Sonderberichte des Berufsverbandes für Vitametik® e.V. 

Vitametik® die Gesundheitspflege für Muskeln, Wirbelsäule und Nervensystem

 


Die kritischen Tage vor den Tagen

von Gabi Voigt 

Zusammenhänge zwischen Stress und Menstruationsbeschwerden und mögliche Alternativen durch Vitametik. Die meisten Frauen kennen das Phänomen. Scheinbar aus heiterem Himmel wechselt plötzlich die Stimmung von „Hoch“ auf „Tief“. Die innere Anspannung entlädt sich blitzartig in Reizbarkeit, oder es treten unvermittelt Blähbauch oder Kopfschmerzen auf. Das Spektrum der Beschwerden vor der Menstruation ist unterschiedlichster Natur und zieht sich quer durch die Medizin. Kommt es uns nur so vor, oder leiden in der heutigen Zeit mehr Frauen an diesem prämenstruellen Beschwerden als früher ?  Eine Erklärung ist sicherlich hierin zu finden, dass heute über Dinge wie Geschlechtlichkeit und Sexualität sehr viel offener gesprochen wird. Es ist anzunehmen, dass die Frauen in der Vergangenheit die gleichen Beschwerden hatten, sich jedoch nicht mit anderen Frauen darüber austauschten.

Es ist jedoch wahrscheinlich, dass die Frauen in der heutigen Zeit den möglichen Auslösern des prämenstruellen Syndroms in einem weit größeren Maße ausgesetzt sind, als es früher der Fall war. In einer Zeit in der schädliche Umweltbelastungen, Stressbelastete Lebensweisen, oder die Doppelbelastung der Frau durch Familie und Beruf, vom Organismus aufgenommen werden wundert es nicht, wenn sich der  weibliche Zyklus verändert, die Regel zu früh oder zu spät kommt, oder mit Krämpfen einhergeht.

Auf den Punkt gebracht bedeutet das also, dass Stress den normalen Zyklus stört und das Auftreten unterschiedlichster Beschwerden begünstigt. So übt z.B. der Hypothalamus im Gehirn innerhalb des Zyklus eine wichtige Kontrollfunktion im hormonellen System aus. Da dieser auch mit anderen Gehirnstrukturen in Verbindung steht, beeinflusst er u.a. den Energie- und Wasserhaushalt, den Kreislauf und die Atmung. Mit anderen Worten,  Wohlbefinden und Ausgeglichenheit wirken  sich stabilisierend über den Hypothalamus auf den ganzen Organismus aus. Stress und Anspannung kann die Abläufe im Körper jedoch nachhaltig durcheinander bringen. Hierbei spielen die so genannten Stresshormone Adrenalin, -Noradrenalin, Prolakin u.a. eine bedeutende Rolle. Sie werden im Blutkreislauf freigesetzt und es folgen körperliche Reaktionen wie z.B. erhöhte Muskelanspannung, beschleunigter Herzschlag und eine flache, schnelle Atmung. Die Balance im vegetativen Nervensystem ist gestört. Aber zurück zu den gesellschaftlichen Umständen die den Stress besonders bei Frauen mit sich bringen. 

Wie schon erwähnt, sind Frauen durch die häufige Doppelbelastung Familie und Beruf, anfällig für die beschriebenen Symptome. Das Rollenbild der Frau hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Dennoch wurden durch Generationen von Müttern  Lebens- und Verhaltensformen, wie eine Frau sich zu verhalten hat, weitergegeben und sind im Denken der Frauen heute noch zum Teil fest verwurzelt. Die inneren Spannungen die jetzt entstehen, haben ihre Ursache in dem völlig anderen Bild der Frau in unserer heutigen Gesellschaft.

