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Powerdrink
Molke Mal süß –
mal sauer: Reich an Nährstoffen –
kaum Kalorien: |
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Molke gehört zu den ältesten
überlieferten „Wellness-Produkten“. Schon Homer beschwor in der Odyssee
die stärkende Wirkung des säuerlichen Getränkes. Einige Jahrhunderte
später empfahl Hippokrates, der Vater der Heilkunst, Molke als Heilmittel
gegen Gicht und Leberbeschwerden. Kaiserin Kleopatra hingegen setzte mehr
auf äußere Effekte: Um eine reine zarte Haut zu bekommen, soll sie nicht
nur in Eselsmilch, sondern auch in Molke gebadet haben. Heute weiß man:
Sie alle hatten Recht mit ihrer Wertschätzung des Naturproduktes. Die
moderne Forschung hat die breit gefächerte gesundheitliche Wirkung der
Molke längst nachgewiesen. Trinkmolke ist wie Buttermilch ein Nebenprodukt, das bei der Herstellung von Käse entsteht. Die Molke ist die Flüssigkeit, die sich nach der Dicklegung von Milch bei der Käseherstellung von der Gallerte, dem geronnenen Eiweiß absetzt. Die Milch kann durch Zugabe durch Milchsäurebakterien oder durch Lab, ein Enzym aus dem Kälbermagen, dick gelegt werden. So entstehen zwei Sorten Trinkmolke: die Sauermolke oder die Labmolke. Die Molke enthält außer dem Molkeeiweiß nur wenig Milcheiweiß und kein Milchfett. Sie ist reich an allen wasserlöslichen Bestandteilen der Milch, wie Milchzucker, den Vitaminen der B-Gruppe und Vitamin C und Mineralien. Molke ist ein besonders kalorienarmes, gesundes Getränk. Wegen seiner grünlich bis gelben Farbe wird es aber von vielen verschmäht. Dabei liefert sie nachweislich Eiweiß der Spitzenqualität. Das macht sie auch für Sportler und Vegetarier interessant. Molke ist nahezu fett- und cholesterinfrei – also ideal für Menschen mit hohem Blutdruck oder Gewichtsproblemen. Der hohe Gehalt an Milchzucker (Laktose) und Milchsäure fördert zudem eine gesunde Darmflora und unterstützt die Verdauung. Obendrein ist die blassgelbe Flüssigkeit voller lebenswichtiger Vitamine – vor allem der B-Gruppe – die Nerven, Blut, Haut und die Stoffwechselfunktionen verbessern. Auch Mineralstoffe finden sich reichlich in der Molke: allen voran das knochenstärkende Kalzium, außerdem das Entschlackungsmineral Kalium, das für die Schilddrüse wichtige Jod, sowie Magnesium und Orotsäure, die beide eine herzschützende Funktion haben. Reich an Nährstoffen, dabei kaum Kalorien – Molke ist der ideale Fitness-Drink. Während der Stillzeit, aber auch durch die Einnahme der Antibaby-Pille oder Rauchen schwinden die Vitamin-B-Reserven. Viele Frauen fühlen sich dann schlapp und unkonzentriert. Ab und zu ein Glas Molke kann dem Mangel an Vitamin B2 vorbeugen, ohne die Figur durch Fett oder Cholesterin zu belasten. Wer Molke pur geschmacklich nicht so prickelnd findet, kann sie mit Obstsäften aufpeppen oder mit püriertem Obst oder frischen Kräutern leckere Drinks mixen. Ihr großes Comeback verdankt die Molke auch dem Fitnesstrend. Optimal für Freizeit-Sportler ist die Trink-Molke. Das kalorienarme Getränk besteht zu 95 Prozent aus Wasser und ist ein guter Durstlöscher. Die durch eifrige sportliche Betätigung ausgeschwitzten Mineralstoffe ersetzt es umgehend. Wichtigster Energieträger ist der Milchzucker (Lactose), der in einer für Sportler idealen Konzentration von fünf Prozent enthalten ist. Denn Lactose hält den Blutzuckerspiegel konstant und sorgt dafür, dass Muskeln und Nerven kontinuierlich mit Energie versorgt werden. Uwe Schröder (Diplom-Oecotrophologe am Institut für Sporternährung e.V. in Bad Nauheim) empfiehlt Molke als Powerdrink für die Regeneration nach dem Sport. Aber auch für gesundheitsbewusste Nicht-Sportler ist Molke eine erfrischende Alternative zu den üblichen Softdrinks. Mit nur 24 Kalorien pro 100 Gramm und einer hohen Nährstoffdichte ist sie äußerst leicht und gut verträglich. Gut gekühlt ist sie beispielsweise mit Fruchtsäften, Joghurt, frischen Kräutern oder frisch gepresstem Obst ein Genuss. Experten warnen dagegen vor reinem Molkeneiweiß-Pulver (Molkenprotein-Konzentrat): Es liefert hochwertiges Eiweiß für den Muskelaufbau. Doch hat der Durchschnittsmensch bei unserer ohnehin eiweißreichen Ernährung eine solche „Eiweißmast“ nicht nötig. Sie ist nur bei schwer trainierenden Leistungssportlern und Bodybuildern sinnvoll. Molke in allen Variationen Je nach Herstellungsverfahren unterscheidet man zwischen Süß- und Sauermolke. Bei der Hartkäseherstellung setzt man der Milch Lab, ein Enzym aus dem Kälbermagen, zu. Es leitet den Gerinnungsprozess ein, bei dem sich von der Käsemasse eine trübe Flüssigkeit absondert, die