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Ausleitung mit Chlorella Die Ursprünge des Lebens gegen die Gifte unserer Zeit |
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Die moderne
Zivilisationsgesellschaft hat – neben vielen angenehmen Errungenschaften –
uns aber auch Nachteiliges beschert. Eines der größten Probleme unserer
Zeit sind die immer mehr werdenden Umweltgifte.
Damit unser Körper sauber bleibt, haben wir Nieren und eine Leber. Gefährlich werden für uns Substanzen, die sich im Körper ablagern und deren Menge sich ständig erhöht, weil nichts hinausgeht, aber immer neues Gift hinein. Besonders zwei Schwermetalle machen uns Probleme: Quecksilber und Blei. Sie finden sich reichlich in unserer Umwelt. Fast jeder Erwachsene hat Quecksilber im Mund, mehr oder weniger schlecht gebunden im Amalgam unserer Füllungen. Das natürliche Element Quecksilber ist ein extrem giftiges Schwermetall. Wenn es mit Luft in Kontakt kommt, verdunstet es sehr schnell. Wird es eingeatmet, verteilt es sich rasch im Körper. Quecksilber tötet Zellen, anstatt diese nur zu schädigen. Amalgam ist eine Legierung aus Quecksilber, Zinn, Silber, Kupfer und Zink. Bis Mitte der 80er Jahre nahm man an, dass kein Quecksilberdampf aus den Amalgamfüllungen frei wird. Mittlerweile konnte in Studien nachgewiesen werden, dass Quecksilberdampf durch Kauen der Nahrung entsteht. Problematisch wird es, wenn man alte Amalgam-Füllungen durch andere Materialien ersetzen lässt, weil dann besonders viel Amalgam ungeschützt in den Organismus gelangt. Im Speichel von Amalgamträgern hat man 4,9 Mikrogramm Quecksilber pro Liter gemessen. Nach zehnminütigem Kaugummikauen sind Werte bis zu 200 Mikrogramm nachweisbar. Im Trinkwasser ist maximal ein Mikrogramm pro Liter erlaubt. Zungenbrennen, Metallgeschmack, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Unruhe, Schwindel, Schlaflosigkeit und Neuralgien gelten noch als „harmlosere“ Folgen von Amalgambelastungen. Viele Menschen reagieren auf Amalgam mit Allergien. Auch Depressionen, Rheuma, Multiple Sklerose und Krebs werden in diesem Zusammenhang diskutiert. In Tumorzellen hat man hohe Belastungen nachgewiesen. Akute Bleivergiftungen sind in Deutschland selten geworden. Die Verwendung von Blei in Farben und Glasuren ist verboten. Einer schleichenden Vergiftung sind trotzdem noch viele Menschen ausgesetzt. Vor 1960 erbaute Häuser haben oft noch Wasserrohre aus Blei. Außerdem muss man in solchen Häusern mit alten bleihaltigen Farbanstrichen rechnen. Eine oft unterschätzte Gefahrenquelle sind importierte Keramikgefäße mit billiger Glasur, die unter Einwirkung von Säure und Hitze Blei abgeben. Blei gehört zu den Schwermetallen, die der Körper fast gar nicht mehr hergeben mag. Es lagert beinahe überall. Im Knochenmark hemmt es die Bildung neuer Blutkörperchen, die Nervenzellen werden in ihrer Funktion beeinträchtigt und die Nieren werden geschädigt. Die Natur bietet eine Reihe von Pflanzen, die Entgiftungsprozesse günstig beeinflussen. So haben Versuche mit der Chlorella-Alge gezeigt, dass sie im Stande ist, die Metalle Blei, Cadmium, Quecksilber, Chrom, Nickel und Arsen aus Lebensmitteln zu binden, um sie über den Darm auszuscheiden. Verantwortlich für diese Wirkung ist das in der Alge enthaltene Chlorophyll. Chlorophyll (Blattgrün) ist seit langem für seine reinigenden Eigenschaften bekannt. Die Zellmembran der Chorella-Alge besitzt die Fähigkeit, chemische Rückstände und Schwermetalle zu binden. Da sie – die Zellmembran - aber selbst nicht verdaulich ist, wird sie auf natürlichem Weg über den Darm mit den gebundenen Giften wieder ausgeschieden. Die Zellen entsprechen in Größe und Struktur dem des menschlichen Hämoglobins, dem roten Blutfarbstoff. Die Chlorella-Alge enthält eine große Anzahl von wichtigen Nährstoffen: 19 verschiedene Aminosäuren, eine große Zahl von Vitaminen, eine besondere Kombination von Nukleinsäure und mehr Chlorophyll als alle anderen essbaren Grüngewächse. Chlorella-Algen werden von Heilpraktikern und Zahnärzten als Begleitung zur Amalgan-Zahnsanierung empfohlen. Schwedische Zahnärzte sollen Chlorella zur Ausleitung der Amalgam-Rückstände sogar verschreiben. Bei der Ausleitung gibt es Hinweise, wie dabei zu verfahren ist. Bei noch im Mund befindlichen Amalgam-Füllungen sollte die Chlorella-Tablette auf keinen Fall zerkaut werden. Die Alge wirke sonst „wie ein Magnet“ auf Schwermetalle, wäre durch das Amalgam im Mund schon „voll beladen“ und könne dann keine weiteren Schwermetalle mehr im Körper binden. Bereits einige Tage vor dem Ausbohren der Amalgam-Füllungen kann mit der Einnahme von Chlorella-Presslingen begonnen werden. Direkt nach dem Ausbohren, so rät Dr. Frank Liebke, sei es sinnvoll, einige Tabletten Chlorella zu zerkauen – aber nicht runterzuschlucken, weil sonst zu viel Quecksilber in den Körper gelangen kann. Einige Tage nach dem Besuch beim Zahnarzt können weitere 30 bis 50 Presslinge täglich eingenommen werden. Wenn alle Amalgam-Füllungen entfernt sind, sollte man mit seinem Therapeuten oder Arzt ein gezieltes Ausleitungsprogramm zusammenstellen. Ganz wichtig: Wer eine Ausleitung von Körpergiften (aus den Zähnen, dem Bindegewebe, den Nervenzellen) mit Chlorella in Erwägung zieht, sollte auf jeden Fall einen spezialisierten Therapeuten oder Arzt aufsuchen. Algen existieren seit mehr als 2.5 Milliarden Jahren. Sie stehen am Anfang der Evolution. Vielleicht liegt hierin das Geheimnis, warum Chlorella-Algen mit ihren Eigenschaften mit dem menschlichen Organismus sich in idealer Harmonie verbinden und uns heute bei unseren Zivilisationskrankheiten so dienlich sein können. |