Die häufige Unfähigkeit von Frauen Ruhe und Entspannung zu finden, sich Zeit für sich selbst zu nehmen und ihre physischen und psychischen Grenzen zu erkennen erzeugt Stress, den sie sich oftmals nicht eingestehen. Durch die monate- oder jahrelange Anspannung hat sich so etwas wie eine Eigendynamik entwickelt. Mittlerweile hat das Gehirn „vergessen“ wie sich ein entspannter Körper anfühlt. Die psychische Anspannung, durch die viele Menstruationsbeschwerden verschlimmert oder sogar ausgelöst werden, ist chronisch geworden. Eine sehr gute Möglichkeit den Körper ganzheitlich zu  entspannen, ist die vitametische Behandlung. Bei dieser Behandlungsform erhalten die Muskeln über das Nervensystem einen Entspannungsimpuls bei dem sämtliche Muskeln in einer Kettenreaktion entspannen. Gleichzeitig gelangt diese Entspannungsinformation auch ins vegetative Nervensystem. Nur dann, wenn eine Entspannung über das Nervensystem geht ist es möglich, die alten, chronischen Anspannungsmuster aufzulösen.

Denn erst wenn „frau“ entspannt ist, sieht sie vieles gelassener. Und Gelassenheit bedeutet einen Schutz vor Stress. Vitametik ist eine Antwort auf Stress. 


Impressionen vom 6. Vitametik® - Kongress in Bielefeld

von Christa und Werner Benz 

Mit einem motivierenden Vortrag eröffnete der 1. Vorsitzende  des Berufsverbands für Vitametik® e.V.,  Günter Heede, den  6. Vitametik® - Kongress. „Erfolg kommt nicht von ungefähr“, lautete das Thema des Referenten, der mit seinem Vortrag die Kongressteilnehmer am ersten Oktoberwochenende 2003 positiv einstimmte.

84 Vitametiker und Lehrgangsteilnehmer fanden zum zweiten Mal den Weg ins idyllisch gelegene Tagungshotel „Der Rütli“ nach Bielefeld. Von Emden im Norden bis in den Süden und Osten Deutschlands trafen sich Vitametiker zu einem sehr harmonischen Kongress abseits von Stress und Hektik. Die Tage waren gespickt mit Fachinformationen durch verschiedene Vorträge. Im Vordergrund standen jedoch vor allem auch der Austausch von Erfahrungen mit Tipps und Anregungen aus der täglichen Praxis. Wichtig war vor allem auch das Zusammenwachsen der immer größer werdenden Gemeinschaft ohne Wettbewerb untereinander und ohne Rivalität. Denn schon in der relativ kurzen Zeit seit Bestehen des Berufsverbandes zeigt es sich, dass die Verbreitung der Vitametik nur durch eine starke Gemeinschaft und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Vitametiker in den einzelnen Regionen möglich ist. Dies wurde den teilnehmenden Vitametikern im Verlauf dieses Kongresses mehr denn je bewusst. So traf sich auch am Vorabend bereits die Regiogruppe rund um Bielefeld, um von den Erfahrungen anderer Regionen zu profitieren. Günter Heede stellte dabei die ersten positiven Ergebnissen und Erfahrungen der Regiogruppe Mannheim/Heidelberg vor. 

Kongressbesucher

  • Erfolg kommt nicht von ungefähr - energetisch denken und handeln 

An dieses Thema wagte sich Günter Heede zu Beginn des Kongress vor allen Teilnehmern. Erfolg – was ist das? Was wirkt? Wie sieht es mit der persönlichen Energie aus? Was ist das Ziel, wie ist die persönliche Erfolgsplanung? Günter Heede verstand es, mit seiner unnachahmlichen Art die Teilnehmer zu fesseln und zum Nachdenken über die eigenen Stärken und Schwächen zu bewegen. Sicher werden diese Anregungen und Aufforderungen zum Handeln noch lange nachwirken.

Die Themen am Nachmittag waren sehr vielschichtig und wurden parallel in 45-minütigen Vorträgen von Kolleginnen und Kollegen mit Erfahrungsaustausch vermittelt.  

  • Vitametik bei Tieren - Behandlung von Pferden

Die Angst vor Pferden legte Paul Kokai vor einem Jahr ab. Da hat er die Liebe zu diesen Tieren entdeckt. Er lernte sie kennen und behandelt sie jetzt mit Begeisterung. Mit Hilfe der Besitzer hat er den Umgang mit diesen Tieren gelernt und konnte bei ihnen schon viele Verspannungen mit dem vitametischen Impuls lösen. 

