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Gesunde Gelenke Beweglich sein bis ins hohe Alter
Gelenkerkrankungen gehören
zu den häufigsten Leiden überhaupt. |
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von
Ulrich Arndt Wenn die Gelenke „knirschen“ und jede Bewegung zur qualvollen Mühe wird, wünscht man sich sehnsüchtig die früher selbstverständliche Bewegungsfreiheit zurück. Jahrzehntelang macht man sich keine Gedanken darüber, wieso wir mit unserem Körper so prima laufen, drehen, springen und tanzen können. Doch plötzlich scheint „Sand im Getriebe“ zu sein – und jetzt fallen einem auch die ersten Anzeichen vor 10-20 Jahren wieder ein: Da taten die Knie immer häufiger weh, wenn man mal 1-2 Stunden bergab wanderte oder wenn man länger Abfahrtski fuhr. Alle paar Monate schwoll mal das Ellbogen- oder Kniegelenk an und wurde rot und heiß, was aber nach 1-2 Tagen wieder von selbst verschwand. Der Ring passte eines Tages nicht mehr über das Fingergelenk und musste geweitet werden. Die Hände und Knie knackten bei der Bewegung und morgens fühlte man sich eigentlich schon jahrelang steif und muss erst „in Schwung“ kommen. Kennen Sie das auch oder leiden Sie schon an Gelenkserkrankungen? Dann wird es jetzt Zeit etwas zu tun, um den „Verschleiß“ der Gelenke aufzuhalten. Je früher Sie gegensteuern, umso mehr Beweglichkeit können Sie bewahren und sogar zurückgewinnen! Denn Gelenkserkrankungen sind kein zwangsläufiges Übel des Alterns, sondern liegen vor allem in jahrzehntelangen Ernährungs- und Bewegungsfehlern begründet.
Eigentlich ist unser Körper genial konstruiert. Die Gelenke ermöglichen es, dass wir unsere Arme und Beine trotz steifer Knochen Drehen, Knicken und Beugen können. Die Knochen reiben nicht direkt aufeinander, sondern zwischen ihnen gibt es einen Puffer: den Gelenkknorpel, der die Knochen überzieht, und die Gelenkflüssigkeit im Spalt zwischen den beiden Knochen. Bänder, Sehnen und Muskeln halten und stützen von außen das Ganze, damit die Belastungen durch Druck und Zug nicht zu stark werden. Gäbe es die Gelenkpuffer nicht oder sind sie nicht mehr voll funktionsfähig, dann berühren sich tatsächlich die Knochen und das spüren wir sofort - die Knochen sind nämlich mit einer feinen Haut überzogen, die sehr schmerzempfindlich ist. Bei gesunder Ernährung und regelmäßiger Bewegung funktionieren unsere Gelenke viele Jahrzehnte lang tadellos, aber die Natur hat nicht an eine Fortbewegung in Autos und auf Rolltreppen, an stundenlange sitzende Tätigkeit und Zivilisationskost gedacht. Und damit beginnen unsere Gelenkprobleme: Die Knorpelzellen müssen wie alle anderen Zellen unseres Gewebes ständig neu gebildet werden. Dazu müssen sie ernährt und vom Stoffwechselmüll entsorgt werden. Das geschieht über die Gelenkflüssigkeit – aber nur, wenn sie durch Bewegung, durch Druckbelastung und Entlastung tief in das Knorpelgewebe „einmassiert“ und herausgedrückt wird. Klinische Studien im Labor haben nämlich ergeben, dass Knorpelzellen, die in einer optimalen Nährlösung schwimmen, dennoch nicht ausreichend versorgt sind. Das ändert sich erst, wenn die Nährflüssigkeit wie bei der Bewegung „einmassiert“ wird. Der heute weit verbreitete Bewegungsmangel bewirkt also ein „Aushungern“ der Gelenke, da zu wenig Druckbelastung ausgeübt wird. Ebenso schädlich ist aber auch einseitige Belastung durch stundenlanges Stehen, steile Wanderungen bergab oder bergauf ohne Wechsel oder das häufige Tragen zu schwerer Lasten und hohes Übergewicht – hier ist die Druckbelastung zu stark und es fehlt den Gelenken am nötigen entlastenden Wechsel. Das A&O der Vorbeugung ist daher eine sanfte, regelmäßige Bewegung. Unser Tipp Tipp 1: Bewegung für die Gelenke: Bei sitzenden Berufen je Stunde mindestens 5 Minuten aufstehen und am besten Treppen steigen oder einige Kniebeugen machen. Während des Sitzens immer wieder mal die Füße kreisen lassen, strecken und anziehen. Bei stehenden Berufen die Gelenke immer wieder durch Gewichtsverlagerung, Anwinkeln der Beine und kurzzeitiges Setzen vom Gewicht entlasten. Außerdem jeden Tag mindestens eine halbe Stunde sanfte Bewegungen wie Walking, Schwimmen und Radfahren, Gymnastik, Qi Gong, Tai Chi, Yoga oder Trambolin-Schwingen.