Süßmolke. Sauermolke hingegen bildet sich durch den Einsatz von Milchsäurebakterien bei der Herstellung von Quark oder Dickmilch. Der Nährstoffgehalt von Süß- und Sauermolke ist gleichwertig. Frische Molke ist allerdings nur begrenzt haltbar. Deswegen findet man im Handel überwiegend Trockenzubereitungen und Konzentrate zum Mixen mit Wasser, Fruchtsaft oder Buttermilch oder für die äußere Anwendung. Mixgetränke mit Molke gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen, teils kohlesäurehaltig oder mit grünem Tee und Zucker angereichert: einfach zum Genießen. Molke-Kwass ist ein in Molke vergorener Getreidetrunk zum Abnehmen, Entschlacken, für Sportler und teilweise für Heilzwecke. Molkenpulver, meist aus Süßmolke, und teils mit Milchsäurebakterien versetzt: zum Abnehmen und für Sportler. Mit Geschmacksstoffen und Vitaminen angereichert wird es auch als Diätkost angeboten. Molkenprotein-Konzentrat ist als reines Eiweißpulver für Leistungssportler in Sportgeschäften erhältlich: stark umstritten und für Ottonormalverbraucher nicht zu empfehlen. Molkenkonzentrat gibt aber auch in Form von Bonbons: zur Nahrungsergänzung, für die Hautpflege, für spezielle Heilzwecke. Molke macht Körper, Geist und Seele wieder fit ! Kaum einer, der nicht über Stress und Hektik klagt, der sich - vor allem jetzt in der kalten Jahreszeit - schlapp fühlt und schlecht konzentrieren kann. Alltagsprobleme, Zeitmangel, Berufsstress - umso wichtiger ist es auf Entspannung, Bewegung und gesunde Ernährung zu achten. Molke ist hier genau das Richtige: Der Powerdrink mit 95 Prozent Wassergehalt, wenig Kalorien und Fett, dafür reichlich Vitaminen und Mineralstoffen ist ein richtiger Allrounder für die Fitness von Körper, Geist und Seele und obendrein ein perfekter Durstlöscher. Calcium festigt die Knochen, Kalium entschlackt, Jod ist gut für die Schilddrüse. Regelmäßig ein Glas Molke liefert wichtige B-Vitamine und fördert so Konzentration und Kondition. Die Lactose in der Molke regt die Verdauung an und unterstützt die Darmflora. Die gesunden Inhaltsstoffe der Molke pushen die in der Winterzeit häufig angeschlagenen Abwehrkräfte! Natürlich sind findige Diätexperten längst auf die Idee gekommen, eine Diätkost auf der Basis von Molkenpulver zu entwickeln. Das mit Vitaminen und Aromastoffen angereicherte Pulver wird in Form von Shakes oder Suppen als Diätmahlzeit angeboten. Tatsächlich sind solche Produkte fast frei von Fett und decken schon durch kleine Mengen des hochwertigen Molkeproteins den täglichen Eiweißbedarf ab. Der große Haken: Wer sich eine Zeit lang von den immer gleichen Suppen und Shakes ernährt, nimmt zwar ab. Nur lernt man so nicht, den gefährlichen „Dickmachern“ aus dem Weg zu gehen und seine Ernährung umzustellen. Kaum ist die Diät beendet, siedeln sich die gewohnten Pfunde schnell wieder an. Wer jedoch ganzheitlich-gesund und ohne Zeitdruck eine Gewichtsverringerung anstrebt ist mit Molke als „Hilfsmittel“ gut beraten. Allerdings: es braucht wirklich seine Zeit. Denn wer mit einem Molkedrink eine Mahlzeit ersetzt, nimmt nur langsam ab. Allerdings saniert er aber gleichzeitig seine Verdauung und versorgt sich (siehe oben) mit wichtigen Mineralstoffen und Vitaminen. Praktisch obendrein: man kann dieses säuerliche Getränk in Form von Molkepulver überall anrühren. Je nach Intensität einer kurzen Molke-Kur fastet man mit Molke oder ersetzt nur ein oder mehrere Mahlzeiten ganz oder teilweise durch Molkedrinks. Wer eine Molke-Kur langfristig und daheim durchführen möchte, sollte maximal eine Hauptmahlzeit und die Zwischenmahlzeiten durch ein Molkegetränk austauschen, um einen Nährstoffmangel auszuschließen. Eine vorherige Rücksprache mit dem Arzt oder Heilpraktiker seines Vertrauens ist auf jeden Fall zu empfehlen. Das bei der Molke-Kur eingesparte Fett drosselt sodann langfristig das Gewicht. Vorsicht ist bei einer Milchzucker-Unverträglichkeit geboten: Im Alter steigt das Risiko, dass der Darm Milchzucker nicht mehr so gut verdauen kann. Das Verdauungsorgan protestiert dann in Form von Blähungen oder Durchfall. Wer den Verdacht hegt, dass bei ihm eine solche Unverträglichkeit vorliegt, sollte vor einer Molke-Kur erst einmal ein kleines Gläschen Sauermolke probieren und dann zwei Stunden abwarten, was passiert. Da Sauermolke weniger Milchzucker enthält als Süßmolke, wird sie im Allgemeinen gut toleriert. Um es auf den Punkt zu bringen: Für alle, die sich schlapp und antriebslos fühlen – und nicht für die - wirkt ein Molketag in der Woche oder auch ein Molkedrink als Zwischenmahlzeit wahre Wunder: Molke macht müde Menschen einfach munter! |