sahara und in nördlichen Ländern beweisen, dass die Menschen sich
bereits vor zehn- bis zwanzigtausend Jahren mit dem Universum und der
Bewegung der Planeten beschäftigt haben.
Die
Urheimat der Sternkunde war Mesopotamien, das Land zwischen Euphrat und
Tigris, das heute Irak heißt. F. Boll hat festgestellt, dass es schon im
2. Jahrtausend vor Christus eine astrologisch orientierte Medizin gab, die
sich „Iatromathematik“ nannte („Sternglaube und Sterndeutung“). Auch der
Abraham des Alten Testaments und Moses (ca. 1250 v. Chr.) werden zu den
Vätern der Astrologie gezählt. Die Priester der Chaldäer waren ebenfalls
Ärzte und Astrologen. Im hellenistischen Zeitalter in Ägypten, im
Mittelalter und in der Renaissance entwickelte die Astromedizin ihre
größte Bedeutung. So konnten die Ärzte des antiken Griechenland aus
reichen ägyptischen Quellen schöpfen. Das Hauptwerk, die Texte des Hermes
Trismegistos (ca. 300 v. Chr.) war allen griechischen Heilkundigen
bekannt. Auch der Arzt Hippokrates (460 bis 377 v. Chr.) gilt bis heute
als Begründer der Medizin als Erfahrungswissenschaft. Der Philosoph
Aristoteles (384 bis 322 v. Chr.) war der Begabteste Schüler Platons. Er
schuf die Grundlage für das astrologische Weltbild.
Auf ihn
gehen auch die folgenden Entsprechungen zurück:
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FEUER
= Widder,
Löwe, Schütze
LUFT
= Zwillinge,
Waage, Wassermann
ERDE
= Stier,
Jungfrau, Steinbock
WASSER
= Krebs,
Skorpion, Fische |

Aristoteles |
Bis ins
16. Jahrhundert hatte die astrologische Heilkunst oder medizinische
Astrologie eine herausragende Stellung, weil beinahe alle angesehenen
Denker, wie Platon und Aristoteles, oder Naturwissenschaftler wie Nikolaus
Kopernikus, Johannes Kepler und Galileo Galilei astrologisch dachten und
Horoskope erstellten. Astrologie wurde an den Universitäten gelehrt, und
sogar viele Bischöfe und Päpste (Alexander VI., Papst Leo X.) förderten
die Sternkunde.
Im Jahr
1850 starb Prof. Dr. Wilhelm Pfaff, der an der Erlanger Universität auch
das Fach Astrologie gelehrt hatte. Von da an gab es offiziell keine
Vorlesungen und Seminare mehr über astrologische Themen. Aber mit Anbruch
des 20. Jahrhunderts gab es wissenschaftlich tätige Menschen (vor allem
Ärzte), die sich wieder mit der Astrologie beschäftigten.
1914
erschien „Die medizinische Astrologie“ von Dr. Friedrich Feerhow. Der
Verfasser liefert umfangreiches astromedizinisches Material (auch
Patienten-Horoskope) und erwähnt auch andere Autoren, die sich intensiv
mit der Astromedizin beschäftigten (z. B. Dr. R. Allensdy).
1926
erschien dann das umfangreiche Werk des Arztes Dr. Herbert Freiherr von
Klöckler, dem viele weitere Autoren folgten. So z. B. der französische
Arzt Dr. M. Duz, auf den die meisten Grundlagen zurückgehen. Auch von dem
okkulten Forscher G. W. Surya gibt es mehrere Werke, aber auch Schwab,
Hickethier oder Schüssler sind bekannte Namen, die Heilmittel und
Astrologie therapeutisch verbanden.