  • Die Selbstheilungskräfte des Körpers - Heilung, die von innen kommt

Am Beispiel eines Knochenbruchs und einem Fingerschnitt erklärte Günter Heede die Selbstheilungskräfte des Körpers. Die Versorgung eines Bruchs mit einer Schiene oder das Nähen eines Schnittes ist nur eine Hilfestellung eines Arztes. Heilen muss und kann der Körper selbst, da unsere innere Weisheit von der Geburt an bis zum Tod darauf ausgerichtet ist, den Körper zu regenerieren.

  • Angst - Ursache von Stress

Kein Kongress ohne einen Vortrag von Ulrike E. Schmidt:

Kompetent und mit Humor vermittelt sie immer wieder hochinteressante Themen und zeigt Zusammenhänge auf, welche den Zuhörern auch in der täglichen Praxis hilfreich sein können.  

  • Unechte Beinlängendifferenz

In einem weiteren Vortrag referierte Günter Heede über den vitametischen Beintest und den möglichen Beinlängendifferenzen. Er demonstrierte seinem Publikum, wie die kleinste Bewegung im Kopfbereich eine Reaktion bis in die Fußsohlen sichtbar macht.

 

  • Vitametik® und die „Grenzen“ - Gründe für die Verminderung der Wirkung

Zu einem regen Erfahrungsaustausch unter Vitametikern wurde das Thema „Vitametik® und die Grenzen“ von Dr. rer. Nat. Corinna Göldner. Elektrosmog, ein ungünstiger Standort des Bettes, und viele andere Störquellen können die Ursachen sein, wenn der Klient keine Erfolge nach mehrmaligen Anwendungen verspürt. 

  • Die besonderen 30 Minuten - Die Ruhephase nach der Anwendung. Entspannung ohne Gesellschaft

Wie wichtig die 30-minütige Ruhephase nach der vitametischen Behandlung ist, machte Cornelia Kirchmeier in ihrem Vortrag deutlich. Zu jeder Anwendung gehört die anschließende Ruhepause. Soviel Zeit muss vom Klienten unbedingt eingeplant werden. Nur so kann nach dem vitametischen Impuls die optimale Entspannung folgen. 

  • SHINTAIDO

Am Sonntagmorgen bot Frau Boettcher-Weber die Möglichkeit an, vor Programmbeginn an einer Morgengymnastik in Form von „SHINTAIDO“ teilzunehmen. 

  • Fibromyalgie-Syndrom - was kann die Vitametik® für die Betroffenen tun?

Was ein Profi kann, das kann ich auch, nur kostengünstiger.

Nach diesem Motto hielt Doris Boettcher-Weber einen gelungenen, fachlichen Vortrag. Sie informierte die interessierten Zuhörer umfassend über die Krankheit Fibromyalgie, ihre Ursachen und Auswirkungen. 

  • Palpation - worauf es ankommt

Viele praktische Übungen untereinander waren der Hauptbestandteil des 45-minütigen Vortrags mit Paul Kokai. So konnte jeder seine Palpationsergebnisse testen und ggf. korrigieren lassen. 

  • Vitametik® - Firmenprojekt

Am Sonntagvormittag beschäftigte sich Bruno Kiefer sehr ausführlich mit dem „Vitametik® -Firmenprojekt“. Mit großem Zeitaufwand trug der Referent die Zahlen und Krankentage der „Volkskrankheit Rückenschmerzen“ zusammen.        

Ziel dieses Projekts ist es nun, sich mit der Vitametik® vorbeugend in Firmen zu etablieren

Höchst zufrieden über die Qualität der Fachinformationen und den harmonischen Verlauf zeigten sich am Ende des 6. Vitametik®-Kongresses der 1. Vorsitzende Günter Heede. Er dankte in seinem Schlußwort vor allem dem Organisator Paul Kokai, den vielen Helfern im Hintergrund und den Referenten für die Vorbereitung der Vorträge.  

