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Calcium aus Korallen Das Gold von Okinawa und die Milch der Hundertjährigen
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Dass die Meere unserer Erde – trotz schlimmster Verschmutzung durch allen möglichen Dreck unserer zivilisierten Wohlstands- und Industriegesellschaft – noch immer eine reichhaltige Fundgrube von gesundheitsfördernden und sogar heilenden Stoffen darstellen, ist wohlbekannt. Unser Beitrag in dieser Ausgabe über die Thalasso-Therapie zeigt auch, dass Heilkräftiges aus den Meeren von Menschen schon seit vielen Jahrhunderten genutzt wird. Nun kommt in Europa als Nahrungsergänzung ein weiteres Produkt auf den Markt, dem von Herstellerseite aber auch von neutralen Medizinern positive Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit nachgesagt werden: Als flüssiger Complex, Pulver in Kapseln oder zum Auflösen in Portionsbeuteln oder Dosen gibt es Kalzium aus Korallen gewonnen, auch bei uns jetzt zu kaufen.
Im Kalzium aus den Okinawa-Korallen liegen wertvolle Meeresmineralien in ionisierter Form vor und sollen biologische Informationen in Form eines bioelektrischen Schwingungsfeldes in sich tragen. In dieser Form, behaupten Experten, sollen die Vitalstoffe optimal in jede einzelne Körperzelle gelangen. Und doch ist immer noch nicht ganz geklärt, warum ausgerechnet die Sango-Koralle eine solche gesundheitsfördernde und offenbar lebensverlängernde Wirkung haben soll. Als gesichert gilt jedoch, dass keine andere Koralle unter diesen Gesichtspunkten mit der Sango-Koralle vergleichbar ist. Man vermutet, dass die besondere Zusammensetzung von Calcium, Magnesium und den anderen zahlreichen Spurenelementen in der Sango-Koralle und die damit so perfekt anmutende Aufnahme durch den menschlichen Körper für die besondere gesundheitliche Wirkung verantwortlich ist. Schon eine kleine Menge (1 g) des Korallenpulvers soll Schadstoffe wie Chlor, Schwermetalle, Fluor und Bakterien neutralisieren können. Das Wasser werde alkalisch und erreiche einen hervorragenden pH-Wert zwischen 7 und 8,5. Weitere Untersuchungsergebnisse betonen die Ähnlichkeit zwischen dem Kalzium aus den Korallen und der Struktur unserer Knochen. Osteoporose sei deshalb auf Okinawa jahrhundertelang völlig unbekannt gewesen. Knochenimplantate, aus der Sango-Koralle hergestellt, würden vom menschlichen Körper überhaupt nicht oder zumindest deutlich weniger abgestoßen. Weiterhin weise das Pulver der Sango-Koralle eine erstaunliche Übereinstimmung mit unseren Körperflüssigkeiten auf. Angefangen vom Blut bis hin zum Wasser in den Körperzellen. Und australische Forscher wollen gar eine verblüffende Ähnlichkeit zwischen der Erbsubstanz von uns Menschen und der der Koralle festgestellt haben. DNS-strukturmäßig betracht heißt dies, dass wir den Korallen sehr viel näher stehen, als z. B. höher entwickelten Tieren! Vielleicht eine weitere Erklärung für die hervorragende Aufnahme der Mineralien und Spurenelemente der Sango-Koralle durch unseren Körper. Auch wenn in den USA Vertreiber von Korallen-Kalzium wegen zum Teil unverantwortlicher Heilaussagen mit Verboten belegt wurden, bleibt festzuhalten: Mineralien gehören zum Fundament unserer Gesundheit! Unsere Ackerböden sind durch jahrzehntenlangen Raubbau ausgelaugt. Die Mineralienmenge in den Böden genügt bei weitem nicht mehr, um uns mit den erforderlichen mineral- und vitaminhaltigen Lebensmitteln zu versorgen. Andererseits sagen Ärzte, dass viele Krankheiten durch ein Mineraliendefizit entstehen bzw. dadurch mit verursacht werden. Über den Sinn von Nahrungsergänzungen muss also nicht mehr diskutiert werden. Es ist lediglich die Frage zu stellen, was jeder von uns zu sich nehmen sollte, was sinnvoll ist. Dem Kalzium aus den Korallen vor Okinawa schreibt man u. a. folgende Auswirkungen zu:
Folgende Elemente sind ( nach Herstellerangaben ) - in einer 30 ml-Complex-Dosis Korallen-Kalzium enthalten: Aluminium, Antimony, Arsenic, Barium, Beryllium, Bismuth, Boron, Bromine, Cadmium, Calcium, Carbon, Cerium, Chlorine, Chromium, Cobalt, Copper, Dysprosium, Erbium, Europium, Fluorine, Gadolinium, Gallium, Germanium, Gold, Hafnium, Holmium, Indium, Iodine, Iridium, Iron, Lanthanum, Lead, Lithium, Lutetium, Magnesium, Manganese, Mercury, Molybdenum, Neodymium, Nickel, Niobium, Osmium, Palladium, Phosphorus, Platinum, Potassium, Praseodymium, Rhenium, Rhodium, Rubidium, Ruthenium, Samarium, Scandium, Selenium, Silicon, Silver, Sodium, Strontium, Sulfur, Tantalum, Tellurium, Terbium, Thalium, Thorium, Thulium, Tin, Titanium, Tungsten, Vanadium, Ytterbium, Yttrium, Zinc, Zirconium. Gewonnen wird das Kalzium aus Korallen durch Mahlen von fossilen Korallen, den Sedimenten, die in Minen über dem Meeresspiegel liegen oder die vom Meeresboden geholt werden. Diese Verfahren sollen sicherstellen, dass keine lebenden Korallen-Riffe beschädigt oder gar zerstört werden. Es bleibt abzuwarten, ob trotz der weltweit enorm gestiegenen Nachfrage nach der japanischen „Kalzium-Koralle“, die Riffe vor Okinawa weiterhin sorgfältig geschützt werden können. |