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Astrologische Gesetzmäßigkeiten
Astrologie ist die Lehre von den Urprinzipien, aus denen die Wirklichkeit
auf dieser Erde zusammengesetzt ist. Diese Urprinzipien (Sonne, Mond,
Merkur, Mars, Venus, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto)
durchziehen senkrecht alle Ebenen der Erscheinungsformen. Die
Himmelskörper mit dem gleichen Namen sind lediglich Repräsentanten dieses
Prinzips. Somit ist die Astrologie lediglich ein Messinstrument der
Wirklichkeit, das etwas anzeigt, ohne es zu erzeugen (ähnlich eines
Thermometers). Die Astrologie denkt grundsätzlich senkrecht, also „wie
oben, so unten“ (Thorwald Dethlefsen).
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Astrologie ist kein Mittel das
Schicksal
zu umgehen, sondern kann helfen
das Schicksal zu erfüllen. |
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Krankheit als Information
Der
astrologische Tierkreis ist ein Spiegel universeller Polaritäten, und das
astrologische Kreuz zeigt den „Kreuzweg“ eines Menschen. Astromedizinisch
symbolisiert dieser Kreuzweg die vier Elemente, die ein Mensch für ein
gesundes und harmonisches Leben benötigt. Krankheit bedeutet Information.
Was will die Krankheit dem betroffenen Menschen beibringen? Was will der
Kranke nicht lernen, nicht sehen? Wo lebt er zu sehr die Polarität?
Krankheit ist demnach ein Weg, ein Lernprozess (ein Kreuzweg) zur Harmonie
und Heilung. Am erfolgreichsten sind dabei Therapiemethoden, die diesem
Analogiegesetz der Astrologie gehorchen.
Folgendes Beispiel möge das verdeutlichen: Zeigt eine Krankheit symbolisch
das Prinzip des Saturn an, z. B. starke Schmerzen in den Knochen,
Gelenken, Knochenbruch, Depression, dann sollte sich der Betroffene mit
den weiteren Saturn-Symbolen (Starre, Enge, Dunkelheit, schwarz,
Einsamkeit, Trauer, Tod) auseinandersetzen. Ablenkende Fröhlichkeit hilft
jetzt nicht. Auch die medizinischen Therapien sollten diesem
Saturn-Prinzip entsprechen (Rückzug, Stille, Gips, Abgrenzung, Einsamkeit,
Chiropraktik, Baunscheidteren, saturnische Bachblüten, Biochemie,
saturnische Ernährung, saturnische Heilsteine, saturnische Homöopathie,
Magnetfeldtherapie, Schröpfen u. v. m.).
Die
nachfolgende Aufstellung liefert eine optische Übersicht der zwölf
Tierkreiszeichen, die Zuordnung der Organe und Krankheitsdispositionen:
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Widder
Kopf, Penis, Muskeln, Galle, Arterien, Blut, Nägel, Zähne,
Adrenalin. Kopfschmerzen, Schmerzen allgemein
(Dolor), Fieber, Gallebeschwerden, Entzündungen, Verletzungen,
Verbrennungen
Mars – 1. Haus
Das Ich, der Körper, Energie, Durchsetzungsfähigkeit, Pionierarbeit,
Impuls, Initiative, Trieb, Wille, Beginn, Erregung, Feuer, Frische,
Gewürze, Hitze, Krieg(er), Messer, Risiko, Sexualität, Wagemut. |
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Stier
Hals-, Rachen- und Nackenbeschwerden, Fettleibigkeit oder
Magersucht, Schultern, Aufnahmestörungen.
Venus – 2. Haus
Abgrenzung, Genussfähigkeit, materielle und körperliche Sicherheit,
materieller Besitz, Finanzen, Status, Prestige, Bewahren, Erhalten,
Bedächtigkeit, Etabliertes, Geselligkeit, Sachbezogenheit, Sammeln,
Sicherungsbedürfnis, Bequemlichkeit, Stabilität, Zaun. |
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Zwillinge
Asthma, Erkrankungen der Luftröhre, Bronchien, Lungen, Stimmbänder,
Sprechen, Extremitäten (Hände, Arme, Beine), Nerven.