Der nächste Kongress findet am 11.-13. Juni 2004 mitten in Deutschland statt.  

Berufsverband für Vitametik®  e.V. Hans-Thoma-Straße 9  69190 Walldorf/Baden, Tel. 0180 500 7301, Fax 06227-30167, Email: info@vitametik.de   www.vitametik.de


Die Vitametik®-Ausbildung

Der kleine Prinz bei den Vitametikern

Eine Geschichte von Sonja Reichenwallner 

Der kleine Prinz sitzt auf seinem Planeten und beobachtet interessiert die Geschäftigkeit in Speyer. Ungewöhnlich viele Leute unterschiedlichen Alters versammeln sich im Oktober 2002 in einem Raum – die Menschen nennen so etwas SEMINARRAUM – im Hotel Pfälzerhof.

Er spürt sehr viel positive Energie, aber auch eine greifbare Spannung unter diesen Personen. Keiner spricht – absolute STILLE. „Sowas gibts doch sonst nicht mehr auf der Erde?!“ 

Etwas Besonderes an dieser Gruppe fällt ihm erst ein wenig später auf, als doch auch geredet wird: Da sitzen doch tatsächlich sehr viele Deutsche (19), eine Österreicherin und ein Spanier ganz friedlich beisammen. Irgend etwas verbindet diese Menschen, obwohl sie sich dem Anschein nach nicht einmal kennen. Das macht den kleinen Prinzen neugierig. Er holt sein Fernglas, um wenigstens von den Lippen ablesen oder die Körpersprache besser verstehen zu können, wenn er schon nichts hören kann. 

Tatsächlich – alle reden nur von VITAMETIK – alle kennen es,  alle haben es erlebt und alle möchten dieses etwas auch noch erlernen.

„Das ist aber sehr riskant“, denkt der kleine Prinz, nachdem er sich ein bisschen genauer umgeschaut und umgehört hat. „Die Ausbildung kostet viel Menschengeld und im Vergleich zur Anzahl der Erdbewohner ist dieser Beruf auch noch ziemlich unbekannt. ER kennt ihn ja auch noch nicht.“

„Oder hat dieses Häuflein – wie heißen sie noch? – Vitametiker – etwa erkannt, dass man Risiko besser ersetzt durch Gelegenheit, oder Chance um einen neuen, vielleicht besseren Weg zu beschreiten?“

„Diese Menschen werden immer interessanter!“ 

Der kleine Prinz beschließt, diese Gruppe zu begleiten und die Ausbildung mitzumachen, denn das muss etwas Besonderes sein. Das spürt er deutlich in seinem Bauch – und auf sein Bauchgefühl kann er sich immer verlassen. Zuerst ist er neugierig auf die einzelnen Teilnehmer und ihre Berufe. Er merkt gleich, dass hier eine große Vielfalt herrscht:  Da sitzen zwei Heilpraktiker, dort zwei Krankenschwestern, drüben ein .....na sowas! ....ein Zahnarzt mit seiner Assistentin, daneben eine Lehrerin, vorne eine Hausfrau, eine Betriebsberaterin und so weiter bis zu einer netten Frau – ach, die ist arbeitslos – na ja, nicht mehr lange, das weiß er ganz sicher. Sogar ein Grünraumpfleger sitzt in ihrer Mitte. Wunderbar – und jetzt lernen alle von Stress und dessen Abbau, von Muskelentspannung, wodurch Druck von den Nerven genommen wird, von den Selbstheilungskräften des Körpers, vom Sonnengeflecht und von der inneren Weisheit. 

Manchmal müssen die Teilnehmer auch vortreten und allen Anderen erzählen, was sie in der Gruppe erarbeitet haben – natürlich immer passend zum Thema. Da gibt es welche, die sind sehr nervös, aber die Gruppe gibt so viel Kraft , die einzelnen Gesichter spiegeln so viel Zuversicht und Wohlwollen wider, dass alles immer ganz toll klappt. So steigert sich das Selbstvertrauen der Teilnehmer von Mal zu Mal.

