von Ingomar Schwelz
| Vorsichtig tastet
Rene-Claudius Schümperli den Nacken des Klienten ab. Dann löst er
mit einer gezielten Entspannungsmassage die bestehenden
Verspannungen der kurzen Nackenmuskulatur. Nach nur kurzer Zeit
huscht ein feines Lächeln um den Mund des „Atlasspezialisten“. „Der
Atlas ist in seine natürliche Position zurückgekehrt“. Was beim
ersten Hinsehen wie eine simple Massage aussieht, entpuppt sich
immer mehr als eine Sensation im Gesundheitswesen. Die spezielle
Entspannungs-Methode des 65jährigen Schweizers mit Namen „ATLASPROFILAX®“
scheint geeignet, Selbstheilungs- und Regenerationsprozesse
auszulösen, die Erkrankungen heilen können. |
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| Schümperli will herausgefunden
haben, dass die Ursache vieler körperlicher aber auch psychischer
Beschwerden ein komplett ausgerenkter Atlaswirbel ist. Das
Verblüffende: Fast alle Menschen sollen an einer solchen Luxation
des obersten Halswirbels leiden. „Wir werden“, so hat Schümperli in
jahrelangen Forschungen entdeckt, „schon mit einem ausgerenkten
Atlas geboren.“ Während der Geburt, im späteren Leben durch
Schleuder- oder Sturztraumas, kann sich der Atlas dann noch stärker
verschieben, wodurch der Druck auf Nervenbahnen, Arterien, Gefässe,
usw. noch intensiver wird. |
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Der ausgerenkte oberste Halswirbel
verursacht entsprechend dem Rotationswinkel, eine Verminderung des
Volumens des Schädellochs und des Wirbelkanals. „Dadurch werden das
Rückenmark, verschiedene Hirnnerven und andere Nervenbahnen einem
Dauerdruck ausgesetzt“, erklärt Schümperli. Gleichzeitig würden die
zur Wirbelsäule hinführenden Arterien, die Halsschlagader, sowie
weitere Gefässe und Lymphbahnen eingeengt: „Die vom Hirn zum Körper
und zurück fließenden Nervenimpulse werden so reduziert, verfälscht
und sogar unwirksam gemacht.
Die Folgen sind nur allzu oft
dramatisch: Sie reichen von Asthma und Allergien bis hin zu
Depressionen und chronischer Müdigkeit. Für Schümperli ist
inzwischen klar, dass der ausgerenkte Atlas gar „die Hauptursache
für Störungen körperlicher und geistiger Natur, für Schmerz,
Invalidität, Siechtum und Degeneration“ ist. Und weil der
Atlaswirbel nicht nur den Schädel trägt, sondern auch Aufhängung,
Balance und Steuerung der Wirbelsäule und des menschlichen Skeletts
darstellt, bewirkt ein ausgerenkter Atlas auch schwerwiegende
Störungen in der Körperhaltung. Migräne, Nacken- oder
Rückenschmerzen, Lumbago, Bandscheibenvorfall, verbogene
Wirbelsäule, eingeklemmte Spinalnerven, Beckenschiefstand,
unterschiedliche Beinlängen oder Schmerzen in Hüft- und Kniegelenken
können das Ergebnis sein.
Wie so oft in der Vergangenheit
führte erst der jahrzehntelange Leidensweg eines einzelnen Menschen
zu einer revolutionären Entdeckung. Rene Schümperli war gerade erst
20 Jahre alt als er während seiner Militärzeit bei einem Nahkampf
von seinem “Gegner“ mit dem Kopf voran in den Boden gerammt wurde.
Als er wieder aus seiner Bewusstlosigkeit erwachte, brannte sein
Nacken wie Feuer und sein Kopf fühlte sich an, als ob ein Panzer
darüber gefahren wäre. Die Ärzte übersahen, dass sein Atlaswirbel
komplett ausgerenkt und gebrochen war. So lebte er die kommenden 36
Jahre lang wie ein Zombie - ein irgendwie funktionierendes Wesen mit
unmenschlichen Schmerzen am ganzen Körper. Als er nahe am Selbstmord
war, riet ihm jemand zu einem Atlastherapeuten zu gehen.
Doch die neue Hoffnung auf
Linderung war schnell dahin. Die Schmerzen kamen nach jeder
Anwendung rasch wieder. „Ich erkannte bald, dass es sich hier
bestenfalls um eine Symptombekämpfung und nicht um eine ursächliche
Behandlung handeln konnte“, sagt Schümperli. Alle bekannten
Atlastherapien gehen von einer leichtesten Verschiebung des Atlas
von sogar nur Hunderstel Millimetern aus, genannt „Subluxation“, die
„adjustiert“ werden könnte.
