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Mein Weg in die geistige Freiheit
Liebe Grenzenlos-Leser, ich weiß, wovon ich spreche, denn auch ich habe einen steinigen Lebensweg hinter mich gebracht, bevor mir das Buch von Dr. Murphy “Die Macht Ihres Unterbewusstseins“ in die Hände viel. Auf den ersten Seiten schrieb er dort, “......dieses Buch wird Ihr Leben verändern, wenn Sie tun, was ich Ihnen sage“. Ich habe getan, was er sagte - weil mir gar nichts anderes übrig blieb. Bis zu diesem Zeitpunkt bin ich jahrelang krank, erfolglos, missmutig und depressiv gewesen. Die negativen Programmierungen meiner Kindheit waren noch voll wirksam und schufen ihrem Wesen entsprechend meine leidvolle Realität. Anders gesagt: Erfolgreich war ich schon immer, wenn auch anfangs ganz im negativen Sinne. Vieles hatte ich vorher versucht, um mich aus dem düsteren Leben zu retten, in das mich mein “Schicksal“ verschlagen hatte. Ich war und blieb, was ich war: Übergewichtig, mit dem Gefühl von Minderwertigkeit und immer bankrott, begann ich damals die Arbeit an mir selbst. Ich erkannte, dass mein buchstäbliches Pech nur aus den negativen Programmen meines Unterbewusstseins stammte. Der destruktive und abwertende Tenor meiner Gedanken war durch viele, viele negative Suggestionen seit meiner frühen Kindheit erhärtet. Mein Vater brachte sie durch ständig wiederholte Beschimpfungen zustande. Aus Gründen des Selbstschutzes will ich die Kanonaden von Schimpfworten nicht wiederholen, (wörtlich “wieder-holen”). Vielleicht kommt Ihnen schon jetzt das mehr oder weniger bekannt vor? Abwertende Worte, die jahrelang auf eine jungen Menschen niederprasseln, können ihre Wirkung gar nicht verfehlen. Das Resultat ist ein heranwachsender, in seiner Persönlichkeit beschränkter, destruktiver, minderwertigkeitsgeplagter, aber so genannter „ganz normaler Mensch“. Auch bei mir waren alle Leistungen im positiven Sinne allenfalls mittelmäßig, im Negativen aber geradezu erfolgreich. Das zeigte sich besonders deutlich in meiner endlosen Reihe von Krankhausaufenthalten. Ich “absolvierte” vielerlei Krankheiten so oft und so intensiv, wie ich es nur ermöglichen konnte. Addiert lag ich in meiner Jugend mehr als zweieinhalb Jahre in Krankenhäusern. Dann kam der Moment, an dem mir bewusst wurde, dass es mir wie dem leichtfertigen Zauberlehrling ging: Die Geister, die ich rief, wurde ich nun nicht mehr los. Negative Gedanken können sich genauso verselbständigen wie positive. Das habe ich damals sehr deutlich verstanden. Meine Wandlung begann in dem Augenblick, in dem ich mich entschieden habe mich zu ändern und mir vornahm, positiv zu denken. Meine Übersäuerung des Magens, mein Sodbrennen verschwand in wenigen Tagen, nachdem ich mit beruhigenden Affirmationen mein Unterbewusstsein richtig zu motivieren begann. Vor einem Spiegel sagte ich zu mir selbst, dass alle Aussagen, alle Behauptungen der Vergangenheit, nicht meine Aussagen gewesen sind und ich ihnen jetzt ihre Macht entziehe. Von nun an sollte nur noch meine Meinung über mich gelten. Ich entschloß mich, mein Leben von jetzt an als erfolgreich im positiven Sinne zu betrachten. Ich wollte den Weg des positiven Denkens gehen und an mich glauben, mir vertrauen, wie auch der Vater im Himmel mir vertraut. Mein Unterbewusstsein verwirklichte meine positiven Gedanken wie ein getreuer Freund. In Jahresfrist hatte ich zweiunddreissig Kilo meines Übergewichts verloren und sah nun auch aus wie ein neuer Mensch. Herzlichst, Erhard F. Freitag Dieser Text wurde, mit freundlicher Genehmigung von Erhard F. Freitag, aus seinem Buch „Sag ja zu Deinem Leben“, erschienen im Goldmann-Verlag, entnommen. Informationen zur Arbeit von Erhard gibt es auf www.efreitag.com
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