Luftansammlungen, Transportstörungen, Störungen im Austausch
und in der Bewegung, Enzymstörungen.
Merkur – 3. Haus
Darstellungs- und Ausdrucksfähigkeit, Intellekt, Bewegung,
Beweglichkeit, praktische Fähigkeiten, Sprache, Schrift,
Kommunikation, Naturwissenschaft, Technik, Funktionalität der Welt,
Bücher, Diskussion, Interesse, Mimik, Mitteilung, Presse, Welt der
Formen und Farben, Zählbares. |
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Krebs
Magen (Gastritis, Geschwüre, Schleimhautaffektionen), Mund, Augen,
weibliche Brust, Gebärmutter, Prostata oder Unterleibsbeschwerden,
Ödeme, die Lymphe betreffend.
Mond – 4. Haus
Empfindungsfähigkeit, Natur, Allnatur, Seele, seelische Liebe, Heim,
Heimat, Geborgenheit, psychische Energie, Nahrung, Kleidung, weibl.
Prinzip, Heilen, Instinkt, Pflege, Passives, Regeneration, Schlaf,
Veränderliches, Wandelndes, Weiches, Zärtlichkeit. |
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Löwe
Herz- und Kreislaufbeschwerden, Augen, Somatisierung, Nachlassen der
Lebenskraft.
Sonne - 5. Haus.
Selbst, Handeln, Auf seelischer Ebene:
Besitz/Sicherheit/Bindungsfähigkeit, gestalten, verwirklichen,
schöpferisches Prinzip, Selbständigkeit, eigene Unternehmung,
Selbstbewusstsein, Emotion, Kinder, Sexualität, Spiel, Glanz,
Großzügigkeit, Souveränität. |
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Jungfrau
Darm, Verdauung, Stoffwechsel, Gehör, Sehkraft,
Darmkrankheiten, Verwertungsstörungen.
Merkur – 6. Haus
Wahrnehmungs- und Beobachtungsfähigkeit, Zeigen von Gefühlen,
seelische Eigenart, Anpassungsfähigkeit, Arbeit, Analyse, Diagnose,
Krankheit, Verschmutzung (Innen- und Außenwelt), Fleiß, Dienen,
Genauigkeit, Ökonomie, Unterordnung, Sklave, Armut, Symbiose,
Verbraucher. |
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Waage
Gleichgewichtssinn, Haut, Nieren- und Blasenerkrankungen, Störungen
bei Gleichgewichten, z. B. Säure/Base, Nieren.
Venus – 7. Haus
Begegnungs- und Liebesfähigkeit, Kontakt, Ausstrahlung, Harmonie,
Erotik, Wohlgeruch, Glück, Schönheit, Partnerschaft, Auswahl,
Ausgleich, Ergänzung, Komplementärbild, Kosmetik, Sympathie,
Ökologie, Mode, Selektion, geistige Eigenart. |
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Skorpion
Geschlechtsorgane, Sexualsystem, Dickdarm, After, Blase, Spasmen
(Krämpfe), Zwänge, Psychosen, bösartige Wucherungen,
Ausscheidungsstörungen.
Pluto – 8. Haus
Beziehungs- und Bindungsfähigkeit, eigener geistiger Weg, eigene
Meinung, Struktur, Abgrenzung, Besitz, Ideologie, Leitbild, Macht,
Opferung, Therapie, Aufoktruieren, Befehl, Chef, Gewalt,
Leidenschaft, Sado, Zwanghaftigkeit, gemeinsamer Besitz, Festigung
der Partnerschaft. |
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Schütze
Leber, Hüfte, Beckenbereich, Oberschenkel, Fettgewebe, Gutartige
Wucherungen, alles, was mit Zunahme zu tun hat.