Schon wenn die ersten Anzeichen von Gelenkproblemen spürbar werden, sollte zusätzlich zur Bewegung auch mit einer gezielten Ergänzung der Nahrung begonnen werden. Fehlen den Knorpelzellen nämlich bestimmte Bausteine, können nicht genügend Zellen erneuert werden. Die Speicherfähigkeit von Wasser sinkt und damit auch Fähigkeit des Gelenks zur Dämpfung – Schmerzen sind die Folge, trotz eventuell ausreichender Bewegung. Glukosamine sind der Grundbaustoff für alle Knorpel, genauer bestimmte Glukosaminglykane (kurz: GAGs). Für die Wasserspeicherung im Knorpel ist insbesondere das Chondroitsulfat zuständig. Normalerweise stellt der Körper genügend Glukosamine und Chondroit her, damit das Gelenk nicht „austrocknet“. Mit zunehmendem Alter aber nimmt die körpereigene Produktion etwas ab. Grund dafür ist zum einen die im Alter oftmals geringere Bewegungsfreudigkeit. Zum anderen produziert die Hypophyse auch weniger Wachstumshormon STH. Das STH aber regt Leber, Niere und Bindegewebe dazu an, die Wachstumsfaktoren IGF 1 und 2 zu bilden, die unmittelbar das Wachstum des Knorpelgewebes fördern. Ein Zusammenhang, den die allermeisten Therapeuten vergessen. Bei Medikamenten und Nahrungsergänzungen wird stets auf den Gehalt an Glukosaminen und Chondroitin zur Wachstumsförderung des Knorpels hingewiesen, aber die Anregung der steuernden Hormone wird vergessen. Tipp 2: Nahrung für die Gelenke: Allgemein bekannt geworden sind vor allem zwei Nahrungsergänzungen für die Gelenke: die Haifischknorpel-Präparate und die Mittel aus der Grünen Lippmuschel. Beide liefern Glukosamine in Kombination mit natürlichen schmerzstillenden Substanzen. Diese Anti-Schmerzwirkung hilft bei bereits bestehenden Gelenkschmerzen die ersten Wochen zu überbrücken, bis die Knorpel sich nach und nach zu regenerieren beginnen oder bis zumindest wieder mehr dämpfende Flüssigkeit eingelagert wird. Allerdings ist der Anteil am wichtigen Chondroitsulfat in der Grünlippmuschel gering. Bewährt hat sich aber auch die Einnahme von Bärlauch-Mangan-Kapseln. Hier lindern die natürlichen Schwefelverbindungen des Bärlauchs wie Glutathion die Gelenkentzündung und damit die Schmerzen langsam auf natürliche Weise. Das enthaltene Mangan wiederum spielt als Katalysator eine Schlüsselrolle beim Aufbauprozess im Knorpel. Mittlerweile bieten etliche Hersteller auch spezielle Tabletten an, die das nötige Glukosamin und Chondroitsulfat in höherer Dosierung als in den natürlichen Nahrungsmitteln enthalten. Tatsächlich bescheinigen mittlerweile klinische Studien in den USA solchen Produkten, dass sie sogar bereits deutlich geschädigte Knorpelgewebe wieder gesunden lassen. Zugleich erhöhen sie die Gleitfähigkeit des Knorpels durch einen höheren Wassergehalt. Allerdings sind diese Mittel oftmals nur übers Internet beispielsweise über die Niederlande erhältlich, da sie in Deutschland in der nötigen Dosierung nicht freiverkäuflich sind. Bewährt hat sich bei Heilpraktikern beispielsweise als Knorpel-Aufbauprogramm „Glucosamin-Komplex“ von ProV (bei Entzündungen auch in Kombination mit „MSM-Sulfur“). Während die Einnahme solcher Mittel weitgehend frei von Nebenwirkungen ist, sieht das bei der üblichen schulmedizinischen Symptombehandlung mit Schmerzmitteln anders aus. Hier ist bei längerer Einnahme Vorsicht geboten, denn beispielsweise etliche Antirheumatika können sogar als „Nebenwirkung“ den Abbau des Knorpels noch