Es gibt auch vier Leute, die sind ziemlich wichtig: eine Frau und drei Männer. Einer heißt Herr Hoffmann. Er wirkt ziemlich ruhig und spricht viel über Rhetorik, die Muskeln und das Nervensystem. Dann ist da noch Herr Heede. Er wechselt sich mit Herrn Hoffmann ab. Diese beiden bauen immer wieder Späße ein. Das ist gut, denn die Teilnehmer müssen so viel Neues lernen, da entspannt Lachen ungemein. Das weiß sogar der kleine Prinz. Es gibt dann noch einen Dritten, den Herrn Kokai. 

Der kleine Prinz rätselt, warum dieser nicht so viel reden darf, wie die anderen zwei. Wahrscheinlich hilft der nur aus, weil die Gruppe so groß ist, oder er ist zu jung.

Aber wenn praktisch geübt wird, übernimmt er immer eine Gruppe und zeigt sehr genau, wie man Vitametik richtig ausübt. Er achtet streng darauf, dass alle Handgriffe beim PALPIEREN – BEINTEST – SEITENLAGERN – IMPULS -  richtig ausgeführt werden. Das ist sicher sehr wichtig, denkt der kleine Prinz – und damit hat er auch recht. Denn: Erfolg hat man – wie in jedem Beruf- nur, wenn man gute Arbeit leistet.  

Schließlich ist da noch Frau Heede – sie ist wahrscheinlich mit Herrn Heede irgendwie verwandt. Sie erklärt den Teilnehmern mit ihrer sanften Stimme, wie man Farben bestimmten Eigenschaften zuordnet und wie man dieses Wissen in der Praxis richtig und zielführend einsetzen kann.

Wenn die Gruppe am Sonntag immer wieder auseinander geht, kehrt der kleine Prinz zurück auf seinen Planeten und beobachtet seine neuen Freunde von dort aus. Alle üben und lernen fleißig.

Die anfängliche Unsicherheit schlägt bald in Begeisterung um. Das spüren auch die meisten Freunde und Bekannte. Zwar gibt es einige, die sehr skeptisch und die angehenden Vitametiker immer wieder verunsichern, aber solche Prüfungen machen nur noch stärker und belastbarer – das weiß der kleine Prinz – und die Betroffenen wissen das zum Glück auch. Aufgrund der guten Vorbereitung können alle schon im Mai die ersten Erfahrungen bei Echtanwendungen machen und weitere bis zur Prüfung im September sammeln. Dadurch vertieft sich das Vertrauen aller -  in sich selbst – in die Vitametik – und in die Selbstheilungskräfte der Klienten -  noch mehr.

Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass alle die Prüfung bestehen und beim Abschlussfest ausgiebig feiern.

Der kleine Prinz ist sehr zufrieden und freut sich mit allen neuen Vitametikern. Er kehrt nun wieder ganz auf seinen Planeten zurück, um von dort den Erfolg, der sich bei allen bald einstellen wird, mit seiner Rose zu feiern.

Sie schlossen im Oktober Ihre Vitametik-Ausbildung ab: Christiane Best, Bettina Blumenstetter, Helga Bortz, Klaus-Dieter Gajewski, Silke Härter-Müller, Thomas Kelle, Ignaz Krejci, Hannelore Link, Fernando Perez Herrera, Sonja Reichenwallner, Roy Riefenstahl, Margot Ries, Frank Schierle, Peter Schlink, Tanja Schneyer, Karin Seul, Cathleen Sierau, Renate Thieme, Svetlana Trajkovic, Ela Winkelmann, Heidelinde Winterhoff (in alphabetischer Reihenfolge).
 


Körperliche Behinderung als Dauerstressor!

Menschen mit körperlichen Behinderungen sind im täglichen Leben bewegungseingeschränkt und oft werden dadurch gesunde Körperpartien über das übliche Maß hinaus beansprucht.