Jupiter – 9. Haus
Bildungsfähigkeit, Fähigkeit zu Aufbau, Ausbau, Weiterentwicklung
und Verbesserung, geistige Ausdrucksfähigkeit, Weltanschauung,
Philosophie, Religion, Assimilation, Reisen, Ausland,
Einsichtsfähigkeit, Ausdruck von Partnerschaft, Reaktion des
Partners, eigener Geschmack, Gemeinsamer Ausdruck, Fülle. |
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Steinbock
Knochengerüst, Knochenleiden, Gelenke, Zähne, Knie, Wirbelsäule,
Milz. Verhärtungen, Steine, Verdichtungen, Starre.
Saturn – 10. Haus
Öffentlichkeit, Gesetz, Norm, Über-Ich, Recht, Ordnung, Schicksal,
Verantwortung, Ideal, Hemmung, Akt der Verdrängung, Entdeckung der
eigenen Rechte und Verantwortungen, das Ziel,
Konzentrationsfähigkeit, Konservatives, Hüter der Moral, Trägheit,
Beruf, Problem. |
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Wassermann
Wade, Sprunggelenk, Unterschenkel, Nervenleiden, Nervöse und nervale
Erkrankungen, Geisteskrankheiten.
Uranus – 11. Haus
Aufhebung von Unterschieden, Freiheit, Unabhängigkeit, Gleichheit
der Menschen im Wert, Veränderung, Reformen, Entwicklung, Fähigkeit
zur eigenen Freiheit und Freizeitgestaltung, Gemeinsame
Unternehmung, Sich-Herausheben, Ausstieg, Zukunft, Seitensprung,
Trotz, Flugzeug. |
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Fische
Störungen der innersekretdorischen Drüsen und der Hypophyse, Füße,
Lymphe. Wahnvorstellungen, Sucht, Ödeme, Vergiftungen, Lähmungen,
Schwächungen, durch Wasseradern verursacht, Pilzerkrankungen
Neptun – 12. Haus
Ahnungsvermögen, Wahrnehmung und Ausdruck der eigenen Rechte und
Verantwortung, Fähigkeit, Bewusstsein zu erweitern, kosmische
Fähigkeiten, Darstellung des Schicksals, das Verdrängte,
Transzendenz, Lüge, Schein, Erfassen von Hintergründen, Auflösung,
Verschleierung, Chaos. |
Ab der
kommenden Januar-Ausgabe bringt uns Anna D. Garuda die 12
Tierkreiszeichen unter astromedizinischen Gesichtspunkten näher. Sie
beginnt im Januar mit dem Steinbock.
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Die Autorin Anna D. Garuda
(ein Pseudonym für Regina Edinger), Studium der Psychologie in
München mit Diplom-Abschluss. Astrologische Ausbildung in der
Schweiz. Seit 1980 in eigener Praxis als Astrologin und
psychologische Beraterin tätig. Zahlreiche Veröffentlichungen in
Zeitschriften. Bisher sind von ihr 19 Bücher bei verschiedenen
Verlagen erschienen (siehe Literaturhinweise).
Kontaktadresse: Regina Edinger, Senftenauerstr. 63, 80689
München, Tel. 089-564136, Fax 089-5469568
eMail: Anna.Garuda@t-online.de
, www.astro-garuda.de |
Unter dem Pseudonym Anna D. Garuda
bzw. Regina Edinger sind u. a. folgende Bücher unserer Autorin
erschienen:
-
Seelen-Blues. Von Menschen und
anderen Wesen, Haag+Herchen-Verlag, Frankfurt;
-
Träume - Seelenbotschaften und
Zukunftsvisionen, Goldmann-Verlag;
-
Das erotische Traumlexikon,
Droemer-Knaur; Astro-Relax-Wohlfühlserie für alle 12
Tierkreiszeichen: Gesundheit für Körper, Geist und Seele,
Heyne-Verlag.
Erhältlich in guten Buchhandlungen oder direkt bei der Autorin . |
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