beschleunigen. Zur richtigen Ernährung der Gelenke und damit zu jeder Behandlung per Nahrungsergänzung gehört aber auch die erwähnte Anregung der Produktion von Wachstumshormonen. Zu ihrer Herstellung benötigt der Organismus ausreichend hochwertiges Eiweiß, Vitamin C und Vitamin B6. Essen Sie daher täglich frisches Obst und Gemüse mit viel Vitamin C, Vollkornprodukte für das Vitamin B6 und Nüsse, Mandeln oder etwas mageres Fleisch, Käse oder Soja-Produkte für die Eiweißzufuhr. Oder ergänzen Sie Ihre Mahlzeiten mit den eiweißreichen Spirulina-, Chlorella- oder Afa-Algen. Besonders vor dem Schlafengehen regt Vitamin C die Bildung der Wachstumshormone an. Trinken Sie daher zum Beispiel abends ein großes Glas Wasser mit dem Saft von 1-2 Zitronen, Sanddorn- oder Holundersaft. Allgemein sollte die Ernährung auf eine basenüberschüssige Kost mit viel Gemüse und Obst und wenig Fleisch, Zucker und Käse umgestellt werden. Die Übersäuerung trägt nämlich durch Ablagerungen von Säureresten in den Gelenken dazu bei, dass diese „austrocknen“. Und das eingangs erwähnte Anschwellen von Gelenken, bei dem diese rot und warm werden, ist ein untrügliches Zeichen von Übersäuerung und zuwenig Basenmineralien.
Wenn es aber bereits überall in den Gelenken zwickt und zwackt, muss zu weiteren Hilfen gegen die Schmerzen und zur Anregung der Regeneration gegriffen werden. Auf spektakuläre Erfolge kann dabei der Zi-Zhu-Energiespender, „Chinas Wunderlampe“, verweisen. Mit Hilfe des in China entwickelten und in Deutschland hergestellten Bestrahlungsgerätes wurden laut einer klinischen Studie beispielsweise bei 94 Prozent der Patienten mit Rheumatischer Arthritis gute Erfolge oder sogar eine völlige Genesung erzielt. Dabei wurde während dreimal drei Wochen mit je einer Woche Pause dazwischen täglich 90 Minuten lang spezielle Akupunkturpunkte bestrahlt. Wirkgeheimnis ist eine spezielle Keramikplatte mit Seltenerden und vielen Spurenelementen im Bestrahlungskopf der Zi-Zhu. Diese gibt bei Erwärmung heilende Energiewellen ab, die über die Akupunkturmeridiane (je nach Leiden werden unterschiedliche Körperbereiche bestrahlt) den Organismus zur Gesundung und Regeneration anregen.
Die Zi-Zhu-Lampe aus China ist einfach anzuwenden. Eine weitere Hilfe kann der Muskelaufbau mit Hilfe des futura-plus-Gerätes sein. Wer schon stärkere Gelenkschmerzen hat, kann sich natürlich nicht mehr soviel bewegen, dass er die Gelenke ausreichend stimuliert. Schon gar nicht kann er die umliegenden Muskeln genügend kräftigen, damit diese das Gelenk entlasten. In diesen Fällen ist der Muskelaufbau mit dem futura-Gerät ideal, da hier die Bänder und Muskeln ganz ohne Eigenbewegung aufgebaut werden – einfach durch winzigkleine Ströme, die durch Anlegen von Klebekontakten beispielsweise oberhalb und unterhalb des Knies die Muskeln zum Anspannen und Loslassen bringen. Spezielle Programme, etwa zur Rehabilitation, zur Entschlackung oder zum Muskelaufbau, die per Chip in das Bedienungsgerät geladen wird, sorgen je nach Ziel für ein exakt abgestimmtes Training. Durch regelmäßige Bewegung, gezielte „Gelenkernährung“ und die eventuelle Nutzung von Hilfsmitteln wie dem Gecko-Ball und spezieller Therapiegeräte wie der „Zi-Zhu China-Lampe“ kann so also jeder - je nach Grad seiner Gelenkprobleme - selbst viel für seine Beweglichkeit tun. Je früher desto besser.
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