Die Folge: einzelne Muskeln oder Muskelgruppen sind überlastet und verspannen. Schwere Krankheit oder Behinderung zählen zu den größten Verursachern von Stress, was durch die moderne Stressforschung bestätigt wird.

Jede Art von Stress hat zunächst eine Anspannung der Hals- und Nackenmuskulatur zur Folge. Wenn sich diese Anspannung nicht lösen kann, dehnt sie sich über den ganzen Rücken aus und wird chronisch.

Im weiteren Verlauf werden Nerven gedrückt und der Informationsfluss vom Gehirn, über das Rückenmark in den Körper wird eingeschränkt oder verfälscht. Jede einzelne der circa 70 Billionen Zellen des menschlichen Körpers braucht, um einwandfrei funktionieren zu können, ständig Informationen vom Gehirn. Ist dieser Informationsaustausch gestört, sendet der Körper entsprechende Signale, angefangen bei Unwohlsein, über Konzentrationsmangel und Leistungsminderung, bis hin zu Schmerz und irgendwann Krankheit, sowohl körperlich, als auch psychisch. Um diesem Prozess präventiv zu begegnen, vor allem aber, um das Entstehen von Krankheiten zu verhindern, ist es wichtig nicht nur Symptome zu behandeln, sondern die Ursachen zu beseitigen.  

Es ist erforderlich, Verspannungen und Stress abzubauen, um schließlich Krankheiten und Schmerzen vorzubeugen. Dies gilt insbesondere dann, wenn ein Körper durch Behinderungen permanent über Gebühr strapaziert wird.

Wenn jedoch das Nervensystem ungehindert arbeiten kann, können alle Informationen vom Gehirn in die Versorgungsgebiete transportiert werden und die Regenerations- und Selbstheilungs­kräfte optimal wirken. 

Die Vitametik® als ganzheitliche Gesundheitspflege für Wirbelsäule und Nervensystem dient der Entspannung der Muskulatur, um das lebenswichtige Nervensystem vom Druck der verspannten Muskeln zu befreien. Vitametik® ist sanft, schmerzfrei, ohne Risiko und Nebenwirkungen. Sie kann von Geburt an bis ins hohe Alter eingesetzt werden.

Die Anwendung folgt hierbei den allzeit gültigen Lebensgesetzen von Gesundheit und Regeneration und unterstützt die Selbstheilungskräfte eines jeden Menschen.


Auch bei Kindern erfolgreich  © Reinhardt Wurzel 

Christina lebt mit ihrer Mutter und ihren zwei Schwestern in Köln. Christina zeigte von Geburt an ein merkwürdiges Verhalten und hat mit ihren vier Jahren bereits eine längere Leidensgeschichte hinter sich. Heute erfreut sie sich mit ihren Geschwistern und Spielkameraden ihres Daseins und widmet sich mit großer Freude ihren Lieblingsbeschäftigungen.

Christinas Sprachentwicklung zeigte eine Störung, die lange nicht zu erklären war. Sie hatte Probleme irgend ein Wort verbal zu formen. Erst der Besuch bei einem HNO-Arzt brachte die Ursache zu Tage: „ Wie kann Ihr Kind sprechen, wenn es gar nichts hört?,“ fragte der Arzt. Es folgte die Operation zweier Paukenergüsse (Wasseransammlungen) hinter dem Trommelfell. Das Hörproblem war für Christina gelöst und die Therapie beim Logopäden konnte beginnen.

Christinas Mutter besuchte zur gleichen Zeit regelmäßig einen Vitametiker. Die entspannenden Anwendungen brachten sie auf die Idee, ihrer Tochter auch die vitametische Unterstützung geben zu lassen. Ein muskulär bedingter Beckenschiefstand Christinas von 2 cm zeigte dem Vitametiker den hohen Grad körperlicher Muskelanspannung entlang der Wirbelsäule, zu der die konstante innere und körperliche Belastung des kleinen Mädchens geführt hatte.