In seiner Verzweiflung begann Schümperli
zwischen 1993 und 1996 eine weltweit einzigartige Methode zu
entwickeln, mit der dem ausgerenkten ersten Halswirbel die
Möglichkeit gegeben wird, mit einer einzigen Anwendung praktisch
schmerzfrei wieder auf seinen angestammten Platz zurück zu kehren.
„Ein richtig korrigierter Atlas kann sich aus
anatomisch-mechanischen Gründen dann nicht mehr ausrenken, selbst
nach einem neuerlichen Unfall“, meint der „Atlasspezialist“. „Nach
der Korrektur des Atlas kann auch das Gehirn endlich ungestört
wirken“, so Schümperli. „Es ist so, als wolle es nachholen, was es
zuvor nicht gesund erschaffen konnte.
Es setzt Selbstheilungs- und
Regenerationsprozesse in Gang. Der menschliche Organismus beginnt
besser zu funktionieren“. Zudem könnten andere Behandlungen durch
die korrigierte Lage des Atlas ihre Wirkung besser entfalten.
Notwendig sind in der Folge weitere regelmässige Nacken- und
Rückenmassagen sowie Bäder. Freilich regenerieren sich Körperzellen
und Organe nicht von heute auf morgen. „Nach der Beseitigung der
Luxation des Atlas reagiert der Organismus entsprechend dem
körperlichen und psychischen Zustand des einzelnen Menschen“, so
Schümperli. Während bei manchen der Heilungsprozess schnell
vorangeht, müssten andere mehr Geduld haben.
Als wichtigstes Einsatzgebiet für seine
Methode sieht Rene Schümperli jedoch ihre Möglichkeiten in der
Krankheitsvorbeugung. „Sie ist eine elementare Präventivmassnahme
für Erwachsene aber vor allem auch für Kinder, damit diese gesund
heranwachsen können“.
Die weltweit einmalige ATLASPROFILAX® Methode wird inzwischen
international praktiziert.
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Die sieben
Halswirbel:
1. der hintere Bogen des Atlas u.
2. die seitlichen Fortsätze
des Atlas. |
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Der ausgerenkte
Atlas |
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Skelett mit
Waage |
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ATLASPROFILAX®-Anwender in Deutschland
Internet:
www.atlasprofilax.de
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| 14467 Potsdam, Berlinerstr. 107,
Bernd Hausmann, Tel. 0331-2809988, Fax 0331-2809988 |
| 22927 Großhansdorf, b. Hamburg,
Heidkoppel 20, Gernot Flick,Tel. 04102-200317, Fax 04102-200319 |
| 24105 Kiel, Blücherplatz 9
(Innenhof), Elisabeth Westermann, Tel. 0431-3990665, Fax 0431-
2597684 |
| 44628 Herne, Belmers Busch 6,
Ingrid Solfrian, Tel. 02323-390133, 0173- 9224797 |
| 44866 Bochum, Elisabethstr. 4,
Anne Göbel, Tel. 02327-408961, oder
02327-36274, 0176 24037919 |
| 45359 Essen, Frintroperstr. 403,
Marie-Luise Reschke, Tel. 0201-8389792, 0176-21310973 |
| 45468 Mülheim a. d. Ruhr,
Gartenstr. 26, Klaus Heuser, Tel. 0208-4444747 |
| 45731 Waltrop, Im Knäppen 45,
Ursula Zankl-Kempkes, Tel. 02309-73753 |
| 50823 Köln-Neuehrenfeld,
Jessestr. 32, Gerd Ernst Zesar, Tel. 0221-2824752, 02441-6049
(privat), Fax 02441-6846 |
| 58706 Menden b. Dortmund,
Hauptstr. 52, Susanna Haas, Tel. 02373-7572798, 0160-90208062 |
| 58706 Menden/Sauerland, Hauptstr.
52, Raimond Lympius, Tel. 02373-7572798, 0160-90208062 |
| 60594 Frankfurt, Schweizer Platz
56, Atlasprofilax-Center und Ausbildungsleitung, Heike Göring, Tel.
069-96374983, Fax 069-96374984 |
| 63579 Freigericht-Somborn b.
Hanau, Am Weißen Stein 11, Jörg Röll, Tel. 06055-914543, Fax
06055-914526 |
| 63916 Amorbach, Heimbergerstr. 4,
Roland Zink, Tel./Fax 09373-664 |
| 72178 Waldachtal-Hörschweiler, Am
Südhang 8, Irmgard Layer, Tel. 07443-8615, Fax 07443-8615 |
| 74399 Walheim, Hauptstr. 114,
Martina Viellieber-Oberdorf, Tel. 07143-830383 |
| 76703 Kraichtal-Münzesheim,
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Herzog-Wolfgangstr. 4b, Klaus Biesterfeldt, Tel. 06343 938420, 0170
3872444 |
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