Christina kam zweimal mit ihrer Mutter mit und erhielt mittels der sanften vitametischen Impulsauslösung eine gezielte Entspannung der Muskulatur. Die vitametische Entspannungsanwendung nahm den Druck von ihrer Wirbelsäule und ihrem Nervensystem. Die Nervenimpulse, die alle maßgeblichen Vorgänge unseres Körpers steuern, konnten damit wieder ungehindert fließen.

So konnte die vitametische Entspannung die Therapie des Logopäden begleiten und die Regeneration unterstützen. Christinas Körper ebnete innerhalb kürzester Zeit die Wege jener Therapiemethoden, dank derer sie heute in ihrem Sprechverhalten Gleichaltrigen nahezu gleichgestellt ist.

Die Vitametik® versteht sich als ganzheitliche Gesundheitspflege, die über Muskelentspannung die Wirbelsäule und das Nervensystem entlastet und die Selbstheilungskräfte des Körpers fördert. Durch die entspannende Wirkung unterstützt sie die Behandlung von Therapeuten und Ärzten.


Kinder mit Stress – Stress mit Kindern 

von Gabi Voigt 

Stress – ein Problem der Erwachsenen? Mitnichten! Auch Kinder stehen heute mehr denn je unter Spannung. Sie leiden unter Konzentrationsschwäche, sind aggressiv, aufgedreht, unruhig und übermüdet. Aus Kindern mit Stress wird für die Eltern schnell Stress mit Kindern.

Viele Faktoren sind dafür verantwortlich, dass Kinder in der heutigen Zeit viel mehr Stress haben als noch vor ein paar Jahrzehnten. Zum einen ist mit Sicherheit die Reizüberflutung von ausschlaggebender Bedeutung. Hoher Fernsehkonsum, stundenlange Computerspiele, überfüllte Städte … –  das kindliche Gehirn kommt nicht zur Ruhe. Zum anderen haben auch die Eltern einen gewissen Einfluss auf den Stress ihrer Kinder. Heutzutage ist bei vielen Erwachsenen der Tagesablauf nur nach der Uhr geplant.

Die Kinder werden in diesen Plan fest eingebaut und stehen dadurch häufig unter Zeitdruck. Auch Streitigkeiten und Konflikte in der Ehe führen bei Kindern oft zur Verunsicherung. Durch die ständige Kritik und den Leistungsdruck entstehen schnell Versagensängste und Minderwertigkeitskomplexe.         

Das Ergebnis dieser tagtäglichen Anspannung sind Leistungseinbrüche und eingeschränkte Fähigkeiten. Diese Schwierigkeiten in der Schule wiederum vergrößern den Stress noch zusätzlich. Als Auswirkungen treten bei gestressten Kindern häufig Bauch- oder Kopfschmerzen, sowie ein Zucken der Augenlider und Gesichtsmuskeln auf. Hinzu kommt eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte oder Süchte (Süßigkeiten, Alkohol, Rauchen etc.).

Immer öfter erhalten Kinder zur Beruhigung Arzneimittel, in der Hoffnung, dass sie konzentrierter arbeiten und dadurch die Erwartungen ihrer Eltern und Lehrer besser erfüllen können. Beruhigungsmittel können hier aber nur als Notlösung gesehen werden. Ein guter Ansatz zur Entspannung liegt in der Vitametik®. Schmerzfrei und ohne Risiken und Nebenwirkungen sorgt ein sanfter Impuls dafür, dass sich die angespannte Muskulatur entlang der Wirbelsäule wieder entspannt. Nerven werden vom muskulären Druck befreit und können die Informationen wieder fließen lassen. Der Körper kommt zurück ins Gleichgewicht. Ein guter Ansatz zur Entspannung liegt in der Vitametik®.

Impressum für die Sonderberichte des Berufsverbandes Vitametik®

Verantwortlich für den Inhalt : Berufsverband für Vitametik® e.V., Hans-Thoma-Straße 9, 69190 Walldorf, Tel. 0180 500 7301, Fax 06227/30167, www.vitametik.de ,  Email: Info@vitametik.de , Redaktion: Brigitte Burkhardt